Ostergruß 2024

Liebe Kinder,

frohe Ostern und viel Spaß beim Suchen der Ostereier. Passt auf, dass ihr nicht zu viele Schokohasen futtert! Dann gibt es Bauchweh! Genießt die freien Tage und spielt ganz viel draußen.

Ihnen, liebe Eltern,

wünscht das Kollegium der Wilhelmschule ein frohes Osterfest, einen fleißigen Osterhasen, wunderschöne Frühlingstage, leckere Schokoladeneier, allzeit sonniges Wetter – ganz einfach ein paar wundervolle Tage. Hoffentlich können Sie etwas abschalten und neue Kraft tanken. Frohe Ostern!

Und zum Schluss noch zwei Fotos von unserem Schulchor, der am Donnerstag das Lied  Stups, der kleine Osterhase unter Leitung von Frau Lehwald präsentierte. Das habt ihr toll gemacht! Weiter so! Der nächste Auftritt unseres Schulchores erfolgt zu Beginn des Frühlingsfestes. Wir sind schon ganz gespannt, welche Lieder dann gesungen werden. Bereits an dieser Stelle möchten wir Sie alle ganz herzlich zu unserem Frühlingsfest einladen.

Plakat Frühlingsfest

Im Namen des Kollegiums der Wilhelmschule

Angela Goldbach, Sl & Peter Pyka, KR

Mein Körper gehört mir Teil 3

Heute fand der 3. und letzte Teil von Mein Körper gehört mir statt. Zu Beginn wurden die Inhalte vom 2. Teil aufgegriffen und noch einmal kurz besprochen. Unsere Kids zeigten, wie wichtig ihnen dieses Thema ist und hatten sich fast alles gut gemerkt. Mit Interesse beteiligten sich alle. Danach kam natürlich wieder mit der Körpersong. Nach der Wiederholung der ersten beiden Strophen folgte die 3. Strophe mit passenden Bewegungen.

Weiter ging es mit den neuen Szenen.

Szene 1

Ein Junge geht jeden Tag nach der Schule zum Kindertreff. Er mag den Betreuer Jacky gut leiden, der oft auch Fotos von den Kids macht, sodass sich alle wie Superstars fühlen. Beim letzten Mal war er aber das letzte Kind, das abgeholt wurde, und Jacky wollte, dass er sich auszieht. Dann hat der Betreuer Fotos von dem nackten Jungen gemacht. Er hat ihm verboten, mit jemanden darüber zu sprechen, denn das ist ein Geheimnis zwischen den beiden.

Intensiv wurde anschließend darüber gesprochen, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt. Das hier ist ein schlechtes Geheimnis und man muss unbedingt mit einer erwachsenen Person darüber sprechen, damit man Hilfe bekommt. Bei schlechten Geheimnissen fühlt man sich nicht gut, man hat oft Bauchweh und das Geheimnis macht keinen Spaß. Dann muss man sich Hilfe holen, das ist kein Petzen!

Szene 2

Nachmittags machen es sich ein Junge und seine Mutter oft gemütlich auf dem Sofa. Sie schauen zusammen fern, erzählen sich etwas, massieren sich gegenseitig … Eines Tages fasst die Mutter ihrem Sohn an seinen Penis und streichelt ihn. Daraufhin ruft der Junge die Nummer gegen Kummer an und bekommt dort Hilfe. Er vertraut sich dann seinem Opa an und dieser spricht mit der Mutter darüber.

Szene 3

Eine Familie zieht um und dem jüngeren Sohn fällt es schwer, neue Freunde zu finden. Sein älterer Bruder nimmt ihn mit zum Fußballplatz. Das gefällt dem jüngeren Bruder gut. Ein paar Tage später fasst der ältere Bruder dann seinen  jüngerer Bruder an Stellen an, wo man das nicht machen darf. Er droht seinem jüngeren Bruder damit, dass er nicht bei seinen Eltern bleiben darf, wenn herauskommt, dass er mitgemacht hat. Der jüngere Bruder sucht Hilfe bei seiner Mutter. Diese ist entsetzt, glaubt aber, dass er lügt. Sie verspricht ihm einen Kinobesuch und eine Shoppingrunde, aber er soll mit der Lügerei aufhören. Danach spricht er seinen Fußballtrainer an, der ihm auch nicht glaubt. Ihm wird geraten, sich auf das Fußballspielen zu konzentrieren. Danach geht er zu dem Vater seines Freundes. Der sagt zu ihm, so etwas passiert nicht, wenn man es nicht will. Zum Schluss geht er zu einer Lehrkraft und erzählt ihr alles. Diese nimmt sich viel Zeit und spricht lange mit ihm. Sie sagt deutlich, dass das, was der ältere Bruder macht, sexueller Missbrauch ist. Sie hilft ihm.

Tipp: Hole dir Hilfe bei erwachsenen Personen, auch wenn du es mehrmals versuchen musst! Gib dabei nicht auf! Wenn man sich keine Hilfe holt, wird alles oft noch viel schlimmer!

Im Anschluss an das Gespräch zur 3. Szene wurde der Körpersong wiederholt. Danach erhielten alle Kids ein Kärtchen mit der Nummer gegen Kummer. Hier kann man sich Hilfe holen, wenn man Opfer von sexuellem Missbrauch geworden ist.

Sexuelle Gewalt – so helfen Sie Kindern!

Liebe Eltern,
wenn Sie von Kindern zur Hilfe gerufen werden, die Opfer von sexuellem Missbrauch geworden sind – beherzigen Sie bitte diese 5 Regeln:

Hören Sie gut zu.
Glauben Sie dem Kind.
Zeigen Sie Mitgefühl.
Machen Sie dem Kind Mut.
Suchen Sie fachliche Beratung.

Im Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch können Sie sich helfen lassen – z. B. beim Hilfetelefon: Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

0800 22 55 530 (bundesweit, kostenfrei und anonym)

Skipping Hearts erneut in der Wilhelmschule

Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht!

In diesem Schuljahr ist es uns zum zweiten Mal gelungen, einen Skipping-Hearts-Termin für die Wilhelmschule zu bekommen, der von der Deutschen Herzstiftung für 3./4. Jahrgänge angeboten wird. Skipping Hearts wird bundesweit durchgeführt und hat mit fast 25.000 Workshops und 8.000 Materialpaketen bereits mehr als 1,6 Millionen Kinder erreicht. Leider kann aber immer nur eine Klasse berücksichtigt werden, die Teilnahme wurde deshalb in der letzten Lehrerkonferenz zwischen 5 Klassen ausgelost. Die Gewinnerklasse heißt in diesem Schuljahr Klasse 3b. Gut gelost, im letzten Schuljahr war es ein 4. Schuljahr.

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder in der heutigen Zeit am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes 5. Schulkind übergewichtig.

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt Skipping Hearts initiiert, denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko, im Alter am Herzen zu erkranken. Und diese gesunden Lebensstile passen ja perfekt zum Leitbild der Wilhelmschule. So sagt unser Sonnenmännchen Willi doch immer: “ Unser Willi ist der Hit! Wir sind freundlich und auch fit!“ Gesunde Ernährung ist regelmäßig ein Thema im Unterricht und Bewegung ist uns wichtig!

Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung.

Am Mittwoch, 20.03.24, war es soweit. Im Basis Kurs Rope Skipping gab es eine Einführung in das Rope Skipping, die sportliche Form des Seilspringens. Eine zertifizierte Workshop-leiterin vermittelte den Kinder der Klasse 3b innerhalb von 90 Minuten zahlreiche Sprungvariationen.

Zu Beginn ging es aber erstmal um die richtige Länge eines Seilchens.

Anschließend gab es die ersten Sprungübungen und immer wieder gute Tipps zum richtigen Springen:

  • Die Armbewegungen ausprobieren , sodass eine Seilkontrolle entsteht.
  • Das Seilchen muss frei am Körper vorbeischwingen.
  • Lautes Springen erzeugt nur harte Muskeln!

Danach wurden verschiedene Übungen mit den Seilchen durchgeführt.

Mal hüpfte man alleine, mal zu zweit oder sogar in Gruppen. So musste man z.B. in einer Vierergruppe vorwärts hüpfen.

Mit ganz viel Eifer und Ehrgeiz war z.B. Emma dabei, wie ganz viele Kinder in der Klasse 3b. Da gab es auch mal rote Bäckchen!

Zum Schluss wurde noch ca. 15 Minuten lang mit dem langen Seil Long Rope gearbeitet.

Auch das richtige Schwingen eines langen Seils wurde thematisiert und es klappte immer besser.

Die meisten Kinder der Klasse 3b waren mit Feuereifer dabei. Ein paar Kinder waren etwas verzweifelt, da sie mit ihren Leistungen selbst nicht zufrieden waren. Da musste auch mal getröstet werden. Frau Goldbach tröstete zwei Jungen mit der Info, dass sie auch nie eine Sportskanone war und trotzdem Schulleiterin und somit Chefin geworden ist. Man muss nicht alles können! Aber versuchen soll man alles und sein Bestes geben!

Zwischendurch gab es kleine Trinkpausen, die auch wirklich notwendig waren. Wer sooo sportlich unterwegs ist, muss trinken. Und dann ging es weiter!

Dabei landete auch mal jemand auf dem Po und es gab auch „kleinere Verletzungen“ an manchen Armen, wenn das Seil den Arm traf.

Einige Kids sahen am Ende wie „frisch geduscht“ aus, es war aber der Schweiß, der ihnen auf der Stirn oder sogar auf dem ganzen Gesicht stand.

Nach dem 90minütigen Workshop gab es in diesem Jahr noch eine kleine Vorführung für die Eltern der Klasse 3b. Auch einige Mädchen und Jungen aus der Klasse 3a kamen als Zuschauer*innen dazu.

Frau Scheller als Klassenlehrerin wird mit der Klasse das Training fortsetzen. Wir haben im letzten Jahr extra für den Sportunterricht diese speziellen Seilchen angeschafft. Skipping Hearts Champion steht an! Einige Kinder durften sich sogar ein Seilchen kaufen und übten dann mittags schon auf dem Schulhof erneut das Seilchenspringen. Das nenne ich mal Ausdauer! Dickes Lob! (Go/Sche)

Wir werden Energiespardetektive Teil 3

Am 20.03.24 begleitete Frau Rübsam von der Verbraucherzentrale NRW die Kinder der Klasse 4a durch den 3. und letzten Teil ihrer Ausbildung zu Energiespardetektiven. Der Termin in der Klasse 4b musste aufgrund der Erkrankung der Kollegin auf den Mittwoch nach den Osterferien verschoben werden. Zuerst wurden kurz die Inhalte vom 2. Termin wiederholt. Alle erinnerten sich sofort: Strom sparen wir der Umwelt zuliebe und um Geld zu sparen.

Heute musste nun unter Beweis gestellt werden, welches Wissen die Kinder in den ersten beiden Teilen erworben haben. Und dies geschah durch ein Quiz. Zunächst wurden Teams gebildet, die sich einen Namen aussuchten und eine/n Sprecher*in wählten. Dann wurde eine Frage gestellt. Vier Antworten wurden angeboten. Die Teams überlegten, diskutierten, verwarfen Ideen. Am Ende musste manchmal der/die Sprecher*in für sein/ihr Team entscheiden. Schwierig, schwierig!

Die Teams der Klasse 4a hießen:

Die besten Freunde, Die AL, Die Besten, Team EIM, Die fünf Freundinnen, Die smashy Kartoffeln

Die Teams der Klasse 4a wählten immer die Antworten A, B, C oder D.

Matteo dachte gerade: „Hoffentlich stimmt C bloß!“

Das Quiz machte allen ganz viel Spaß!

Beispiel: Wer hilft uns beim Stromsparen?
A) Küchenschabe
B) Bettwanze
C) Kleidermotte
D) Wäschespinne

Na, wer kennt denn diese „Tiere“? Die Teams der Klasse 4a wählten die Antworten A, B, C oder D. Alles war vertreten. Bei der Auflösung reagierten die Kinder mit dem Ausruf: „ Ach so! Wäschespinne, die braucht man zum Trocknen der Wäsche, wenn es warm ist und kein Trockner benutzt werden soll.“ Wie man sieht, konnten unsere Kids auch noch ihren Grundwort-schatz erweitern.

Welche Lampe ist die sparsamste Lampe?
A) Energiesparlampe
B) Glühlampe
C) LED Lampe
D) Halogenlampe

Da rauchten die Köpfe und in allen Gruppen wurde heiß diskutiert. Lösung gefällig? Die richtige Lösung heißt hier LED Lampe. Da jubelten einige Gruppen.

Mit diesem Thema setzte man sich noch einmal ganz intensiv auseinander. Nun ging es noch darum, wie viel Watt die einzelnen Lampen benötigen. Anschaulich malte Frau Rübsam einen Stromkuchen an und das Quiz konnte mit einer neuen Frage starten. Die Glühlampe benötigt alle 4 Teile eines Stromkuchens zum Leuchten. Wie viele Teile benötigt die Energiesparlampe? Die Frage beantwortete leider kein Team richtig. Ein Teil war die Lösung, war aber auch gemein! Mal zur Info: Die Glühlampe benötigt 40 Watt zum Leuchten, eine LED Lampe benötigt nur 5 Watt für diese Leistung. Das wurde dann sogar noch ausgerechnet.

Am Schluss standen die Siegerteams fest, aber eigentlich haben alle Teams gewonnen, zumindest an Wissen.

Danach trafen sich die Schüler*innen noch einmal im Sitzkreis. Frau Rübsam zeigte allen die verschiedenen Lampen und gab dazu noch einige Infos.

Beispiel:
Eine Glühlampe mit 40 Watt hat eine Lebensdauer von etwa 1000 Stunden. Das reicht in etwa für ein Jahr in einem Haushalt. Dann ist sie meistens kaputt.
Die Energiesparlampe dagegen verbraucht viel weniger Energie und hält ca. 10 Jahre. Eine LED Lampe benötigt noch weniger Energie und ist oft erst nach 20 Jahren defekt. Da staunten alle.

Dann durfte jedes Kind einmal testen, wie viel Wärme die Lampen ausstrahlen.

Am Ende dieser Einheit erhielten unsere Kids durch Frau Rübsam oder Frau Bonk eine Urkunde. Und das mit Recht! Die Schüler*innen der Klasse 4a führten nämlich 77 Interviews „Wie können wir Strom sparen?“ durch und gaben bei falscher Antwort 235 Stromspartipps! Das ist doch mal eine Leistung! Dickes Lob an dieser Stelle auch von Frau Goldbach!

Eine leere Seite – Datenschutz!

Am 10.04.24 fand dann dieser Termin noch in der Klasse 4b statt. Alle Kinder waren interessiert dabei, sie hörten gut zu und zeigten fleißig auf. Die Gruppennamen machten mir ja etwas Angst. Unser armer Willi! (s. Foto). Mal schauen, wie die Rückmeldung des 4. Jahrgangs zum Energiesparprojekt im Schülerparlament ausfallen wird.

Wir bedankten uns bei Frau Rübsam mit einem herzlichen, lauten: DANKE!!! (Go)

Rund um den Basketball

Vom 12.03.24 bis zum 21.03.24 fand an unserer Wilhelmschule die Basketball-Grundschulwoche statt. Unterstützt und gesponsert wurde diese Aktionswoche durch den Deutschen Basketballbund. Hierzu bekamen wir neben vielen Flyern, einem Handbuch mit vielen Übungen, Teilnehmerurkunden, Aufklebern, einem Werbebanner auch 5 kleine und 5 große Basketbälle. Durchgeführt wurde die Aktion von unserem Konrektor Herrn Pyka. Dabei hatte jede Klasse eine Doppelstunde rund um das Thema Basketball.

Die Übungen waren vielfältig aufgebaut und kamen aus den Bereichen Koordination, Gesundheit, Grundtechnik und Spiel.

Werbebanner vom DBB
Die Bälle warten auf die Kinder.
Zu Beginn jeder Stunde gab es ein Fangspiel zum Thema „gesunde Ernährung“

Das Fangspiel „Der leckere Mix“ brachte unsere Kinder auf Hochtouren.

In die Halle wurde eine Weichbodenmatte gelegt. Diese diente als „Teller“. Die Kinder bekamen mit Hilfe von Wäscheklammern „Lebensmittel“ an die Kleidung geheftet. Es wurden 2 Fänger bestimmt. Wurde ein Kind gefangen, musste das Kind zum „Teller“. Die Kinder, die sich dort als Lebensmittel befanden, versuchten untereinander sinnvolle Kombinationen zu bilden.

Beispiel: Ein Kind trug den Begriff „Schokolade“ und ein weiteres Kind „Kuchen“. Befanden sich beide auf dem „Teller“, konnten sie sich zum „Schokoladenkuchen“ verbinden.

Hatten gefangene Kinder eine Kombinationsmöglichkeit gefunden, waren beide wieder frei und durften den Teller verlassen. So kam ordentlich Schwung in unsere Turnhalle und die Kinder waren immer fleißig dabei.

Die Kinder hatten richtig viel Spaß.
Der „Teller“ war zwischendurch ziemlich voll

Nach dem „leckeren Mix“ ging es mit der Koordination weiter. Hier war die Ballkontrolle gefragt.

Wie der Name schon sagt, ging es hier um die Ballgewöhnung. Zu Beginn der Station sollten die Kinder etwas Zeit bekommen, um ihre Bälle kennenzulernen, sie zu dribbeln oder schon einmal hochzuwerfen. Auch das Dribbeln im Sitzen diente der Ballgewöhnung. Bei der eigentlichen Übung ging es in zwei Runden darum, den eigenen Ball unterschiedlich hoch zu werfen bzw. fest aufzuprellen und ihn nach verschiedenen koordinativen Aufgaben kontrolliert zu fangen. In der ersten Runde wurde der Ball dazu hochgeworfen. In der zweiten Runde wurde der Ball fest auf den Boden geprellt.

Koordinative Übungen:

  • das Klatschen vor und hinter dem Körper
  • das Klatschen auf dem Oberschenkel
  • eine (halbe) Drehung um die Körperachse
  • das Hinsetzen und Fangen
  • das Hinsetzen und Aufstehen vor dem Fangen
  • eine Kniebeuge machen

Das Dribbeln im Sitzen klappte selbst mit geschlossenen Augen.

Nach der Ballgewöhnung ging es zum „Dribbelkönig“ aus dem Bereich der Grundtechnik.

Beim Spiel „Dribbelkönig“ ging es darum, dass die Kinder beim Dribbeln den eigenen Ball schützen und gleichzeitig versuchen, anderen Bälle zu klauen. Die Kinder dribbelten durch ¾ der Halle (getrennt durch Langbänke). Wenn ein Kind es geschafft hatte, einen Ball zu klauen, ohne dabei seinen eigenen Ball zu verlieren, durfte es hinter die Bank und einen Korbwurf machen. Bei Misserfolg musste es wieder zurück in das Feld. Bei Korberfolg durfte es nochmal werfen, bis es zum Misserfolg kam und wieder in das Feld zurückmusste.

Herr Pyka bei der Demonstration, wie man einen Ball sicher klaut, ohne seinen eigenen Ball zu verlieren.
Die Schlange unter dem Korb wurde immer länger.

Ein weiterer Bereich der Grundtechnik war die Station „Zauberecke“.

Die „Zauberecke“ bezeichnet die obere Ecke des kleinen Vierecks auf dem Zielbrett. Diese sollte bei dieser Übung mit einer Wurf- oder Korblegerbewegung aus dem Stand oder Lauf getroffen werden. Von dort fällt der Ball üblicherweise in den Korb. Die Kinder stellten sich dazu in einem Winkel von ca. 45 Grad und mit 1 – 1,5m Abstand am Korb auf. Aus dem Stand konnte nun mit einem Schritt der Ball an die „Zauberecke“ auf der jeweiligen Seite geworfen werden. Bei jüngeren Kindern zählten auch Ringberührungen von oben oder von der Seite mit und wurden mit einem Punkt belohnt werden. Ein Korberfolg brachte immer 2 Punkte. Zur Unterstützung der Grundtechnik musste vorher ein kleiner Parcours sicher durchdribbelt werden. Hierzu musste man über eine Bank gehen und zeitgleich den Ball auf dem Hallenboden dribbeln. Anschließend musste man einen kleinen Slalomparcours bewältigen. Da die Körbe für die Kleineren noch zu hoch waren, durfte ein kleiner Kasten als Hilfestellung nicht fehlen.

Mit jeder Runde wurden die Kinder sicherer.

Das Ziel fest im Blick!

Am Ende bekam jedes Kind einen Aufkleber mit dem Maskottchen der Deutschen Basketball Jugend geschenkt. (Py/Go)