Mein Körper gehört mir – TPW 2026

Kinder wachsen mit körperlicher Nähe auf – etwas, was jeder Mensch benötigt und was einem eigentlich immer gut tut. Leider gibt es aber Erwachsene – sehr häufig aus dem familiären Umfeld – die das Vertrauen der Kinder missbrauchen. Gerade in diesem sozialen Umfeld ist den Kindern oft nicht klar, wo die Grenzen zwischen Zärtlichkeit und Missbrauch sind. Dabei entstehen bei den Kids die sogenannten Ja- und Nein-Gefühle, die sich widersprechen und die Kinder zum Verstummen bringen. Das theaterpädagogische Projekt Mein Körper gehört mir ermutigt die Mädchen und Jungen deshalb seit über 30 Jahren, ihren Nein-Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen, anderen davon zu erzählen und sich Hilfe zu holen.

Was steckt nun hinter dem theaterpädagogische Konzept? Die TPW (Theaterpädagogische Werkstatt) schickt dreimal für jeweils eine Schulstunde ein Team zur Schule. Teilnehmen können die 3. und 4. Jahrgänge, deshalb findet bei uns die Veranstaltung immer alle zwei Jahre statt. Die Schüler*innen lernen das Team der TPW zuerst einmal als reale Personen kennen. In einer klaren und kindgerechten Sprache werden die Schüler*innen an ernste Themen herangeführt. Zu Beginn jeder Stunde sorgt der Körpersong für gute Laune, jede Woche kommt eine neue Strophe dazu. Bei dem Projekt Mein Körper gehört mir handelt es sich nicht um ein Theaterstück oder eine Show, nein, verschiedene Spielszenen werden vorgeführt, immer wieder unterbrochen und mit den Kids besprochen, sodass ein Dialog entsteht. Dabei wird oft über Gefühle gesprochen und über Möglichkeiten, was man in einer Situation anders machen könnte. Die Schüler*innen müssen also mitfühlen, mitreden, mitdenken und verinnerlichen so die verschiedenen Geschichten mit ihren Botschaften langfristig. Das ist das Ziel! Im Sachunterricht wird dann im Nachgang noch einmal über alles gesprochen und offene Fragen werden geklärt. Dafür haben wir auch die Lehrermaterialien bereitstehen.

Unser Ziel: Wissen macht stark!

Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit Mein Körper gehört mir werden deshalb ganz praktische Strategien an die Schüler*innen vermittelt. Die eindeutige Botschaft an die Kinder lautet: Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie bekommst du Hilfe bei sexualisierter Gewalt? Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh zu jemandem und erzähl ihm davon! (z.B. zu deinen Eltern, deiner Lehrerin/deinem Lehrer, deinen Großeltern). Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.

1. Termin
Zu Beginn stellte sich am 09.03.2026 das Team erst einmal den Klassen vor. In diesem Jahr sind Katharina, Angelo und die Gitarre Claudia vor Ort an der Wilhelmschule. Danach ging es damit weiter, worum es heute geht und der Körpersong wurde mit der 1. Strophe eingeführt. Im Unterrichtsgespräch war dann Thema, dass der Inhalt des Liedes wirklich stimmt, denn jedem gehört sein Körper selbst. Wenn man berührt wird, sagt uns unser Körper, ob man ein Ja-Gefühl oder ein Nein-Gefühl hat, d.h., ob man eine Berührung mag oder nicht mag. Dabei ist es durchaus möglich, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Gefühle haben. Nun überlegten unsere Kids, was bei ihnen ein Ja-Gefühl auslöst. In der Klasse 4b kamen folgende Antworten dazu:

  • wenn mich meine Freundin umarmt
  • wenn ich keine Hausaufgaben aufbekomme
  • beim Essen
  • wenn ich ausschlafen kann
  • beim Malen
  • wenn ich mit meinem Kater kuschle
  • beim Fußballspielen
  • wenn ich im Pool plantsche

Und was löste bei unseren Schülerinnen und Schülern ein Nein-Gefühl aus?

  • wenn Borussia Dortmund ein Fußballspiel gewinnt
  • wenn ich beleidigt werde
  • wenn andere Kinder sich streiten oder sogar schlagen
  • wenn ich genervt werde
  • wenn ich ausgelacht werde
  • wenn meine kleine Cousine so laut heult und nicht aufhört
  • wenn mein kleiner Bruder einen Streit anfängt, ich aber bestraft werde

Geschichte 1

Ein Mädchen hat einen Massageroller geschenkt bekommt und möchte ihn beim Freund ausprobieren. Der findet das anfangs ganz toll und genießt die Massage. Das ändert sich aber, als das Mädchen ihn ganz schnell 100mal massieren will. Das schmerzt und ist unangenehm. Aus einem Ja-Gefühl wird bei dem Jungen ein Nein-Gefühl. Der Junge wird wütend und das Mädchen versteht die Reaktion gar nicht.

Im Unterrichtsgespräch wurde die Situation dann mit der Klasse thematisiert, gemeinsam wurde überlegt, was anders laufen sollte und die Szene wurde neu gespielt. Nun sagte der Junge laut „Nein!“, als es unangenehm für ihn wurde und im gemeinsamen Gespräch zwischen den beiden konnte das Problem gelöst werden. Das Mädchen rollte am Ende 100mal vorsichtig über den Rücken des Jungen und beide waren zufrieden.

Geschichte 2

Im Bus sitzt ein Mädchen und liest ein Buch. Ein Jugendlicher steigt ein und setzt sich auf den freien Platz neben das Mädchen. Er schaut sich um, fühlt sich unbeobachtet und legt den Arm um das Mädchen herum. Erst hält das Mädchen das für ein Versehen, merkt dann aber, dass der Jugendliche das absichtlich macht. Es fühlt sich sehr unwohl und weiß nicht, was es machen soll.

Die Klasse 4b hatte die Aufgabe, die Szene genau zu beobachten und aufzuzeigen, wenn sie ein Nein-Gefühl bekommt. Alle erkannten sofort, an welcher Stelle das der Fall war. Was kann man dann machen?

Die Szene wurde erneut gespielt und das Mädchen schrie laut „Nein!“, als der Jugendliche den Arm um sie legte. Dieser stand sofort auf und ging weg. Warum? Das wussten unsere Kids sofort. Weil alle zu ihm hinschauen, wenn das Mädchen laut schreit. Er hat Angst, Ärger zu bekommen und geht sofort weg.

„Nein!!!“

Wann fällt es denn unseren Mädchen und Jungen schwer, „Nein!“ zu sagen?

  • bei Jugendlichen
  • bei Freunden
  • bei Mama und Papa
  • bei Geschwistern
  • bei den Großeltern

Die o.g. Personen stehen einem oft sehr nahe. Man hat Angst, dass man Ärger bekommt, ein Streit entsteht, nicht mehr geliebt wird. Trotzdem ist es wichtig, ein Nein-Gefühl zu thematisieren, Lösungen gemeinsam zu finden und nicht zu schweigen.

Gemeinsam wurde überlegt, was man alternativ sagen kann, wenn man etwas nicht will. Da hatte die Klasse 4b direkt Ideen:

  • Hör auf damit!
  • Lass das!
  • Lass mich in Ruhe!
  • Halt, ich möchte das nicht!
  • Geh weg, lass mich in Ruhe!
  • Stopp!

Geschichte 3

Ein Junge möchte gerne das Tennisspielen lernen. Der Nachbar Herr Frank schenkt ihm deshalb einen Tennisschläger und will ihm das Tennisspielen beibringen. Er zeigt ihm, wie der Aufschlag geht und berührt den Jungen dabei am Po. Der Junge bekommt ein Nein-Gefühl und will das nicht. Herr Frank versteht nicht, was der Junge plötzlich hat und am Ende gibt der Junge ihm den Schläger zurück, beide sind wütend und enttäuscht. Dann geht der Junge zu seiner Mutter und erzählt ihr alles. Die Mutter lobt ihn für sein Verhalten und verspricht, mit Herrn Frank zu sprechen. Dem Jungen wird am Ende des Gespräches klar, dass es ihm jetzt wieder viel besser geht und es richtig war, mit seiner Mutter darüber zu sprechen.

Im Anschluss an die Szene wurde noch besprochen, welchen Erwachsenen man als Kind vertrauen kann und mit wem man über Nein-Gefühle sprechen kann: Eltern, Großeltern, älteren Geschwistern und nicht zu vergessen Lehrerinnen und Lehrern.

Die erste Stunde endete wie sie begonnen hat mit dem Körpersong. (Go)

Fahrzeug-TÜV im 2. Jahrgang

Im Sachunterricht im 2. Jahrgang haben sich unsere Schüler*innen im Februar intensiv mit dem Thema Wir bauen eigene Fahrzeuge auseinandergesetzt. Zuerst wurde überlegt, welche Materialien man denn benötigt, um ein Fahrzeug zu bauen. Die verschiedenen Begrifflichkeiten wurden dazu in einem Sprachspeicher festgehalten. Dann wurden eifrig Materialien gesammelt und die ersten Überlegungen zum Fahrzeugbau wurden in Skizzen festgehalten. Endlich ging es mit dem Bau der Fahrzeuge weiter. Alle waren voller Eifer und Interesse dabei. Jeder wusste, am Ende steht die Überprüfung der Fahrzeuge, d.h., es wurde kontrolliert, ob die Fahrzeuge sicher eine Rampe hinunterfahren können. Heute war es nun in der Klasse 2b soweit. Fast alle Fahrzeuge waren fertig und die TÜV-Abnahme stand an. Das war ganz schön spannend!

TÜV-Abnahme bestanden! Gratulation! (Go)

Antolin- und Antonwettbewerb 2026

Das Zitat Lesen ist der Schlüssel zur Welt betont die fundamentale Bedeutung der Lesekompetenz als Basisqualifikation für ein selbstbestimmtes Leben, Bildung und Teilhabe in der Gesellschaft. Lesen ist ein Schlüssel, der Türen zu Wissen, Abenteuer und neuen Perspektiven öffnet. Egal, um welches Fach in der Schule geht, Lesen muss man können, sonst entstehen Probleme beim Lernen. Egal, zu welcher weiterführenden Schule unsere Schüler*innen nach der Klasse 4 wechseln, auch hier muss man das Lesen sicher sowie schnell beherrschen. Deshalb steht das Erlernen des Lesens bei uns an der Wilhelmschule von Anfang an immer wieder im Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, unsere Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen und ihnen den Zugang zu Geschichten sowie Büchern zu erleichtern und zu ermöglichen:

  • Vorlesen von Bilderbüchern insbesondere in Klasse 1
  • regelmäßige Lesezeiten in allen Klassen
  • Teilnahme am Castroper Vorlesewettbewerb im 2. und 4. Schuljahr
  • interner Vorlesewettbewerb im Rahmen des Frühlingsfestes im 3. Schuljahr
  • jährliche Teilnahme am Vorlesewettbewerb
  • das Projekt Bücherraupe im 2. Jahrgang für fitte Leser*innen
  • LRS-Kurse – soweit im Stundenkontingent möglich
  • die Möglichkeit für alle Schüler*innen am Antolin- und Antonwettbewerb klassenintern teilzunehmen

Und darum soll es nun gehen. Wie funktioniert Antolin? Unsere Schüler*innen erhalten im Laufe des 1. oder zu Beginn des 2. Schuljahres die notwendigen Zugangsdaten – einen Benutzernamen und ein Kennwort. Die Kids suchen sich ein Buch aus der Klassenbücherei aus – alternativ nehmen sie ein eigenes Buch oder leihen ein Buch in der Castroper Bücherei aus. Gelesen wird zu Hause, in der Schule oder wo auch immer. Buchdeckel auf! Jeder für sich in seinem Tempo und nach seinen Interessen. Buchdeckel zu! Dann geht es zum Tablet, Smartphone oder PC zu antolin.de, Zugangsdaten eingeben, Buchtitel eintippen, Quiz starten. Antolin fragt dann nämlich etwas zum Buch und die Kinder tippen ihre Antworten ein und auf dem jeweiligen Konto glänzen die Punkte dafür. Jede richtige Antwort freut den Raben Antolin und jede falsche Antwort löst er auf. Die Klassenlehrer*innen können sehen, welches Quiz welches Kind gemacht hat und wie viele Punkte gesammelt wurden. Der Antolinwettbewerb startet im 2. Schuljahr. Die drei Kinder, die die meisten Punkte im Laufe eines Halbjahres innerhalb einer Klasse gesammelt haben, sind die Sieger*innen. Eine Einschränkung gibt es dabei allerdings, die im Rahmen einer Lehrerkonferenz festgelegt wurde. Für ein Siegertreppchen muss man mindestens 200 Punkte/2. Jg., 300 Punkte/3. Jg. bzw. 400 Punkte/4. Jg. pro Halbjahr haben. Die Bekanntgabe erfolgt klassenintern durch den Förderverein und den Schulleiter Herrn Pyka. Die Sieger*innen erhalten eine wunderschöne Urkunde und einen kleinen Preis, gesponsert und besorgt vom Förderverein. Da kann man doch nur ganz laut DANKE! sagen.

2. Jahrgang Klasse 2a Klasse 2b Klasse 2c
1. Platz Greta 581 P. Jasper 756 P. Henrike 202
2. Platz Amelia 365 P. Judith 673 P. ***
3. Platz *** Mila 410 P. ***
3. Jahrgang Klasse 3a Klasse 3b Klasse 3c
1. Platz Maximilian 1518 P. Laura 419 P. Nils 448 P.
2. Platz Louane 1229 P. Sophia 348 P. Frieda 338 P.
3. Platz Lina 1107 P. *** ***
4. Jahrgang Klasse 4a Klasse 4b Klasse 4c
1. Platz Mats 1812 P. Nitish 4339 P. Emma 6458 P.
2. Platz Frida 1782 P. Abtin 444 P. Mohamed 4501 P.
3. Platz Tyler 1227 P. *** Sofie 1146 P.

Anton ist eine Lernplattform für Grundschulen. Mit Anton lernen unsere Kids einfach und mit viel Spaß. Sie können auch hier in ihrem Tempo arbeiten, erhalten ein direktes Feedback und ggf. Hilfestellungen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an spannenden Übungen und Erklärungen für viele Fächer – insbesondere für Deutsch sowie Mathematik – und Jahrgänge. Man kann eigenständig zu Hause lernen, mit den Eltern oder gemeinsam mit der Schulklasse. Ggf. weist die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern auch bestimmte Aufgaben zu, die dann im Unterricht oder zu Hause gelöst werden müssen. Mittlerweile haben wir in jeder Klasse iPad-Koffer stehen, sodass unsere Kids die iPads nutzen können. Zu Hause geht das natürlich auf im Browser oder über die App auf dem Handy. So können die Kinder Sterne und Pokale sammeln und viele spannende Spiele als Belohnung spielen. Die Zugangsdaten erhält man auch hier wieder durch die Klassenlehrkraft. Bereits ab Klasse 1 können unsere Schüler*innen am klasseninternen Antonwettbewerb teilnehmen. Die drei Kinder, die die meisten Punkte im Laufe eines Halbjahres innerhalb einer Klasse gesammelt haben, sind die Sieger*innen, dabei werden nur die Sterne und Pokale gezählt. Im 1./2. Jg. muss man mindestens 100 Punkte , im 3./4. Jg. mindestens 200 Punkte haben, um unter die ersten drei Plätze zu kommen. Die Bekanntgabe erfolgt klassenintern durch den Förderverein und den Schulleiter Herrn Pyka. Die Sieger*innen erhalten eine wunderschöne Urkunde und einen kleinen Preis, gesponsert und besorgt vom Förderverein.

Und wie heißen nun die fleißigsten Punktesammler*innen? Die Antolin-Königin ist im 1. Halbjahr Emma aus der Klasse 4c mit 6458 Punkten, die Anton-Königin heißt Sara und kommt aus der Klasse 2c, 5269 Punkte. Jungs strengt euch an, neue Chance im 2. Halbjahr für alle! (Go)

1. Jahrgang Klasse 1a Klasse 1b Klasse 1c
1. Platz Leni 1562 P. Lukas 1350 P. Eva 873 P.
2. Platz Mathilda 928 P. Arya 1247 P. Eledina 845 P.
3. Platz Mustafa 471 P. Zaynab 1188 P. Ben 556 P.
2. Jahrgang Klasse 2a Klasse 2b Klasse 2c
1. Platz Yazan 1839 P. Nina 1124 P. Sara 5269 P.
2. Platz Simon 1421 P. Jasper 963 P. Ahmad 4267 P.
3. Platz Amir 758 P. Kaya 599 P. Michael 3084 P.
3. Jahrgang Klasse 3a Klasse 3b Klasse 3c
1. Platz Fatoumata 2240 P. Laura 1222 P. Khawla 3425 p:
2. Platz Louane 1733 P. Joshua 736 P. Ela Nur 657 P.
3. Platz Selina 995 P. Aruthy 714 P. Raond 654 P.
4. Jahrgang Klasse 4a Klasse 4b Klasse 4c
1. Platz Mats 382 P. Nitish 830 P. Sophia 930 P.
2. Platz Maia 368 P. Maila 657 P. Mohamed 772 P.
3. Platz Sofia 321 P. Ashraf 606 P. Emma 727 P.

Helau & Alaaf!

Am heutigen Freitag, 13.02.2026, war es in unserer Wilhelmschule wieder soweit. Wie immer stand am Freitag vor dem Rosenmontag die Karnevalsfeier auf unserem Programm. Voller Aufregung kamen unsere Schüler*innen morgens zu 8.00 Uhr verkleidet in die Schule. Natürlich waren auch alle Lehrkräfte kostümiert, in diesem Jahr sogar unter einem „Motto“ mit schicken Perücken und Sonnenbrillen. Neugierig lief man durch unsere Flure und Klassen, um zu schauen, wer sich denn wie verkleidet hatte. Und da gab es natürlich wie immer viel zu entdecken: Prinzessinnen, Hexen, Polizisten, Bob, den Baumeister, Erdbeeren, Dinos, Ritter, Cowboys, Feen, Clowns … Tolle Kostüme, wohin man auch schaute! Einige Eltern hatten sich selbst ans Werk gemacht und überzeugten mit großer Kreativität. Ausgelassene Stimmung und viel Freude waren überall schon um 8.00 Uhr sichtbar.

Der Tag ging dann mit ausgelassenen Feierlichkeiten in den einzelnen Klassenräumen weiter. Unsere Schüler*innen hatten die Möglichkeit, in fantasievollen Kostümen in ihren Klassen zu glänzen, die von märchenhaften Prinzessinnen und tapferen Rittern bis hin zu außerirdischen Wesen reichten. Die Kinder stellten ihre Kostüme z.B. in Form einer Modenschau vor, bewunderten sich gegenseitig und natürlich durften in diesem bunten Treiben auch Spiele und Tänze nicht fehlen. Zeitungstanz, Stopp-Tanzen, die Reise nach Jerusalem & Co (Stuhltanz) standen statt Mathematik und Deutsch im Stundenplan. Zwischendurch stärkten sich die Kids am Buffet: Bonbons, Chips, Flips, Salzstangen – heute war alles erlaubt! In einigen Klassen fand auch ein gemeinsames Frühstück statt. Die Freude und Kreativität der Kinder sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

Hier ein paar Bilder aus den Klassenräumen und der gesunden und süßen Leckereien.

Von 8.45 – 9.30 Uhr feierten dann die Kids aus dem 1. und 2. Jahrgang gemeinsam in der Turnhalle, von 10.15 – 10.55 Uhr waren die Großen aus dem 3. und 4. Jahrgang an der Reihe. Auch hier wurde ausgelassen gefeiert, man tanzte, lachte miteinander oder quatschte einfach mal eine Runde und schaute, was die anderen denn so machen.

In der ersten Hofpause, die wir an diesem Tag immer um 15 Minuten verlängern, gab es auch schon die erste Polonaise auf dem Schulhof. Und auch mit dem Wetter hatten wir Glück, Sonne war zwar nicht zu sichten, aber zumindest war es trocken und nicht eiskalt. Mit guter Laune marschierte man in Achten und Kurven bei lauter Karnevalsmusik umher oder tanzte mit Begeisterung zur Musik.

Höhepunkt des Tages war natürlich die große Polonaise quer durch das gesamte Schulgebäude, die um 11.00 Uhr startete und die Herr Pyka als Schulleiter anführte. Anschließend ließen alle Klassen den Karnevalstag in der Klasse ausklingen.

Natürlich durften unsere OGS-Kinder in den OGS-Räumlichkeiten weiter Karneval feiern, denn heute gab es schließlich keine Hausaufgaben zu erledigen.

Warum feiern wir eigentlich Karneval in der Schule? Ganz einfach, weil es uns allen Spaß macht und nebenher noch das gemeinsame Miteinander stärkt.

Und was sagen unsere Kids dazu? Ein paar Meinungen aus der Klasse 3b dazu.
Lukas: „Mir hat es gut gefallen, dass es eine Disco für den 1. und 2. Jahrgang und eine für die 3. und 4. Klassen gab.“
Fabio: „Mir hat das Limbotanzen gut gefallen.“
Carlotta & Laura: „Die Musik in der Turnhalle war toll.“
Naomi: „Das Tanzen war super!“
Leonard & Kaan: „Es war schön, dass wir in der Schule soooo viele Süßigkeiten essen durften.“
Lukas: „Die Polonaise durch die Schule fand ich prima.“

Unsere Lehrkräfte haben sich übrigens beim Kostüm abgesprochen.

Und zum Schluss nun noch drei Elfchen, die die Kids aus der Homepage-AG verfasst haben. Herzlichen Dank! (Go/Fotos Py)

Karneval
Sich verkleiden
Viele Süßigkeiten essen
Wir haben viel Spaß
Party

Verf.: Lea und Nala aus der Klasse 4b

Karneval
Viele Süßigkeiten
Alles ist bunt
Partydekorationen sind sehr schön
Feiern

Karneval
Tolle Verkleidungen
Wir haben Spaß
Wir spielen viele Spiele
Schön

Verf.: Marlene und Emma aus der Klasse 4c