KiJuPa-Wahlen im Schuljahr 2026/27

Schon Grundschulkinder müssen demokratisches Handeln kennenlernen. Deshalb gibt es an unserer Schule Klassensprecher*innen, ein Schülerparlament, einen OGS-Kinder-Rat und eine Beteiligung an den KiJuPa-Wahlen der Stadt Castrop-Rauxel. Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) ist eine gewählte Interessensvertretung der Castrop-Rauxeler Kinder und Jugendlichen, die in Castrop-Rauxel etwas verändern wollen und die seit 28 Jahren zeigen, dass junge Menschen mitbestimmen können und müssen. Die Mitglieder engagieren sich dafür, dass die Meinungen der jungen Menschen innerhalb der Kommunalpolitik berücksichtigt werden. Kinder und Jugendliche bringen ihre Ideen und auch Forderungen in die Politik ein, zeigen Haltung für Vielfalt und Demokratie, starten Projekte, um andere Kinder und Jugendliche zu stärken, organisieren Veranstaltungen, unterstützen soziale und nachhaltige Projekte und vernetzen sich mit KiJuPas im Ruhrgebiet und in Europa.

Das Kinder- und Jugendparlament ermöglicht also den gewählten Mitgliedern ein direktes Mitwirken, Mitgestalten, Mitmischen und Mitreden, um auf ihre Bedürfnisse, Wünsche, Ideen und Kritik bezüglich ihrer direkten Lebensumwelt aufmerksam zu machen und an Veränderungen aktiv mitzuwirken.

Unsere Vertreter*innen erhalten dabei auch die Möglichkeit, an verschiedenen Arbeitskreisen teilzunehmen: z.B. am Kinderrechteteam, Actionteam, Spielraumforscherteam, Umweltteam oder als Reporterkid unterwegs zu sein.

Zu Beginn des Schuljahres wählen die Kinder des 2. – 4. Schuljahres die KiJuPa-Vertreter*innen für zwei Jahre. Dafür erfolgt im Vorfeld in den Klassen des 3. und 4. Schuljahres eine Abfrage, wer Interesse hat, die Wilhelmschule im KiJuPa zu vertreten. Falls es mehrere Kinder geben sollte, finden schon in den Klassen die ersten Wahlen/Vorwahlen statt. Gerne sehen wir es, wenn jede Klasse durch ein Mädchen und durch einen Jungen vertreten wird. Die in den Klassen gewählten Mädchen und Jungen stellen sich dann in der Turnhalle allen Kindern des 2. – 4. Schuljahres vor. Dafür haben sie im Vorfeld eine kleine Wahlrede vorbereitet, die sie dort halten. Frau Heimann-Hindrichs erklärt dann allen Anwesenden, wie die Wahlen erfolgen müssen und was man beachten muss. Anschließend erfolgen in den Klassenräumen die Wahlen.

Mit Magengrummeln saßen am Donnerstag, 01.10.26, erstmals nur 6 Kids vorne in der Turnhalle und starrten gebannt auf ihre Mitschüler*innen aus dem 2., 3. und 4. Schuljahr. Zur Wahl stellten sich heute: Jana/3a, Mila/3b, Liam/3c, R./4a, Akshitha/4b & Jonas/4b. Nun war es soweit, die vorbereiteten Reden zur KiJuPa-Wahl mussten gehalten werden. Die Aufregung war deutlich zu spüren. Leider waren es in diesem Schuljahr nur wenige interessierte Kinder, die zur Wahl antraten, da viele Kids an den Tagen, an denen die Arbeitskreise tagen, andere Verpflichtungen hatten und sich deshalb nicht aufstellen ließen. So fand die Wahl 2026 erstmals ohne die Maßgabe ein Mädchen und ein Junge als Vertreter*in bzw. als Stellvertreter*in statt. Die Wahlen waren heute also geschlechtsunabhängig, jedes Kind hatte deshalb nur eine Stimme.

Interessiert hörten die Kids aus dem 2. – 4. Jahrgang zu. Zwischen den Reden gab es immer einen kräftigen Applaus und am Ende einen dicken Schlussapplaus.

Hier die beiden Reden der Kids, die letztendlich als Vertreterin und Vertreter der Wilhelmschule gewählt wurden.

Jonas: „Hallo, ich bin Jonas, 9 Jahre alt. Ich möchte heute gerne gewählt werden. Wenn ihr mich wählt, dann verspreche ich euch, dass es neue Bälle und Spielsachen für die Pause geben wird  und einen Kunstrasen für den Fußballplatz. Danke, dass ihr mir zugehört habt.“

Jana: „Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, mein Name ist Jana und ich bin in der Klasse 3a. Wir alle wünschen uns eine schöne Schule, in der wir uns wohlfühlen. Und dazu gehört auch eine gesunde Umwelt. Deshalb möchte ich ins Umweltteam* gewählt werden. Hier sind meine wichtigsten Ziele: Wir sollten auf dem Schulhof eigene Blumen oder sogar ein kleines Gemüsebeet anpflanzen. In jeder Klasse müssen die Mülleimer richtig beschriftet sein, damit jeder weiß, was wohin gehört. Wir sollten Insektenhotels bauen, damit die Insekten einen Platz zum Leben haben. Ich möchte nicht nur alleine bestimmen, sondern eure Ideen ins Umweltteam mitnehmen. Jede kleine Idee hilft unserer Natur.“
* Im Rahmen des Kinder- und Jugendparlamentes werden verschiedene Arbeitskreise angeboten, z.B. das Umweltteam.

Im Anschluss wählten die Kinder in den Klassen mit Hilfe eines vorbereiteten Wahlzettels die Vertreter*innen der Wilhelmschule für das KiJuPa, die Klassenlehrer*innen zählten alle Stimmen aus und Frau Heimann-Hindrichs übernahm das Addieren der Klassenergebnisse. 250 gültige Stimmen und eine ungültige Stimme wurden abgegeben. Super!

Folgende Kinder vertreten in diesem Schuljahr die Wilhelmschule im Kinder- und Jugendparlament der Stadt Castrop-Rauxel:

Vertreter*in: Jonas & Jana

Stellvertreter*in: Liam & R.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten ganz herzlich und wünschen unseren Kids ganz viel Spaß im KiJuPa!! (Go)

Unsere Kids aus dem 4. Jg. werden auch im Schuljahr 2026/27 noch einmal zu Energiespardetektiven ausgebildet (Teil 2)

Weiter ging es dann am 13. und 14.10.26 mit Teil 2. Nach einer kurzen Wiederholung, Mirac war hier der absolute Experte, er konnte sich an ALLE Inhalte der letzten Woche erinnern und sie sprachlich gut sowie sehr ausführlich wiedergeben, berichteten die Schüler*innen der Klasse 4c, wie viele Interviews sie durchgeführt haben, mit wem und wie es gelaufen ist. Die Daumenprobe am Ende zeigte, dass die Durchführung der Interviews bei den meisten Kids gut geklappt hat.

Im Anschluss daran ging es mit einer Gruppenarbeit weiter. Die Schüler*innen mussten fünf Gruppen mit jeweils 3-5 Kindern bilden. Jede Gruppe sollte sich einen eigenen Namen ausdenken und eine*n Gruppensprecher*in bestimmen. Das war heute in der Klasse 4c gar nicht so einfach und benötigte doch einige Zeit. Dann stellte Herr Voigt verschiedene Fragen zum Thema Energie und jede Gruppe musste sich immer auf eine Antwort einigen. Die Gruppensprecher*innen mussten das entsprechende Schild A, B, C oder D hochhalten. Für jede richtige Antwort bekam jede Gruppe einen Punkt.

Man startete mit einer Testrunde mit einer witzigen Frage. Welches Instrument spielt Herr Voigt?

A Gitarre   B Schlagzeug   C Klavier   D Flöte

In den Gruppen rätselte man, überlegte gut und einigte sich wirklich leise auf eine Antwort. Das entsprechende Kärtchen A, B, C oder D wurde durch die Gruppensprecherin bzw. den Gruppensprecher hochgehalten. Übrigens spielt Herr Voigt Schlagzeug. Nur eine Gruppe fand heute die richtige Lösung. Hellseherinnen!!! Es war die reine Mädchengruppe.

Konzentriert waren alle dabei und schafften es auch weiterhin, sich wirklich leise in den Gruppen zu besprechen. Sehr schön! Es geht doch, grins!

Hier nun noch zwei Beispiele:
Wie stelle ich das Essen nach dem Kochen in den Kühlschrank?
A im heißen Topf   B warm in einer Schüssel   C ganz abgekühlt

Hier fanden vier Gruppen die richtige Lösung, bei der nächsten Frage waren es drei Gruppen.

Was hilft dir beim Energiesparen?
A Küchenschabe   B Bettwanze   C Kleidermotte   D Wäschespinne

Die richtigen und die falschen Lösungen wurden natürlich nach jeder Frage besprochen und erklärt. Bei einigen Fragen wurde heiß in den Gruppen diskutiert, da es manchmal gar nicht so einfach war, die richtige Lösung zu finden.

In diesem Rahmen ging es dann auch um die verschiedenen Lampen und welche Lampen am besten Energie sparen. Klarer Sieger: LED-Lampen. Das wurde durch Herrn Voigt z.B. mit Hilfe eines Kuchendiagramms erklärt. Zwischendurch musste man sogar noch rechnen, um auf die richtigen Antworten zu kommen. Das war für Oskar kein Problem. Schnell rechnete er aus: 40 W : 2 = 20 W und 20 W : 2 = 10 W. Lösung gefunden! Applaus!

Gewonnen hat heute nur eine Gruppe und zwar die FC Baller-Gruppe mit 7 Punkten. Aber dich gefolgt von den Energiespargirls, den Weltrettern und der Wir haben keinen Namen-Gruppe mit jeweils 5 Punkten. Aber eigentlich haben alle Gruppen gewonnen, denn sie haben viel dazugelernt und das ist noch viel wichtiger.

Weiter ging es mit einem Versuch mit den verschiedenen Lampen.

Die Glühlampe erkennt man an dem Draht in der Mitte, der heiß wird, wenn Strom durchfließt. Sie hält nur ca. 1000 Stunden und in der Regel muss man sie einmal im Jahr austauschen, da sie dann kaputt ist. Man kann sie im Restmüll entsorgen, sollte sie aber in etwas Papier wickeln, damit sich keiner daran schneidet.

Die Energiesparlampe erkennt man daran, dass sie mit etwas Verzögerung angeht und dabei immer heller wird. Sie enthält Quecksilber als Gas und dieses Gas ist sehr giftig. Wenn sie nicht mehr leuchtet, gibt man sie z.B. an einem Schadstoffmobil oder Wertstoffhof bzw. in einem Bau- oder Supermarkt ab, die dafür Sammelbehälter bereitstellen. Sie gehört nicht in den Restmüll! Eine Energiesparlampe hält etwa 5.000 – 10.000 Stunden.

Eine LED-Lampe erkennt man an dem geriffelten Teil und an den gelben Quadraten, die leuchten. LEDs gibt es in verschiedenen Farben. Sie halten ca. 20.000 Stunden. Wenn sie kaputt sind, gibt man sie auch an einem Schadstoffmobil oder Wertstoffhof bzw. in einem Bau- oder Supermarkt ab, da sie wertvolle Stoffe enthalten, die man recyceln kann.

Nun durften alle Mädchen und Jungen noch vorsichtig ausprobieren, wie heiß eine Glühlampe wird und wie heiß LEDs werden.

Als weitere Aufgabe soll nun jedes Kind noch bis zu 3 weitere Interviews führen. Dafür erhielt jedes Kind einen Energiespardetektivausweis. Dort mussten Name und Klasse eingetragen werden. Außerdem sollen dort alle Interviewpartner notiert werden. Bestätigt wird die Durchführung des Interviews dann durch die Unterschrift/Kürzel des Interviewers.

Am Ende erhielten alle Kids eine Urkunde und freuten sich sehr darüber.

Herzlichen Dank an die Verbraucherzentrale NRW und an Herrn Voigt. Herr Voigt hat die Inhalte der beiden Doppelstunden wirklich gut vermittelt und ist der „geborene Lehrer“. Gerne wieder! (Go)

Unsere Kids aus dem 4. Jg. werden auch im Schuljahr 2026/27 noch einmal zu Energiespardetektiven ausgebildet (Teil 1)

In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW fand auch in diesem Schuljahr erneut im 4. Jahrgang der Workshop zur Ausbildung unserer Schüler*innen zu Energiespardetektiven statt. In dieser Bildungsreihe, drei Doppelstunden im Wochenrhythmus pro Klasse, lernen unsere Kids auf spielerische Art und Weise, welche Geräte Strom verbrauchen und gehen mit Checklisten aktiv auf die Jagd nach Stromfressern im eigenen Zuhause. Außerdem lernen die Kinder, welche Auswirkungen der Stromverbrauch auf das Klima hat. Ziel ist es auch, dass die Schüler*innen ihr neu gewonnenes Wissen aktiv an andere Menschen weitergeben. So werden hoffentlich auch Eltern, Großeltern, Bekannte, Nachbarn und Verwandte begeisterte Stromsparer*innen. Da dieses Projekt leider vom Land NRW finanziell nicht weiter unterstützt wird und Ende 2026 ausläuft, freuen wir uns, dass wir für unsere 4. Klassen noch einen letzten Termin buchen konnten. Aufgrund einer Erkrankung des Moderators in der ersten geplanten Woche wurden die Stunden komprimiert und es fanden nur 2 Doppelstunden pro Klasse statt.

Lernziele:

  • Die Schüler*innen entwickeln ein Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch und die Auswirkungen auf die Umwelt und auf das Klima.
  • Sie lernen Stromspartipps kennen und werden motiviert, ihr Umfeld aktiv vom Stromsparen zu überzeugen.

Am 06. und 07.10.26 war Herr Yoshua Voigt von der Verbraucherzentrale NRW vor Ort an unserer Wilhelmschule, um in allen drei vierten Klassen mit der Ausbildung der Kids zu Energiespardetektiven (Teil 1) zu beginnen. Gestern startete die Klasse 4b, heute waren die Klassen 4a & 4c an der Reihe.

Zuerst einmal musste die Begrifflichkeit Verbraucherzentrale NRW geklärt werden. Einzelne Schüler*innen hatten den Begriff schon mal gehört, aber was verbirgt sich dahinter? So kam man auf das Wort verbrauchen. Was verbrauchen wir denn? Da hatten unsere Kids direkt einige Ideen: Strom, Energie, Wasser, Geld, Papier …
Im Laufe des Gespräches wurde den Kindern klar, dass die Verbraucherzentrale NRW den Menschen hier bei uns in der Gegend hilft, wenn sie z.B. Fragen oder Probleme hinsichtlich des Strom-, Gas- oder Wasserverbrauchs oder auch Geldprobleme haben.

Alle Kids der Klasse 4a hörten interessiert zu und beteiligten sich eifrig.

Weiter ging es dann mit dem Thema Strom. Die Schüler*innen überlegten gemeinsam, welche Geräte im Haushalt Strom benötigen und somit verbrauchen. Da hatten alle doch viele Ideen.

Hinweis: Sortierung der Geräte nach den Bildern oben: Strom verbrauchen und Kälte erzeugen, Wärme, Licht, Bewegung, Musik

Schon hier wurde sehr deutlich, wie viele Geräte wir zu Hause haben, die Strom benötigen. Woran erkennt man denn, ob ein Gerät viel Strom verbraucht? Darüber wurde intensiv gesprochen und diskutiert. Das Ergebnis dazu: Geräte, die lange an sind, sind oft Stromfresser. Geräte, die sehr groß sind, verbrauchen auch oft viel Strom. Geräte, die sehr groß sind UND viel an sind, sind fast immer Stromfresser, z.B. Waschmaschine, Herd, Trockner, Fernseher, Kühlschrank (auf dem Foto wurden die Geräte umrandet).

Dann ging es mit einer Gruppenarbeit weiter. Schnell wurde überlegt, wer mit wem in welche Gruppe wollte. Nun wurde Memory gespielt. Das Spiel war allgemein bekannt, aber heute gab es dabei zwei Besonderheiten. Die zu findenden Pärchen sehen nur ähnlich aus. Wenn man ein Pärchen aufdeckt, muss man dazu etwas sagen. Beispiel: „Ich spare Strom, wenn ich den Kühlschrank schnell wieder schließe.“

Mit ganz viel Eifer und Freude waren dann wirklich alle Kids beim Memory-Spiel dabei.

Im Anschluss daran wurden die Inhalte des Memory-Spiels im Plenum noch einmal gefestigt. Die Pärchen wurden den Kindern als große Bilder gezeigt und die entsprechenden Stromsparsätze wurden gemeinsam erarbeitet.

Beispiele:
„Ich spare Strom, wenn ich die Spülmaschine ganz voll packe, denn dann muss sie nicht so oft laufen.“
„Ich spare Strom, wenn ich das Tageslicht benutze und keine Lampe anmache.“
„Ich spare Strom, wenn ich die gewaschene Wäsche auf die Leine hänge und nicht in den Trockner packe.“
„Ich spare Strom, wenn ich elektrische Geräte nicht in dem Ruhe-/Schlafmodus lasse, sondern sie wirklich komplett ausschalte.“

Weiter ging es mit einem Versuch mit einem Strommessgerät. Der mitgebrachte kleine Beamer verbrauchte 115 Watt, wenn man ihn einschaltete, im Ruhemodus 0,9 Watt und nach dem Ausschalten der Steckerleiste 0 Watt.

Es ist also wichtig, ein Gerät komplett auszuschalten, die Steckerleiste auszumachen oder den Stecker zu ziehen, soweit möglich. Natürlich geht das nicht bei jedem Gerät. Hannah wusste sofort, dass man den Kühlschrank nicht in den Ruhemodus versetzen darf.

Danach stand das Thema Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt an. Viele Kids berichteten, dass sie oder Geschwister in einigen Räumen gerne vergessen, das Licht auszumachen. Da hatte Herr Voigt doch einen tollen Tipp. Einfach mal für einige Tage ein Schild Licht aus aufhängen, bis sich alle daran gewöhnt haben und automatisch das Licht ausmachen.

Als Nächstes ging es mit einem Film weiter, den die Verbraucherzentrale selbst erstellt hat: Klimawandel – Wir haben es in der Hand! Interessiert schauten unsere Kids sich den Film an. Anschließend wurden die Inhalte des Films noch einmal besprochen und mit Hilfe einer Skizze an der Tafel verdeutlicht. Kurzfassung: Die drei Klimagase erzeugen Gutes und Schlechtes. Gut ist, dass es durch die Gase auf unserer Erde warm ist. Gäbe es die Klimagase nicht, hätten wir -18 Grad C auf der Erde und es gäbe kein Leben mehr. Wir erzeugen aber zu viele Klimagase und das kann auf Dauer nicht gut sein. Was müssen wir tun? Wir können:

  • die Stromspartipps (s.o.) berücksichtigen und andere Menschen darauf hinweisen
  • mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn fahren und das Auto einfach mal stehen lassen
  • versuchen, Reisen mit dem Flugzeug oder mit einem Schiff zu vermeiden
  • weniger Fleisch essen, dann gibt es automatisch weniger Kühe/Rinder auf der Welt – übrigens gibt es die Empfehlung, nur zweimal in der Woche Fleisch zu essen, das ist dann auch gut für unsere Gesundheit

Was passiert aber nun, wenn immer mehr Klimagase in der Atmosphäre sind? Dazu zeigte Herr Voigt einige Bilder und besprach diese mit unseren Kids. Hier einige Beispiele:

  • es wird immer heißer (das haben wir ja letzte Woche mit den höchsten Temperaturen, die bisher im Juni gemessen wurden, erlebt)
  • alles trocknet aus
  • es gibt immer öfter Unwetter, Stürme, Überschwemmungen
  • am Nordpol schmilzt das Eis und das Leben der dortigen Tiere ist bedroht

Am Ende gab es dann noch ein Geschenk für unsere Kids und eine Hausaufgabe. Sie erhielten jeweils ein Klemmbrett und sollen nun bis zur nächsten Stunde ein Interview zu Hause durchführen. Auf dem Klemmbrett steckte dafür ein passender Fragebogen. Außerdem können unsere Mädchen und Jungen im Rahmen der Durchführung des Interviews direkt auch noch Stromspartipps geben, falls notwendig.

Tag der offenen Tür 2026 – Rundum gelungen!

Am 02.10.26 fand der diesjährige Tag der offenen Tür an unserer Wilhelmschule statt. Ab 10.00 Uhr erhielten alle Besucher*innen die Möglichkeit, die gute Schulluft zu genießen. Und so konnte man viele kleine und große, jüngere und ältere Gäste begrüßen. Natürlich gab es zur Stärkung zwischendurch ein Elterncafé, damit niemand bei uns verhungert. Das Wetter spielte auch mit, es war trocken und auch die Sonne schien bei 19° C, sodass wir rundum zufrieden waren.

Hier sieht man Frau Tiris, 1. Vorsitzende unseres Fördervereins, mit den vielen Helferinnen, die heute vor Ort waren, um Kuchen, Kaffee, Brötchen & Co auszugeben. Vorher musste natürlich alles vorbereitet und am Schluss wieder aufgeräumt werden.

Eine große Kaffeekochaktion war angesagt!

Überall kümmerten sich Mütter zusammen darum, Waffeln zu backen. Da gab es viel zu tun! Achtung! Ein heißes Geschäft! Der Teig wurde von Eltern der Schule zu Hause vorbereitet und vorbeigebracht.

Die Waffeln sahen total lecker aus und schmeckten auch so. Gerne kauften unsere Besucher*innen sich eine Waffel oder ein Stück Kuchen, da konnte man doch nicht Nein sagen. Diese Meinung vertraten auch unsere zukünftigen Schulanfänger*innen und aßen die Waffeln gemütlich auf einer Bank mit gutem Appetit.

Zuerst belagerten unsere Besucher*innen das Elterncafé. In der 2. Pause durften sich dann auch unsere Schüler*innen Kuchen und Waffeln kaufen. Bereits an dieser Stelle ein dickes DANKE an ALLE Beteiligten, die uns heute unterstützt haben, ob durch Kuchen- bzw. Waffelteigspenden oder durch die tatkräftige Unterstützung vor Ort. Insbesondere danken wir erneut Frau Tiris, die gefühlt ständig in der Schule ist. Wir wissen, dass das in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist!

Herr Pyka bot den Besucherinnen und Besuchern um 10.15 Uhr eine Führung durch unsere Wilhelmschule an. So konnte man unsere Schule gut kennenlernen und Orte sehen, die man sonst nur selten sieht – z.B. unser Lehrerzimmer. Auf dem Foto sieht man nur einen Teil der interessierten Eltern. Alle passten nicht auf das Foto. Grins!

In den Klassen war natürlich auch eine Menge los und man konnte viel erleben. Vielerorts wurden unsere digitalen Tafeln im Unterricht eingesetzt: wie z.B. im Mathe- oder Deutschunterricht, im Kunst- oder Englischunterricht.

In den Klassen 1a & 1b, Frau Ophaus & Frau Meyer/Klassenlehrerinnen, konnte man die Kinder beim Hamstern beobachten, das ist ein Spiel im Mathematikunterricht.

In der Wilhelmschule rechnen sogar die Füchse! Wow!

In der Klasse 1c von Frau Reimann beschäftigte man sich mit der Einführung der Ziffer 2.

In der Klasse 2a, Frau Masoud, stand Sachunterricht auf dem Plan. Thematisch ging es um Baumarten.

Kreatives Schreiben stand in der Klasse 2b auf dem Programm. Die Klassenlehrerin war heute leider erkrankt, aber Frau Häuser hatte alles im Griff. Thematisch ging es um den dicken, fetten Pfannkuchen.

Frau Scheller informierte die Kids der Klasse 2c gerade über die Inhalte der geplanten Mathematikstunde. Heute ging es um die Hundertertafel. Für das nette Lächeln für das Foto gab es sogar Applaus von den Besuchereltern.

In der Klasse 3a war heute das Fach Ethik angesagt. Frau Bonk informierte die Kids gerade über das Thema der Stunde.

Wie müssen denn die Lieblingskinder von Frau Bonk sein? Bei den Antworten der Mädchen und Jungen merkte man sofort, sie kennen ihre Klassenlehrerin Frau Bonk seehhrr genau. Lieblingskinder müssen hilfsbereit, ordentlich und aufmerksam sein, tun niemanden weh und ärgern nicht, sie lügen nicht und machen keinen Quatsch …

Bei Frau Dieninghoff in der Klasse 3b ging es im Mathematikunterricht um Ungleichungen und Gleichungen.

Frau Kastelan bot in der 3. Stunde Englisch an. Die Klasse 3c startete mit einem englischen Begrüßungs- und Bewegungslied, weiter ging es mit einer Wiederholung der letzten erlernten englischen Vokabeln mit Hilfe der digitalen Tafel.

In den Klassen 4a & 4b beschäftigten sich die Kids im Sachunterricht mit Deutschland, den Bundes- und den Nachbarländern & Co.

Old school mit einem Atlas oder auch digital mit einem iPad. Beides ist wichtig!

Frau Yigit bot den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Kunststunde an. Auch die Kleinsten konnten sich beteiligen und etwas ausprickeln.

Um 12.00 Uhr hatten unsere Gäste die Möglichkeit, an einer Vorführung im Eingangsbereich teilzunehmen. Das Wetter ließ es heute zu, wir mussten nicht in die enge Turnhalle gehen. Zuerst begrüßte Herr Pyka unsere Besucher*innen ganz herzlich und führte dann durch das Programm.

Danach ging es mit dem Chor unter Leitung von Frau Häuser weiter. Die beiden Lieder Der Herbst ist da und Hui, hui, hui wurden sicher präsentiert, obwohl der Chor erst seit einigen Wochen wieder neu zusammengesetzt ist, da unsere Vierten ja nun an den weiterführenden Schulen sind. So konnten neue Chorkinder nachrücken.

Die Klasse 3a  präsentierte Hört euch die Instrumente an. Mittendrin setzte die CD aus! Oh, nein! Aber das konnte Frau Bonk und ihre Klasse 3a nicht aus der Fassung bringen. A cappella ging es einfach weiter, als wäre nichts passiert.

Natürlich durfte auch unser weltberühmter Schultanz Kika-Tanzalarm nicht fehlen, den die Klasse 3b aufführte. Das konnten die Kids ganz alleine und Frau Dieninghoff konnte entspannt an der Seite stehen.

Mit der Klasse 4b zogen die Handpuppen ein und zeigten uns Mahna Mahna. Da gab es viele Lacher im Publikum zu hören. Am Schluss rief ein Kind laut: „Das war ja toll!“

Ein Blick hinter die Kulissen.

Da gab es doch einen dicken Applaus beim Verbeugen.

Zwischendurch mussten noch drei Sieger*innen ermittelt werden. Alle Eltern, die in Klasse 1 bis zur Einschulungsfeier neu in den Förderverein eintreten, kommen immer in die große Lostrommel und haben die Chance, einen Preis zu gewinnen. In diesem Jahr hatten wir ganz viele Glückskinder, die aus den Fördervereinsbeitrittsbögen, die Herr Pyka in einer Kiste hatte, nacheinander drei Siegerfamilien zogen: Platz 3, Platz 2 und dann Platz 1.

Ab 12.00 Uhr bot unser multiprofessionelles Team Infos zu Themen wie Autismus, ADHS etc. an. Frau Häuser/Sonderpädagogin, Frau Vogt/sozialpädagogische Fachkraft sowie Frau Ambos und Frau Westerheide/Klassenassistenzen hatten einen tollen Informationsstand aufgebaut. Das nahmen einigen Eltern gerne an.

Fazit: Ein rundum gelungener Tag der offenen Tür!!! (Go)

2026: Radfahrtraining mit der Verkehrswacht C-R im 4. Jg.

Zum fünften Mal fand heute am 28.09.26 zusammen mit der Verkehrswacht Castrop-Rauxel e.V. ein Radfahrtraining an der Wilhelmschule statt. Der 4. Jahrgang war für zwei Stunden zu einem Radfahrtraining eingeladen. Dabei wurden die drei Klassen auf zwei Gruppen (jeweils 60 Minuten) aufgeteilt. Das Wetter spielte mit, es war trocken bei 25° C, die Sonne strahlte vom Himmel herunter. Also ein optimales Radfahrwetter! Schon an dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Verkehrswacht Castrop-Rauxel e.V. bedanken, insbesondere bei Maiko & Christian, die heute vor Ort waren.

Um 12.35 Uhr starteten die Nicht-OGS-Kinder des 4. Jahrgangs. Alle 34 Schüler*innen warteten halbwegs geduldig, bis sie endlich an der Reihe waren. Es ging mit einer Fahrrad- und Helmkontrolle los. Das Team der Verkehrswacht kontrollierte jedes Fahrrad genau und unsere Kids nahmen die Kontrollzettel mit nach Hause, damit die Eltern wissen, ob das Fahrrad wirklich verkehrssicher ist. Bei der zweiten Gruppe, OGS-Kinder, lief das Radfahrtraining ab 13.45 Uhr ebenso ab.

Frau Yigit und Frau Häuser reparierten zwischendurch ohne richtiges Werkzeug ein Fahrrad: Hut ab!

Ganz viel Zeit nahm Maiko sich, um den Kindern zu erklären und zu zeigen, wie der Helm genau sitzen muss.

Dann gab es die Anweisung, sich breitbeinig hinzustellen und nach unten zu beugen. Helm blieb auf dem Kopf sitzen? Daumen hoch! Er flog runter? Da stimmte was nicht. Maiko ging noch mal bei jedem Kind vorbei, kontrollierte den Sitz, erklärte dabei oft etwas und stellte den Helm ggf. richtig ein. Habe ich dann zu Hause mit meinem Helm auch mal ausprobiert, grins! Saß perfekt!

Helm fällt runter? Dann sitzt er definitiv nicht richtig!

 

Frau Yigit fummelte mit am Helm herum. Ist aber manchmal auch wirklich knibbelig!

Danach wurden die Kinder der Klassen in drei Gruppen eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben bewältigen. Man musste z.B. zwischen den Hütchen durchfahren und im Bogen zurückkommen, im Slalom fahren, beim Fahren den linken oder rechten Arm ausstrecken bzw. eine enge Strecke bewältigen. Dazu noch der leichte Anstieg Richtung Wäldchen. Gar nicht so einfach! Es gab zwischendurch drei kleinere Unfälle, aber nichts Schlimmes ist dabei passiert.

Maiko: „Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3, Gruppe 1 …“

Zum Schluss erhielten alle Kinder der drei Klassen sogar noch Geschenke. Aus einer großen Box durfte sich jedes Kind etwas aussuchen. Es gab Sekuclips, das sind Clips für die Ummantelung aller Speichen, verschiedene reflektierende Anhänger, Tattoos, biegsame Lineale, Schnappbänder … Für den Unterricht gab es noch einen Satz Arbeitshefte zum Thema Radfahren für jede Klasse. Vielen herzlichen Dank auch dafür!!! (Go)