Wilhelmstr. 48
44575 Castrop-Rauxel
Telefon: 02305 18933
Fax: 02305 14770

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Gespannt schauten unsere Kids auf die Bühne unserer Aula. Plötzlich tat sich aber die Tür eines Nebenraums auf und Peech, bekannt aus Mario Kart, rollte auf ihren Inlinern in die Aula unserer Wilhelmschule hinein. Peech musste nach Hinweisen suchen, um das neue Level ihres Computerspiels zu meistern. Dabei half ihr die KI Neya. Doch schnell merkte man, dass dieses Level anders war, als alle anderen davor. Peech konnte plötzlich fühlen, konnte sich und andere berühren. Doch was ihr fehlte, um das aktuelle, ganz besondere Level abzuschließen, war Courage.
Aber was ist Courage eigentlich? Ein Kleidungsstück, ein Gegenstand oder eine Eigenschaft? Peech setzte sich nun damit auseinander und holte sich dazu Infos aus dem Internet. Sie wollte die Menschen und ihre Welt einfach besser verstehen. Dabei stieß sie auf unglaubliche Geschichten über Diskriminierung, Rassismus und Ungerechtigkeit.
Gemeinsam mit unseren Schüler*innen des 3. und 4. Jahrgangs wurde nun ein Manifest erstellt für ein vorurteilsfreies, respektvolles Miteinander.
Das Klassenzimmerstück wurde vom Westfälischen Landestheater präsentiert und auch in den Klassen nachbesprochen. Die gesamte Finanzierung übernahm unser toller Förderverein. Wir bedanken uns beim WLT für diese interessante Darbietung und beim Förderverein für die Finanzierung. (Go)
Passend zur Jahreszeit wurden in der Homepage-AG Winter-Elfchen verfasst. Viel Spaß beim Lesen! (Go/Schnie)
Am heutigen Mittwoch, 21.01.25, waren jetzt noch die Schüler*innen aus dem 4. Jahrgang an der Reihe. Wie immer startete Frau Engel mit einer Wiederholungsphase, wobei dieser Jahrgang ja bereits dreimal an dem Projekt Gesund im Mund teilgenommen hat. Also alles Zahn-Profis! Im 4. Jahrgang stand danach das Thema Fluoridierung der Zähne im Mittelpunkt der Doppelstunde.
In der Wiederholungsphase ging es um:
Auch die Klasse 4a zeigte sich sehr interessiert und die Kids hatten sich viele Inhalte aus den letzten drei Jahren gut gemerkt. Sie stellten auch offen sofort Fragen, wenn sie etwas nicht mehr wussten. So fragte Mats nach, warum die bleibenden Backenzähne denn versiegelt werden müssen. Frau Engel erklärte, dass die Backenzähne Rillen und Furchen haben, sich schnell etwas darin festsetzen kann und sich dabei auch Bakterien bilden können. Und das ist nicht gut für den Zahn, schnell kann sich dann eine Karies bilden.

Insgesamt gesehen war die Klasse 4a sehr redselig und die Finger flogen nur so nach oben, um kleine Zahngeschichten aus dem persönlichen Alltag zu erzählen. Da ging es z.B. bei Mats, Maxim, Elay, Zahra und Louisa um Weisheitszähne, um bleibende Zähne, die neben dem noch stehenden Milchzahn herauswachsen, um Karies und mehr.
Und dann wurde man doch sehr neugierig und fragte nach, wo Frau Engel denn in einer Zahnarztpraxis arbeitet und wie alt sie wäre. Auch damit ging Frau Engel souverän um und sagte am Ende: „Jetzt kommen wir aber doch etwas vom Thema ab. Weiter geht es mit dem Thema Zahnpasta.“
Es ist sehr wichtig, dass Zahnpasta Fluorid enthält, denn Fluorid schützt die Zähne vor Karies. Frau Engel forderte die Kinder auf, gut darauf zu achten, denn es gibt auch Sorten ohne Fluoride. Fluoride sind ein Stoff der Natur. Sie helfen, Kariesschäden an den Zähnen zu verhüten bzw. sie so klein wie möglich zu halten. Fluoride bewirken, dass der Zahnschmelz nach einem Säureangriff wieder repariert und die Bildung von Karies verhindert wird. Fluoride sind zudem ein natürlicher Baustein des Körpers, der auch für die Knochenbildung und das Wachstum unentbehrlich ist. Allerdings darf man auch nicht übertreiben und z.B. täglich die Zähne zusätzlich mit Elmex Gelee oder einem Alternativprodukt putzen. Dann können dadurch evtl. weiße Flecken auf den Zähnen entstehen, sogenannte white spots. Elmex Gelee & Co darf nur einmal in der Woche nach dem normalen Zähneputzen benutzt werden.
Anschließend erklärte Frau Engel die verschiedenen Stationen, die nun bearbeitet werden sollten.
Station 1 Eier-Experiment – Wie schützen Fluoride unsere Zähne?
Station 1 startete mit einem Experiment. Experimente finden Grundschulkids ja immer toll! Frau Engel hatte morgens bereits Eier hart gekocht. Die Eier sollten sozusagen unsere Zähne darstellen. Sie rieb ein Ei mit Elmex Gelee ein. Dann füllte sie zwei Gläser mit Wasser und etwas Essig. In ein Glas kam ein nicht behandeltes Ei und in das andere Glas das Elmex-Ei. Mit den Gläsern ging Frau Engel durch die Klasse und alle Kids konnten sehen, dass sich in dem Glas mit dem unbehandelten Ei sofort ganz viele kleine Bläschen bildeten, die das Ei angriffen. Für den Stationslauf gab es hier natürlich eine Aufgabe zu lösen.



Station 2 Zahnputzstation – Wie ich meine Zähne richtig putze
Die Schüler*innen übten auch im 4. Jahrgang noch einmal an den Modellen, wie die Zähne mit der KAI-Technik geputzt werden müssen. Die Sanduhren wurden gestellt und natürlich wurden auch die Zwischenräume an den Modellen wieder mit Zahnseidesticks gereinigt.



Station 3 Marketing für Zahnpasta
Hier erhielten unsere Mädchen und Jungen die Aufgabe, Werbung für ihre erfundene Zahnpasta zu machen. Sie durften eine Tube nach ihren Vorstellungen gestalten, in ihren Lieblingsfarben, mit dem Emblem des Lieblingsvereins, mit ihrem Kuscheltier … Dann musste das Bild ausgeschnitten und auf ein Plakat geklebt werden.

Station 4 Das Zahnspiel
Auch ein Spiel durfte nicht fehlen. Wer ist zuerst im Ziel? Zwischendurch mussten aber ggf. Fragen beantwortet werden, wenn man auf ein Fragezeichen kam, oder man musste das machen, was auf dem Kärtchen mit dem Ausrufezeichen stand, wenn man auf einem Ausrufezeichen gelandet war.
Hier zwei Beispiele:
??? „Welche drei Zahnarten kennst du?“ – Richtig beantwortet? „Rücke ein Feld vor.“
!!! „Du benutzt alle drei Monate eine neue Zahnbürste. Rücke ein Feld vor.“

Station 5 Lochkästen mit 16 Fragekärtchen
Jeder Lochkasten war mit 16 Fragekärtchen gefüllt. Man musste die Frage lesen und den Holzstab zur richtigen Antwort stecken. Richtig eingelocht, ließ sich dann die Karte kinderleicht herausziehen.
Station 6 Zahnpasta
Nun ging es darum, verschiedene Zahnpasten genau auf ihren Fluoridgehalt zu untersuchen. Welche Zahnpasta enthält Fluorid, welche nicht? Entsprechend wurde sortiert und dann notiert.
Station 7 Herstellung einer eigenen Zahnpasta
Das ist natürlich das Highlight der vier Jahre Gesund im Mund. Frau Engel erklärte unseren Kids in aller Ruhe sowie mit viel Geduld auch diese Aufgabe und machte vor, wie es geht.


„Nimm dir ein Döschen und schreibe auf den Deckel deinen Namen drauf.“ Frau Engel zeigte, wie es geht und alle Kinder standen im Kreis um die Gruppentische herum. „Gebe zuerst einen Teelöffel Glyzerin in deine Dose. Dann kommt ein gehäufter Teelöffel Schlämmkreide dazu sowie eine Rührspatelspitze Fluorid. Nun musst du alles gut umrühren. Wähle dann eine Geschmacksrichtung aus. Du kannst zwischen Pfefferminze, Früchtecocktail, Blutorange und Zitrone wählen. Deine Lehrerin gibt dann davon 1-2 Tropfen in deine Zahnpasta.“




Eine heißbegehrte Station! Deshalb wählte Frau Kastelan, Klassenlehrerin der Klasse 4a, nach und nach immer 6 Kinder aus, die starten durften. Am Schluss hatte natürlich jedes Kind seine Zahnpasta angerührt und Frau Engel hat auch an die fünf kranken Kids gedacht und für sie Zahnpasta zusammengemischt.

In der Klasse 4c kam es dann hierbei zu einer sehr lustigen Situation. Frau Reimann, Klassenlehrerin der Klasse 4c, hatte sich auch ihre eigene Zahnpasta kreiert. Sofie sollte dann für Frau Reimann den Deckel mit dem Namen beschriften. Leise diskutierten die Mädels, ob sie den Vornamen oder den Nachnamen auf dem Deckel schreiben sollten. Man einigte sich auf den Vornamen, wie bei den Kindern. Aber wie heißt sie denn noch mal? Ach ja, Patricia, mit c! Und das kam dabei raus!!! Da konnten wir uns im Lehrerzimmer doch das Schmunzeln nicht verkneifen. Hört sich irgendwie königlich an! Grins!

Am Schluss der Doppelstunde ging es noch einmal um das o.a. Experiment (Station 1). Das Elmex-Ei mit den Fluoriden war auf den Boden gesunken und darum herum war eine Art Schutzschicht zu sehen. Das nicht behandelte Ei schwamm oben im Wasser und wurde von vielen Blubberbläschen angegriffen.

Auch im 4. Jahrgang gab es dann noch eine Urkunde, einen Elternbrief und ein Kreuzworträtsel zum Thema Zähne. Das Kreuzworträtsel fanden die Schüler*innen ganz toll. Aber noch besser war es, dass es auch hier noch eine Zahnbürste gab, plus Flyer natürlich. Nur die Farbwahl ist in jedem Jahrgang immer ein klitzekleines Problem!


Zum Schluss des Projektes Gesund im Mund möchten wir uns ganz ganz herzlich bei Frau Engel vom Arbeitskreis Zahngesundheit Recklinghausen für die tolle Arbeit, die sie in allen vier Jahrgängen geleistet hat, bedanken. Einfach eine rundum gelungene Sache! (Go)
Am Dienstag, 20.01.26, ging es dann mit dem 3. Jahrgang weiter. Im Sinne eines Spiralcurriculums ist es wichtig, auch eigentlich bereits erlernte Inhalte zu wiederholen und mit neuen Inhalten zu verknüpfen. So ging es heute schwerpunktmäßig erneut um die KAI-Zahnputztechnik im Rahmen der Wiederholung und als neues Thema kamen Zahnaufbau und Kariesentstehung bzw. -ver-hütung dazu. In der Wiederholungsphase ging es um:

Danach wurde das Thema Zahnaufbau mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Neue Begriffe und Infos dazu waren nun ein Thema. Unsere Zähne bestehen aus verschiedenen Schichten:
Folgende Stationen wurden im Vorfeld von Frau Engel wie immer perfekt vorbereitet und nun erklärt:
Station 1 Zahnputzstation – Wie ich meine Zähne richtig putze
Die Schüler*innen übten auch im 3. Jahrgang an den Modellen, wie die Zähne mit der KAI-Technik geputzt werden müssen. Natürlich wurden auch die Zwischenräume an den Modellen wieder mit Zahnseidesticks gereinigt.



Auch heute war ein Kuscheltier mit dabei: Celinas Mo lernte auch das Zähneputzen. Grins!

Station 2 Arbeit am Modell – Wie mein Zahn von innen aussieht
An dieser Station mussten die Kids an einem Styroporzahn die passenden magnetischen Kärtchen in die entsprechenden Bereiche des Zahns heften: Zahnschmelz (weiß), Blutgefäße (rot), Nerven (grün), Zahnbein (gelb), Zahnmark (hellgrau). Die Begriffe und Farben übertrugen die Mädchen und Jungen anschließend auf ein Arbeitsblatt.


Station 3 Schütze deine Zähne vor verstecktem Zucker!
Eine spannende und informative Station! Auf dem Tisch fanden die Kinder fünf Nahrungsmittelbilder und fünf durchsichtige Plastikdosen, die unterschiedliche Mengen an „Würfelzucker“ enthielten. Die Kinder mussten vermuten, welche Zuckermenge in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind. Die richtige Lösung konnte durch das Umdrehen der Plastikdosen am Schluss überprüft werden. Dazu gab es ein passendes Arbeitsblatt. So wurde den Kids heute bewusst, wie viel versteckten Zucker es in unseren Lebensmitteln gibt mit dem Ziel einer bewussteren Ernährung. Frau Engels Kommentar zum Arbeitsblatt: „Hört mir jetzt wieder gut zu! Hier gibt es oft Probleme. Eine ganze Längsreihe sind 10 Würfelzucker. So kannst du leichter zählen und rechnen!“ Sie kennt eben ihre „Pappenheimer“.
Schätzen Sie doch auch einmal!
1 Glas Schokoaufstrich einer bekannten Marke
1 Tüte Gummibärchen
1 Flasche Ketchup
1 Flasche Orangensprudel einer bekannten Marke
1 Flasche Mineralwasser

Lösung: 67 – 60 – 33 – 18 – 0 Zuckerwürfel

Station 4 AB Fragebogen -Wie gut bin ich zu meinen Zähnen?
An dieser Station mussten unsere Kids einen Fragebogen mit Fragen zur eigenen Mundgesundheit beantworten. Sie kreuzten dabei an, welche Antworten für sie persönlich richtig sind. Mit Hilfe einer Punktebewertung bekamen die Schüler*innen individuelle Hinweise und Ratschläge dazu. Die Reflexion des eigenen Verhaltens diente hier der Förderung eines verantwortungsbewussten Verhaltens im Bereich Zahngesundheit.
Und wie sahen die Ergebnisse bei den Mädchen und Jungen aus? Richtig gut! Marlene erreichte mit 30 Punkten die volle Punktzahl. Gratulation! Und Miran war auch richtig gut mit ihren 28 Punkten. Weiter so!
Station 5: Stempelaktion – Kariesentstehung
Die Kinder stempelten an dieser Station viermal einen Zahn auf ein Arbeitsblatt in vier Kästchen. Sie malten dann mit einem schwarzen Stift ein Loch in den Zahn, das von Stempelbild zu Stempelbild größer wurde. Dazu schrieben sie die Signalwörter, die auf dem Arbeitsblatt unterstrichen waren, ab. So entwickelten die Schüler*innen ein Verständnis für die Entstehung von Karies und konnten ihr Sachwissen zu dieser Thematik erhöhen, was sie hoffentlich dazu motiviert, noch mehr auf ihre Zahnpflege zu achten. Am Schluss mussten sie deshalb noch in eigenen Worten formulieren, was sie tun können, um keine Karies zu bekommen.


Station 6 Legestation – Wie mein Zahn von innen aussieht
Auf dem Gruppentisch lag ein großer Zahnumriss aus Pappe. Die Schüler*innen legten dann mit Tüchern den Zahnschmelz (weißes Tuch), das Zahnbein (gelbes Tuch), die Blutgefäße (rotes Tuch), die Nerven (grünes Tuch), das Zahnfleisch (rosafarbenes Tuch) und das Zahnmark (graues Tuch) nach. Außerdem mussten sie laminierte Namenskärtchen richtig zuordnen.

In der Nachbesprechung suchte sich Frau Engel sechs Kinder aus, die mit Hilfe der Tücher (s. Station 6), einen Zahn gemeinsam aufbauten – so ähnlich wie eine Pyramide. Das klappte problemlos.
Nun gab es noch eine Urkunde, einen Elternbrief, eine Geschichte zum Vorlesen in der Klasse und ein Zahnmandala. Noch mehr freuten sich auch die Kids im 3. Jahrgang über die Zahnbürste und den Flyer, den es dann noch für jedes Kind gab.

Auch die Klasse 3a hat heute gezeigt, dass sich unsere Schüler*innen sehr für das Thema Zahngesundheit interessieren. Sie haben gut aufgepasst, fleißig mitgearbeitet und besonders bei der Stationsarbeit ihre Begeisterung gezeigt. Dabei wurde es dann etwas lauter, aber das lag wirklich daran, dass alle voller Elan und Eifer dabei waren. (Go)
Sie vermissen ein Jacke, einen Pulli, Handschuhe, Sportsachen & Co? Vielleicht werden Sie ja bei unserer aktuellen Fundsachenausstellung fündig. Bis nächste Woche Freitag, 23.01.26, haben Sie noch eine Chance, die vergessenen Sachen Ihres Kindes abzuholen (s. Elternbrief). Kommen Sie einfach vorbei und schauen mal nach.
