Die Sieger*innen des Antolin- und Antonwettbewerbs im 2. Hj. stehen fest

Das Zitat Lesen ist der Schlüssel zur Welt betont die fundamentale Bedeutung der Lesekompetenz als Basisqualifikation für ein selbst bestimmtes Leben, Bildung und Teilhabe in der Gesellschaft. Lesen ist ein Schlüssel, der Türen zu Wissen, Abenteuer und neuen Perspektiven öffnet. Egal, um welches Fach in der Schule geht, Lesen muss man können, sonst entstehen Probleme beim Lernen. Egal, zu welcher weiterführenden Schule unsere Schüler*innen nach der Klasse 4 wechseln, auch hier muss man das Lesen sicher sowie schnell beherrschen. Deshalb steht das Erlernen des Lesens bei uns an der Wilhelmschule von Anfang an immer wieder im Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, unsere Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen und ihnen den Zugang zu Geschichten sowie Büchern zu erleichtern und zu ermöglichen:

  • Vorlesen von Bilderbüchern insbesondere in Klasse 1
  • regelmäßige Lesezeiten in allen Klassen
  • Teilnahme am Castroper Vorlesewettbewerb im 2. und 4. Schuljahr
  • interner Vorlesewettbewerb im Rahmen des Frühlingsfestes im 3. Schuljahr
  • jährliche Teilnahme am Vorlesewettbewerb
  • das Projekt Bücherraupe im 2. Jahrgang für fitte Leser*innen
  • LRS-Kurse – soweit im Stundenkontingent möglich
  • die Möglichkeit für alle Schüler*innen am Antolin- und Antonwettbewerb klassenintern teilzunehmen

Und darum soll es nun gehen. Wie funktioniert Antolin? Unsere Schüler*innen erhalten im Laufe des 1. oder zu Beginn des 2. Schuljahres die notwendigen Zugangsdaten – einen Benutzernamen und ein Kennwort. Die Kids suchen sich ein Buch aus der Klassenbücherei aus – alternativ nehmen sie ein eigenes Buch oder leihen ein Buch in der Castroper Bücherei aus. Gelesen wird zu Hause, in der Schule oder wo auch immer. Buchdeckel auf! Jeder für sich in seinem Tempo und nach seinen Interessen. Buchdeckel zu! Dann geht es zum Tablet, Smartphone oder PC zu antolin.de, Zugangsdaten eingeben, Buchtitel eintippen, Quiz starten. Antolin fragt dann nämlich etwas zum Buch und die Kinder tippen ihre Antworten ein und auf dem jeweiligen Konto glänzen die Punkte dafür. Jede richtige Antwort freut den Raben Antolin und jede falsche Antwort löst er auf. Die Klassenlehrer*innen können sehen, welches Quiz welches Kind gemacht hat und wie viele Punkte gesammelt wurden. Der Antolinwettbewerb startet im 2. Schuljahr. Die drei Kinder, die die meisten Punkte im Laufe eines Halbjahres innerhalb einer Klasse gesammelt haben, sind die Sieger*innen. Eine Einschränkung gibt es dabei allerdings, die im Rahmen einer Lehrerkonferenz festgelegt wurde. Für ein Siegertreppchen muss man mindestens 200 Punkte/2. Jg., 300 Punkte/3. Jg. bzw. 400 Punkte/4. Jg. pro Halbjahr haben. Die Bekanntgabe erfolgt klassenintern durch den Förderverein und den Schulleiter Herrn Pyka. Die Sieger*innen erhalten eine wunderschöne Urkunde und einen kleinen Preis, gesponsert und besorgt vom Förderverein. Da kann man doch nur ganz laut DANKE! sagen.

2. Jahrgang Klasse 2a Klasse 2b Klasse 2c
1. Platz Greta 1988 P. Jasper 1160 P. Terence 237 P.
2. Platz Amelia 1303 P. Judith 904 P. ***   Wie schade!!!
3. Platz Amir 1009 P. Romy 471 P. ***
3. Jahrgang Klasse 3a Klasse 3b Klasse 3c
1. Platz Louane 1450 P. Laura 1048 P. Nils 2929 P.
2. Platz Lina 1266 P. Fabio 341 P. ***  Wie schade!!!
3. Platz Maximilian 954 P. Carlotta 315 P. ***
4. Jahrgang Klasse 4a Klasse 4b Klasse 4c
1. Platz Peshang 516 P. Nitish 4489 P. Emma 1019 P.
2. Platz Milan 489 P. Abtin 897 P. Mohamed 834 P.
3. Platz Frida 481 P. Elias 790 P. Emilia 624 P.

Anton ist eine Lernplattform für Grundschulen. Mit Anton lernen unsere Kids einfach und mit viel Spaß. Sie können auch hier in ihrem Tempo arbeiten, erhalten ein direktes Feedback und ggf. Hilfestellungen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an spannenden Übungen und Erklärungen für viele Fächer – insbesondere für Deutsch sowie Mathematik – und Jahrgänge. Man kann eigenständig zu Hause lernen, mit den Eltern oder gemeinsam mit der Schulklasse. Ggf. weist die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern auch bestimmte Aufgaben zu, die dann im Unterricht oder zu Hause gelöst werden müssen. Mittlerweile haben wir in jeder Klasse iPad-Koffer stehen, sodass unsere Kids die iPads nutzen können. Zu Hause geht das natürlich auf im Browser oder über die App auf dem Handy. So können die Kinder Sterne und Pokale sammeln und viele spannende Spiele als Belohnung spielen. Die Zugangsdaten erhält man auch hier wieder durch die Klassenlehrkraft. Bereits ab Klasse 1 können unsere Schüler*innen am klasseninternen Antonwettbewerb teilnehmen. Die drei Kinder, die die meisten Punkte im Laufe eines Halbjahres innerhalb einer Klasse gesammelt haben, sind die Sieger*innen, dabei werden nur die Sterne und Pokale gezählt. Im 1./2. Jg. muss man mindestens 100 Punkte , im 3./4. Jg. mindestens 200 Punkte haben, um unter die ersten drei Plätze zu kommen. Die Bekanntgabe erfolgt klassenintern durch den Förderverein und den Schulleiter Herrn Pyka. Die Sieger*innen erhalten eine wunderschöne Urkunde und einen kleinen Preis, gesponsert und besorgt vom Förderverein.

1. Jahrgang Klasse 1a Klasse 1b Klasse 1c
1. Platz Aras 1760 P. Lukas 2032 P. Ben 1741 P.
2. Platz Malou 442 P. Malik 1020 P. Liam 1720 P.
3. Platz Leni 255 P. Milana 942 P. Sophia 1193 P.
2. Jahrgang Klasse 2a Klasse 2b Klasse 2c
1. Platz Simon 541 P. Nina 610 P. Clara 679 P.
2. Platz Jana 483 P. Sham 342 P. Eda 574 P.
3. Platz Yazan 412 P. Jasper 329 P. Johann 538 P.
3. Jahrgang Klasse 3a Klasse 3b Klasse 3c
1. Platz Mustafa 3042 P. Joshua 1753 P. Ela Nur 691 P.
2. Platz Louane 1140 P. Laura 1086 P. Nagdat 505 P.
3. Platz Selina 714 P. Jonas 757 P. Zara 500 P.
4. Jahrgang Klasse 4a Klasse 4b Klasse 4c
1. Platz Peshang 1145 P. Amir 956 P. Sophia 1226 P.
2. Platz Sofia 876 P. Elias 366 P. Emilia 972 P.
3. Platz Maia 609 P. Maximilian 349 P. Mohamed 757 P.

Und wie heißen nun die fleißigsten Punktesammler*innen? Der Antolin-König ist im 2. Halbjahr Nitish aus der Klasse 4b mit 4489 Punkten, der Anton-König heißt Mustafa und kommt aus der Klasse 3a, 3042 Punkte. Die Jungen haben meinen Hinweis am Ende des 1. Halbjahres sehr ernst genommen: „Jungs strengt euch an, neue Chance im 2. Halbjahr für alle!“ Nun haben wir zwei Jungen auf dem obersten Siegertreppchen stehen. Mädels, das muss sich im nächsten Schuljahr wieder ändern! Zumindest ein Treppchen sollte euch gehören! (Go)

4. Jahrgang: Wir werden Energiespardetektive (1/2)

In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW fand auch in diesem Schuljahr erneut im 4. Jahrgang der Workshop zur Ausbildung unserer Schüler*innen zu Energiespardetektiven statt. In dieser Bildungsreihe, drei Doppelstunden im Wochenrhythmus pro Klasse, lernen unsere Kids auf spielerische Art und Weise, welche Geräte Strom verbrauchen und gehen mit Checklisten aktiv auf die Jagd nach Stromfressern im eigenen Zuhause. Außerdem lernen die Kinder, welche Auswirkungen der Stromverbrauch auf das Klima hat. Ziel ist es auch, dass die Schüler*innen ihr neu gewonnenes Wissen aktiv an andere Menschen weitergeben. So werden hoffentlich auch Eltern, Großeltern, Bekannte, Nachbarn und Verwandte begeisterte Stromsparer*innen.

Lernziele:

  • Die Schüler*innen entwickeln ein Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch und die Auswirkungen auf die Umwelt und auf das Klima.
  • Sie lernen Stromspartipps kennen und werden motiviert, ihr Umfeld aktiv vom Stromsparen zu überzeugen.

Am heutigen Tag, 23.06.26, war Herr Yoshua Voigt von der Verbraucherzentrale NRW vor Ort an unserer Wilhelmschule, um in allen drei vierten Klassen mit der Ausbildung der Kids zu Energiespardetektiven (Teil 1) zu beginnen. Aufgrund der aktuellen Hitze wurde allerdings aus der geplanten Doppelstunde eine 60minütige Veranstaltung pro Klasse. Da hieß es, sich etwas beeilen und auch mal etwas kürzen. Aber das hatte Herr Voigt gut im Blick und im Griff.

Zuerst einmal musste die Begrifflichkeit Verbraucherzentrale NRW geklärt werden. Einzelne Schüler*innen hatten den Begriff schon mal gehört, aber was verbirgt sich dahinter? So kam man auf das Wort verbrauchen. Was verbrauchen wir denn? Da hatten unsere Kids direkt einige Ideen: Strom, Energie, Wasser, Geld, Papier …
Im Laufe des Gespräches wurde den Kindern klar, dass die Verbraucherzentrale NRW den Menschen hier bei uns in der Gegend hilft, wenn sie z.B. Fragen oder Probleme hinsichtlich des Strom-, Gas- oder Wasserverbrauchs oder auch Geldprobleme haben.

Alle Kids der Klasse 4b hörten interessiert zu und beteiligten sich eifrig.

Weiter ging es dann mit dem Thema Strom. Die Schüler*innen überlegten gemeinsam, welche Geräte im Haushalt Strom benötigen und somit verbrauchen. Da hatten alle doch viele Ideen.

Hinweis: Sortierung der Geräte nach den Bildern oben: Strom verbrauchen und Kälte erzeugen, Wärme, Licht, Bewegung, Musik

Schon hier wurde sehr deutlich, wie viele Geräte wir zu Hause haben, die Strom benötigen. Woran erkennt man denn, ob ein Gerät viel Strom verbraucht? Darüber wurde intensiv gesprochen und diskutiert. Das Ergebnis dazu: Geräte, die lange an sind, sind oft Stromfresser. Geräte, die sehr groß sind, verbrauchen auch oft viel Strom. Geräte, die sehr groß sind UND viel an sind, sind fast immer Stromfresser, z.B. Waschmaschine, Herd, Trockner, Fernseher, Kühlschrank (auf dem Foto wurden die Geräte umrandet).

Nach der Hofpause ging es weiter mit einer Gruppenarbeit. Im Vorfeld hatten sich die Mädchen und Jungen schon überlegt, wer mit wem in welche Gruppe wollte. Nun wurde Memory gespielt. Das Spiel war allgemein bekannt, aber heute gab es dabei zwei Besonderheiten. Die zu findenden Pärchen sehen nur ähnlich aus. Wenn man ein Pärchen aufdeckt, muss man dazu etwas sagen. Beispiel: „Ich spare Strom, wenn ich den Kühlschrank schnell wieder schließe.“

Mit ganz viel Eifer und Freude waren dann wirklich alle Kids beim Memory-Spiel dabei.

Im Anschluss daran wurden die Inhalte des Memory-Spiels im Plenum noch einmal gefestigt. Die Pärchen wurden den Kindern als große Bilder  gezeigt und die entsprechenden Stromsparsätze wurden gemeinsam erarbeitet.

Beispiele:
„Ich spare Strom, wenn ich die Spülmaschine ganz voll packe, denn dann muss sie nicht so oft laufen.“
„Ich spare Strom, wenn ich das Tageslicht benutze und keine Lampe anmache.“
„Ich spare Strom, wenn ich die gewaschene Wäsche auf die Leine hänge und nicht in den Trockner packe.“
„Ich spare Strom, wenn ich elektrische Geräte nicht in dem Ruhe-/Schlafmodus lasse, sondern sie wirklich komplett ausschalte.“

Am Ende gab es dann noch ein Geschenk für unsere Kids und eine Hausaufgabe. Sie erhielten jeweils ein Klemmbrett und sollen nun bis zur nächsten Stunde ein Interview zu Hause durchführen. Auf dem Klemmbrett steckte dafür ein passender Fragebogen. Außerdem können unsere Mädchen und Jungen im Rahmen der Durchführung des Interviews direkt auch noch Stromspartipps geben, falls notwendig.

Davit kommentierte am Ende der 60 Minuten die Stunde mit folgenden Worten: „Hat Spaß gemacht mit dir!“ Na, dann kann es ja nächste Woche mit Teil 2 weitergehen.

Anmerkung: Leider wird die Ausbildung von Grundschulkindern in NRW zu Energiespardetektiven zum Ende des Jahres hin eingestellt. Grund: Die Finanzierung über das Land NRW findet für diesen Bereich nicht mehr statt. Wie schade und ärgerlich! Gerne hätten wir weiterhin dem 4. Jahrgang diese Ausbildung zu Energiespardetektiven ermöglicht. Und wenn jemand von außerhalb kommt sowie tolle Materialien dabei hat, ist das einfach etwas anderes, als wenn die Klassenlehrer*innen das übernehmen. (Go)

Weiter ging es dann am 30.06.26 mit Teil 2. Herr Voigt wiederholte zu Beginn kurz die Inhalte der letzten Stunde und besprach die Hausaufgabe – Durchführung eines Interviews mit den Eltern – mit unseren Kids. Die meisten Schüler*innen hatten die Interviews durchgeführt und Hannah berichtete, dass sie zu Hause drei Stromspartipps geben konnte. Das ist doch erfreulich! Maxi fiel dann auch noch der Begriff Ruhemodus ein, die Funktion kannten unsere Mädchen und Jungen noch, hatten aber die verschiedenen Begriffe dafür vergessen. Ist ja auch momentan immer noch heiß und drückend in den Klassen. Grins!

Nala war heute definitiv die interessierteste Schülerin, der Finger war immer oben und sie wusste viel zu berichten.

Weiter ging es mit einem Versuch mit einem Strommessgerät. Der mitgebrachte kleine Beamer verbrauchte 115 Watt, wenn man ihn einschaltete, im Ruhemodus 0,9 Watt und nach dem Ausschalten der Steckerleiste 0 Watt.

Es ist also wichtig, ein Gerät komplett auszuschalten, die Steckerleiste auszumachen oder den Stecker zu ziehen, soweit möglich. Natürlich geht das nicht bei jedem Gerät. Hannah wusste sofort, dass man den Kühlschrank nicht in den Ruhemodus versetzen darf.

Danach stand das Thema Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt an. Viele Kids berichteten, dass sie oder Geschwister in einigen Räumen gerne vergessen, das Licht auszumachen. Da hatte Herr Voigt doch einen tollen Tipp. Einfach mal für einige Tage ein Schild Licht aus aufhängen, bis sich alle daran gewöhnt haben und automatisch das Licht ausmachen.

Als Nächstes ging es mit einem Film weiter, den die Verbraucherzentrale selbst erstellt hat: Klimawandel – Wir haben es in der Hand! Interessiert schauten unsere Kids sich den Film an. Anschließend wurden die Inhalte des Films noch einmal besprochen und mit Hilfe einer Skizze an der Tafel verdeutlicht. Kurzfassung: Die drei Klimagase erzeugen Gutes und Schlechtes. Gut ist, dass es durch die Gase auf unserer Erde warm ist. Gäbe es die Klimagase nicht, hätten wir -18 Grad C auf der Erde und es gäbe keine Leben mehr. Wir erzeugen aber zu viele Klimagase und das kann auf Dauer nicht gut sein. Was müssen wir tun? Wir können:

  • die Stromspartipps (s.o.) berücksichtigen und andere Menschen darauf hinweisen
  • mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn fahren und das Auto einfach mal stehen lassen
  • versuchen, Reisen mit dem Flugzeug oder mit einem Schiff zu vermeiden
  • weniger Fleisch essen, dann gibt es automatisch weniger Kühe/Rinder auf der Welt – übrigens gibt es die Empfehlung, nur zweimal in der Woche Fleisch zu essen, das ist dann auch gut für unsere Gesundheit

Was passiert aber nun, wenn immer mehr Klimagase in der Atmosphäre sind? Dazu zeigte Herr Voigt einige Bilder und besprach diese mit unseren Kids. Hier einige Beispiele:

  • es wird immer heißer (das haben wir ja letzte Woche mit den höchsten Temperaturen, die bisher im Juni gemessen wurden, erlebt)
  • alles trocknet aus
  • es gibt immer öfter Unwetter, Stürme, Überschwemmungen
  • am Nordpol schmilzt das Eis und das Leben der dortigen Tiere ist bedroht

Nun sammelten unsere Mädchen und Jungen noch Ideen, welche Personen wir außer unserer engsten Familie noch interviewen könnten und die Interviewtreppe wurde entwickelt. Mit Hilfe dieser Treppe probten unsere Schüler*innen dann dreimal vorne vor der Tafel, wie man z.B. bei den Nachbarn so ein Interview durchführen kann. Im Anschluss gab es für die Kinder noch ein Feedback zur Durchführung des Interviews. Malik und Maila wurden z.B. dafür gelobt, dass sie die Interviewtreppe gut genutzt hatten. Es gab aber auch Tipps: Sprich noch lauter! Vergiss bei Stromverschwenderantworten nicht, entsprechende Stromspartipps zu geben! Halte das Klemmbrett nicht vor dein Gesicht, dann bist du nicht gut zu verstehen!

Als Hausaufgabe soll nun jedes Kind noch bis zu 3 weitere Interviews führen. Dafür erhielt jedes Kind einen Energiespardetektivausweis. Dort mussten Name und Klasse eingetragen werden. Außerdem sollen dort alle Interviewpartner notiert werden. Bestätigt wird die Durchführung des Interviews dann durch die Unterschrift/Kürzel des Interviewers. (Go)

Unsere neuen Westen für unsere neuen Streitschlichter*innen

Unsere Streitschlichter*innen trugen bisher immer Streitschlichter-T-Shirts. Ab dem kommenden Schuljahr werden unsere neuen Streitschlichter*innen nun Streitschlichter-Westen tragen, die man in der kalten Jahreszeit einfacher über die Jacken ziehen kann. Gesponsert hat die Westen unser Förderverein. Herzlichen Dank!

Unsere neuen Streitschlichter*innen für das Schuljahr 2026/27 werden zz. noch von Frau Scheller ausgebildet und starten dann im September 2026. Sie heißen:

Frieda, Carlotta, Tom, J., Raond, Lina, Tamara, Sophia, Karim und Khediji. (Go)

Die Aktion „Willis Bewegungspass“ ist beendet!

Morgens um halb 8 in Castrop-Rauxel. Vor den Grundschulen wird es zu dieser Zeit eng: Eltern bringen ihre Kinder zuhauf mit dem Auto zur Schule. Das sorgt nicht selten für brenzlige bis gefährliche Situationen – bei uns an der Wilhelmschule insbesondere am Hangweg vor den Parkplätzen und dem Eingangsbereich zur Wilhelmschule. Verärgert sind auch immer die Mieter*innen im Haus gegenüber (ehemals gab es in dem Haus eine Gaststätte), wenn unsere Eltern da auf den gemieteten Parkflächen stehen. Bitte dort nicht parken!!!

Seit März 2025 hat sich die Situation an der Wilhelmschule allerdings deutlich verbessert. Die Stadt Castrop Rauxel hat in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, Vertreter*innen der Elternschaft, dem Ordnungsamt und der Polizei versucht, den Schulweg sicherer zu machen. Ab dem 21.03.25 wurde deshalb die Sperrung des Hangwegs zu folgenden Zeiten ausgesprochen:
7.30 – 8.00 Uhr sowie 14.45 – 15.15 Uhr. Ausgenommen sind Anwohnende, Radfahrende und Beschäftigte der Schule, der Kirche und der kath. Kindertageseinrichtung Heilig Kreuz. Die temporäre Maßnahme zum Schutz unserer Schulkinder ist durch den Schulwegeerlass ermöglicht worden. Endlich ist zumindest das morgendliche Chaos direkt vor der Wilhelmschule beseitigt!

Trotzdem versuchen wir mit verschiedenen Aktionen (Aktionstag Zu Fuß zur Schule, Glühwürmchen-Aktionstag, Willis Bewegungspass) immer wieder, die Kinder zu motivieren, zu Fuß bzw. mit dem Schulbus zur Schule zu kommen und den Eltern eine Absage zu erteilen, wenn diese sie mit dem Auto zur Schule bringen wollen.

Nach den Osterferien startete erneut die Aktion Willis Bewegungspass. Willis Bewegungspass soll also die Eigenständigkeit unserer Kinder im Alltag fördern. So lernen unsere Schüler*innen, neue Herausforderungen alleine zu meistern und gewinnen mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Außerdem tut frische Luft vor dem Unterricht auch gut, Bewegung ist immer optimal für unseren Körper und es macht auch noch Spaß, wenn man zu zweit oder in einer kleinen Gruppe unterwegs ist. Man kann sich viel erzählen und miteinander Spaß haben. Ziel ist es also, morgens zu Fuß bzw. mit dem Schulbus zur Schule zu kommen UND mittags zu Fuß oder mit dem Schulbus nach Hause gehen bzw. zu fahren. Beide Punkte erfüllt? Dann darf ein Elternteil im Pass unterschreiben. Alle Felder gefüllt? Sehr schön! Nun konnte man Willis Bewegungspass in der Schule abgeben und an der Verlosung teilnehmen. Letzter Abgabetermin war der 27.05.26. Danach nehmen wir leider keine Pässe mehr entgegen. Was gab es denn zu gewinnen? Erlebnisgutscheine (z.B. für das Cineworld Recklinghausen, für die Schwimmbäder Copa ca backum oder Maritimo, für die Buchhandlung Thalia oder für die Boulderhalle in Recklinghausen), Trinkflaschen, Bücher, Zauberhandtücher und viele kleine Trostpreise.

Am Montag, 01.06.26, war es dann soweit. 85 Kinder aus dem 1./2. Jahrgang und 90 Kids aus dem 3./4. Jahrgang hatten ihre Bewegungspässe pünktlich abgegeben und kamen in die „große Lostrommel“. In der Pause wurden alle Preise auf den Schulhof geschafft und nach Jahrgängen geordnet Ausgabestationen aufgebaut. Ein Gewinn wurde hochgehalten, aus den abgegebenen Bewegungspässen ein Pass gezogen, der Name laut ausgerufen und dann der Preis an das Kind ausgegeben. Falls ein Kind nicht anwesend war, klebte man den Bewegungspass an den Preis und die Klassenlehrkraft gab die Preise weiter. So bekam heute jedes Kind einen Preis, vielleicht einen Hauptpreis oder aber zumindest einen kleinen Trostpreis. (Go)