Ein perfektes Spiel- und Sportfest 2026

Es gibt doch nichts, was es nicht gibt! Erstmals musste unser Spiel- und Sportfest aufgrund Hitze – Temperaturen bei 36-38° C – verschoben werden. So fand es nun eine Woche später statt, 02.07.26, und jetzt passte das Wetter auch. Die Sonne schien, einige Wolken waren am Himmel, es gab etwas Wind und die Temperatur war mit um die 20° C perfekt. Da hat Herr Pyka als Schulleiter doch die richtige Entscheidung getroffen. Gut, dass viele helfende Eltern flexibel waren und trotz Verschiebung helfen konnten.

Die Einweisung der helfenden Eltern & Co erfolgte bereits um kurz nach 8.00 Uhr durch Herrn Pyka und alle waren dann startbereit.

Hinweis: Ein paar helfende Eltern kamen ein paar Minuten später und sind deshalb nicht auf den Fotos zu finden.

Um kurz nach 8.00 Uhr versammelten sich alle Klassen auf dem Schulhof an ihren Symbolen und dann ging es zu Fuß los Richtung Sportplatz. Nix mit Bus! Wie sagt unser Sonnenmännchen Willi immer: „Unser Willi ist der Hit! Wir sind freundlich und auch FIT!“ Also laufen wir auch zum Sportplatz! Auf dem Foto kam gerade die Klasse 3b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Heimann-Hindrichs am Stadion an.

Zu Beginn der Veranstaltung wollte Herr Pyka natürlich zuerst unsere Mädchen und Jungen kurz mit einer Rede begrüßen, leider war aber das Mikro der Anlage defekt. Deshalb starteten wir direkt mit unserem Schultanz zum Aufwärmen. Alle Klassen tanzten zusammen den Kika-Tanzalarm und einige größere Kids agierten als Vortänzer*innen, sodass auch unsere 1. Schuljahre problemlos mittanzen konnten.

Danach verteilten sich alle Klassen auf die verschiedenen Disziplinen: 50m-Lauf, Weitwurf und Weitsprung. Herr Meyer, der Sportwart, hatte früh am Morgen bereits alles wie gewohnt gut vorbereitet.

Weitwerfen wurde in den letzten Wochen schon eifrig auf unserem Schulhof geübt. Hat es sich gelohnt?

Ricks Mama unterstützte heute die Klasse 3b ganz eifrig. Immer wieder gab sie Tipps beim Werfen, motivierte die Kids und lobte die Würfe durch Applaus oder Daumen hoch. Toll!

Weiter ging es mit dem Weitsprung. Diese Disziplin fällt unseren Kids nicht so leicht, da wir dazu nur wenig in der Schule üben können.

Muskelkater ist vorprogrammiert! Aber das hindert unsere Eltern nicht, diese Station zu übernehmen.

Da landete man auch mal auf dem Bauch!

Kommentar eines Mädels aus Klasse 1: „Ich habe Angst zu springen, das ist ja Treibsand!“ Zum Glück war es aber nur eine normale Sprunggrube! Grins!

Herr Pyka war gefühlt überall unterwegs. Zwischendurch gab er unseren Kids noch Tipps, was man z.B. beim Abspringen bezüglich der Fußstellung beachten muss, oder trug die Kappe eines I-Männchens, damit dieser problemlos den 50m-Lauf bewältigen konnte.

Der 50m-Lauf durfte natürlich nicht fehlen.

Eifrig wurden die Mitschüler*innen hier angefeuert.

Zwischendurch war natürlich auch Zeit für ein kleines Frühstück, das unsere Kids in ihrer Sporttasche hatten. Schließlich knurrt jeder Schülermagen pünktlich um 9.30 Uhr und schreit „Hunger!“.

Ein anstrengender Hinweg lag hinter den Kids, da sucht man doch den Schatten!

So sieht eine gesunde Frühstücksbox aus. Dickes Lob!

Die Klasse 3b hat scheinbar immer Hunger und frühstückte sogar zweimal, einmal direkt nachdem sie angekommen waren und dann später noch einmal.

Langeweile? Gab es nicht! Schließlich konnte man einfach miteinander quatschen, sich ausruhen, auf dem Kunstrasen sportliche Übungen wie z.B. Handstand oder Radschlag machen oder aber die Spielestationen ausprobieren. Was gab es da? Seilchen, ein Wurfspiel, ein langes Schwungseil, Twister, Reifen und vieles mehr. Natürlich durfte auch ein Ball zum Fußballspielen nicht fehlen, sonst wären unsere Jungs ganz schön sauer gewesen.

Ricks Mama ist ja richtig sportlich!

Alles geschafft? Spaß gehabt? Dann durfte sich jedes Kind noch ein Wassereis bei der Klassenlehrkraft abholen. Mm, schmeckt doch bei diesem Wetter besonders gut!

Ganz besonders möchten wir uns bei allen helfenden Eltern & Co sowie bei Herrn Meyer bedanken. Die Orga war in diesem Schuljahr nicht so einfach, da das Spiel- und Sportfest ja um eine Woche verschoben wurde. Und natürlich bedanken wir uns bei dem Förderverein, der das Wassereis gesponsert hat. Merci! (Go)

Die Sieger*innen des Antolin- und Antonwettbewerbs im 2. Hj. stehen fest

Das Zitat Lesen ist der Schlüssel zur Welt betont die fundamentale Bedeutung der Lesekompetenz als Basisqualifikation für ein selbst bestimmtes Leben, Bildung und Teilhabe in der Gesellschaft. Lesen ist ein Schlüssel, der Türen zu Wissen, Abenteuer und neuen Perspektiven öffnet. Egal, um welches Fach in der Schule geht, Lesen muss man können, sonst entstehen Probleme beim Lernen. Egal, zu welcher weiterführenden Schule unsere Schüler*innen nach der Klasse 4 wechseln, auch hier muss man das Lesen sicher sowie schnell beherrschen. Deshalb steht das Erlernen des Lesens bei uns an der Wilhelmschule von Anfang an immer wieder im Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, unsere Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen und ihnen den Zugang zu Geschichten sowie Büchern zu erleichtern und zu ermöglichen:

  • Vorlesen von Bilderbüchern insbesondere in Klasse 1
  • regelmäßige Lesezeiten in allen Klassen
  • Teilnahme am Castroper Vorlesewettbewerb im 2. und 4. Schuljahr
  • interner Vorlesewettbewerb im Rahmen des Frühlingsfestes im 3. Schuljahr
  • jährliche Teilnahme am Vorlesewettbewerb
  • das Projekt Bücherraupe im 2. Jahrgang für fitte Leser*innen
  • LRS-Kurse – soweit im Stundenkontingent möglich
  • die Möglichkeit für alle Schüler*innen am Antolin- und Antonwettbewerb klassenintern teilzunehmen

Und darum soll es nun gehen. Wie funktioniert Antolin? Unsere Schüler*innen erhalten im Laufe des 1. oder zu Beginn des 2. Schuljahres die notwendigen Zugangsdaten – einen Benutzernamen und ein Kennwort. Die Kids suchen sich ein Buch aus der Klassenbücherei aus – alternativ nehmen sie ein eigenes Buch oder leihen ein Buch in der Castroper Bücherei aus. Gelesen wird zu Hause, in der Schule oder wo auch immer. Buchdeckel auf! Jeder für sich in seinem Tempo und nach seinen Interessen. Buchdeckel zu! Dann geht es zum Tablet, Smartphone oder PC zu antolin.de, Zugangsdaten eingeben, Buchtitel eintippen, Quiz starten. Antolin fragt dann nämlich etwas zum Buch und die Kinder tippen ihre Antworten ein und auf dem jeweiligen Konto glänzen die Punkte dafür. Jede richtige Antwort freut den Raben Antolin und jede falsche Antwort löst er auf. Die Klassenlehrer*innen können sehen, welches Quiz welches Kind gemacht hat und wie viele Punkte gesammelt wurden. Der Antolinwettbewerb startet im 2. Schuljahr. Die drei Kinder, die die meisten Punkte im Laufe eines Halbjahres innerhalb einer Klasse gesammelt haben, sind die Sieger*innen. Eine Einschränkung gibt es dabei allerdings, die im Rahmen einer Lehrerkonferenz festgelegt wurde. Für ein Siegertreppchen muss man mindestens 200 Punkte/2. Jg., 300 Punkte/3. Jg. bzw. 400 Punkte/4. Jg. pro Halbjahr haben. Die Bekanntgabe erfolgt klassenintern durch den Förderverein und den Schulleiter Herrn Pyka. Die Sieger*innen erhalten eine wunderschöne Urkunde und einen kleinen Preis, gesponsert und besorgt vom Förderverein. Da kann man doch nur ganz laut DANKE! sagen.

2. Jahrgang Klasse 2a Klasse 2b Klasse 2c
1. Platz Greta 1988 P. Jasper 1160 P. Terence 237 P.
2. Platz Amelia 1303 P. Judith 904 P. ***   Wie schade!!!
3. Platz Amir 1009 P. Romy 471 P. ***
3. Jahrgang Klasse 3a Klasse 3b Klasse 3c
1. Platz Louane 1450 P. Laura 1048 P. Nils 2929 P.
2. Platz Lina 1266 P. Fabio 341 P. ***  Wie schade!!!
3. Platz Maximilian 954 P. Carlotta 315 P. ***
4. Jahrgang Klasse 4a Klasse 4b Klasse 4c
1. Platz Peshang 516 P. Nitish 4489 P. Emma 1019 P.
2. Platz Milan 489 P. Abtin 897 P. Mohamed 834 P.
3. Platz Frida 481 P. Elias 790 P. Emilia 624 P.

Anton ist eine Lernplattform für Grundschulen. Mit Anton lernen unsere Kids einfach und mit viel Spaß. Sie können auch hier in ihrem Tempo arbeiten, erhalten ein direktes Feedback und ggf. Hilfestellungen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an spannenden Übungen und Erklärungen für viele Fächer – insbesondere für Deutsch sowie Mathematik – und Jahrgänge. Man kann eigenständig zu Hause lernen, mit den Eltern oder gemeinsam mit der Schulklasse. Ggf. weist die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern auch bestimmte Aufgaben zu, die dann im Unterricht oder zu Hause gelöst werden müssen. Mittlerweile haben wir in jeder Klasse iPad-Koffer stehen, sodass unsere Kids die iPads nutzen können. Zu Hause geht das natürlich auf im Browser oder über die App auf dem Handy. So können die Kinder Sterne und Pokale sammeln und viele spannende Spiele als Belohnung spielen. Die Zugangsdaten erhält man auch hier wieder durch die Klassenlehrkraft. Bereits ab Klasse 1 können unsere Schüler*innen am klasseninternen Antonwettbewerb teilnehmen. Die drei Kinder, die die meisten Punkte im Laufe eines Halbjahres innerhalb einer Klasse gesammelt haben, sind die Sieger*innen, dabei werden nur die Sterne und Pokale gezählt. Im 1./2. Jg. muss man mindestens 100 Punkte , im 3./4. Jg. mindestens 200 Punkte haben, um unter die ersten drei Plätze zu kommen. Die Bekanntgabe erfolgt klassenintern durch den Förderverein und den Schulleiter Herrn Pyka. Die Sieger*innen erhalten eine wunderschöne Urkunde und einen kleinen Preis, gesponsert und besorgt vom Förderverein.

1. Jahrgang Klasse 1a Klasse 1b Klasse 1c
1. Platz Aras 1760 P. Lukas 2032 P. Ben 1741 P.
2. Platz Malou 442 P. Malik 1020 P. Liam 1720 P.
3. Platz Leni 255 P. Milana 942 P. Sophia 1193 P.
2. Jahrgang Klasse 2a Klasse 2b Klasse 2c
1. Platz Simon 541 P. Nina 610 P. Clara 679 P.
2. Platz Jana 483 P. Sham 342 P. Eda 574 P.
3. Platz Yazan 412 P. Jasper 329 P. Johann 538 P.
3. Jahrgang Klasse 3a Klasse 3b Klasse 3c
1. Platz Mustafa 3042 P. Joshua 1753 P. Ela Nur 691 P.
2. Platz Louane 1140 P. Laura 1086 P. Nagdat 505 P.
3. Platz Selina 714 P. Jonas 757 P. Zara 500 P.
4. Jahrgang Klasse 4a Klasse 4b Klasse 4c
1. Platz Peshang 1145 P. Amir 956 P. Sophia 1226 P.
2. Platz Sofia 876 P. Elias 366 P. Emilia 972 P.
3. Platz Maia 609 P. Maximilian 349 P. Mohamed 757 P.

Und wie heißen nun die fleißigsten Punktesammler*innen? Der Antolin-König ist im 2. Halbjahr Nitish aus der Klasse 4b mit 4489 Punkten, der Anton-König heißt Mustafa und kommt aus der Klasse 3a, 3042 Punkte. Die Jungen haben meinen Hinweis am Ende des 1. Halbjahres sehr ernst genommen: „Jungs strengt euch an, neue Chance im 2. Halbjahr für alle!“ Nun haben wir zwei Jungen auf dem obersten Siegertreppchen stehen. Mädels, das muss sich im nächsten Schuljahr wieder ändern! Zumindest ein Treppchen sollte euch gehören! (Go)

4. Jahrgang: Wir werden Energiespardetektive (1/2)

In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW fand auch in diesem Schuljahr erneut im 4. Jahrgang der Workshop zur Ausbildung unserer Schüler*innen zu Energiespardetektiven statt. In dieser Bildungsreihe, drei Doppelstunden im Wochenrhythmus pro Klasse, lernen unsere Kids auf spielerische Art und Weise, welche Geräte Strom verbrauchen und gehen mit Checklisten aktiv auf die Jagd nach Stromfressern im eigenen Zuhause. Außerdem lernen die Kinder, welche Auswirkungen der Stromverbrauch auf das Klima hat. Ziel ist es auch, dass die Schüler*innen ihr neu gewonnenes Wissen aktiv an andere Menschen weitergeben. So werden hoffentlich auch Eltern, Großeltern, Bekannte, Nachbarn und Verwandte begeisterte Stromsparer*innen.

Lernziele:

  • Die Schüler*innen entwickeln ein Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch und die Auswirkungen auf die Umwelt und auf das Klima.
  • Sie lernen Stromspartipps kennen und werden motiviert, ihr Umfeld aktiv vom Stromsparen zu überzeugen.

Am heutigen Tag, 23.06.26, war Herr Yoshua Voigt von der Verbraucherzentrale NRW vor Ort an unserer Wilhelmschule, um in allen drei vierten Klassen mit der Ausbildung der Kids zu Energiespardetektiven (Teil 1) zu beginnen. Aufgrund der aktuellen Hitze wurde allerdings aus der geplanten Doppelstunde eine 60minütige Veranstaltung pro Klasse. Da hieß es, sich etwas beeilen und auch mal etwas kürzen. Aber das hatte Herr Voigt gut im Blick und im Griff.

Zuerst einmal musste die Begrifflichkeit Verbraucherzentrale NRW geklärt werden. Einzelne Schüler*innen hatten den Begriff schon mal gehört, aber was verbirgt sich dahinter? So kam man auf das Wort verbrauchen. Was verbrauchen wir denn? Da hatten unsere Kids direkt einige Ideen: Strom, Energie, Wasser, Geld, Papier …
Im Laufe des Gespräches wurde den Kindern klar, dass die Verbraucherzentrale NRW den Menschen hier bei uns in der Gegend hilft, wenn sie z.B. Fragen oder Probleme hinsichtlich des Strom-, Gas- oder Wasserverbrauchs oder auch Geldprobleme haben.

Alle Kids der Klasse 4b hörten interessiert zu und beteiligten sich eifrig.

Weiter ging es dann mit dem Thema Strom. Die Schüler*innen überlegten gemeinsam, welche Geräte im Haushalt Strom benötigen und somit verbrauchen. Da hatten alle doch viele Ideen.

Hinweis: Sortierung der Geräte nach den Bildern oben: Strom verbrauchen und Kälte erzeugen, Wärme, Licht, Bewegung, Musik

Schon hier wurde sehr deutlich, wie viele Geräte wir zu Hause haben, die Strom benötigen. Woran erkennt man denn, ob ein Gerät viel Strom verbraucht? Darüber wurde intensiv gesprochen und diskutiert. Das Ergebnis dazu: Geräte, die lange an sind, sind oft Stromfresser. Geräte, die sehr groß sind, verbrauchen auch oft viel Strom. Geräte, die sehr groß sind UND viel an sind, sind fast immer Stromfresser, z.B. Waschmaschine, Herd, Trockner, Fernseher, Kühlschrank (auf dem Foto wurden die Geräte umrandet).

Nach der Hofpause ging es weiter mit einer Gruppenarbeit. Im Vorfeld hatten sich die Mädchen und Jungen schon überlegt, wer mit wem in welche Gruppe wollte. Nun wurde Memory gespielt. Das Spiel war allgemein bekannt, aber heute gab es dabei zwei Besonderheiten. Die zu findenden Pärchen sehen nur ähnlich aus. Wenn man ein Pärchen aufdeckt, muss man dazu etwas sagen. Beispiel: „Ich spare Strom, wenn ich den Kühlschrank schnell wieder schließe.“

Mit ganz viel Eifer und Freude waren dann wirklich alle Kids beim Memory-Spiel dabei.

Im Anschluss daran wurden die Inhalte des Memory-Spiels im Plenum noch einmal gefestigt. Die Pärchen wurden den Kindern als große Bilder  gezeigt und die entsprechenden Stromsparsätze wurden gemeinsam erarbeitet.

Beispiele:
„Ich spare Strom, wenn ich die Spülmaschine ganz voll packe, denn dann muss sie nicht so oft laufen.“
„Ich spare Strom, wenn ich das Tageslicht benutze und keine Lampe anmache.“
„Ich spare Strom, wenn ich die gewaschene Wäsche auf die Leine hänge und nicht in den Trockner packe.“
„Ich spare Strom, wenn ich elektrische Geräte nicht in dem Ruhe-/Schlafmodus lasse, sondern sie wirklich komplett ausschalte.“

Am Ende gab es dann noch ein Geschenk für unsere Kids und eine Hausaufgabe. Sie erhielten jeweils ein Klemmbrett und sollen nun bis zur nächsten Stunde ein Interview zu Hause durchführen. Auf dem Klemmbrett steckte dafür ein passender Fragebogen. Außerdem können unsere Mädchen und Jungen im Rahmen der Durchführung des Interviews direkt auch noch Stromspartipps geben, falls notwendig.

Davit kommentierte am Ende der 60 Minuten die Stunde mit folgenden Worten: „Hat Spaß gemacht mit dir!“ Na, dann kann es ja nächste Woche mit Teil 2 weitergehen.

Anmerkung: Leider wird die Ausbildung von Grundschulkindern in NRW zu Energiespardetektiven zum Ende des Jahres hin eingestellt. Grund: Die Finanzierung über das Land NRW findet für diesen Bereich nicht mehr statt. Wie schade und ärgerlich! Gerne hätten wir weiterhin dem 4. Jahrgang diese Ausbildung zu Energiespardetektiven ermöglicht. Und wenn jemand von außerhalb kommt sowie tolle Materialien dabei hat, ist das einfach etwas anderes, als wenn die Klassenlehrer*innen das übernehmen. (Go)

Weiter ging es dann am 30.06.26 mit Teil 2. Herr Voigt wiederholte zu Beginn kurz die Inhalte der letzten Stunde und besprach die Hausaufgabe – Durchführung eines Interviews mit den Eltern – mit unseren Kids. Die meisten Schüler*innen hatten die Interviews durchgeführt und Hannah berichtete, dass sie zu Hause drei Stromspartipps geben konnte. Das ist doch erfreulich! Maxi fiel dann auch noch der Begriff Ruhemodus ein, die Funktion kannten unsere Mädchen und Jungen noch, hatten aber die verschiedenen Begriffe dafür vergessen. Ist ja auch momentan immer noch heiß und drückend in den Klassen. Grins!

Nala war heute definitiv die interessierteste Schülerin, der Finger war immer oben und sie wusste viel zu berichten.

Weiter ging es mit einem Versuch mit einem Strommessgerät. Der mitgebrachte kleine Beamer verbrauchte 115 Watt, wenn man ihn einschaltete, im Ruhemodus 0,9 Watt und nach dem Ausschalten der Steckerleiste 0 Watt.

Es ist also wichtig, ein Gerät komplett auszuschalten, die Steckerleiste auszumachen oder den Stecker zu ziehen, soweit möglich. Natürlich geht das nicht bei jedem Gerät. Hannah wusste sofort, dass man den Kühlschrank nicht in den Ruhemodus versetzen darf.

Danach stand das Thema Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt an. Viele Kids berichteten, dass sie oder Geschwister in einigen Räumen gerne vergessen, das Licht auszumachen. Da hatte Herr Voigt doch einen tollen Tipp. Einfach mal für einige Tage ein Schild Licht aus aufhängen, bis sich alle daran gewöhnt haben und automatisch das Licht ausmachen.

Als Nächstes ging es mit einem Film weiter, den die Verbraucherzentrale selbst erstellt hat: Klimawandel – Wir haben es in der Hand! Interessiert schauten unsere Kids sich den Film an. Anschließend wurden die Inhalte des Films noch einmal besprochen und mit Hilfe einer Skizze an der Tafel verdeutlicht. Kurzfassung: Die drei Klimagase erzeugen Gutes und Schlechtes. Gut ist, dass es durch die Gase auf unserer Erde warm ist. Gäbe es die Klimagase nicht, hätten wir -18 Grad C auf der Erde und es gäbe keine Leben mehr. Wir erzeugen aber zu viele Klimagase und das kann auf Dauer nicht gut sein. Was müssen wir tun? Wir können:

  • die Stromspartipps (s.o.) berücksichtigen und andere Menschen darauf hinweisen
  • mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn fahren und das Auto einfach mal stehen lassen
  • versuchen, Reisen mit dem Flugzeug oder mit einem Schiff zu vermeiden
  • weniger Fleisch essen, dann gibt es automatisch weniger Kühe/Rinder auf der Welt – übrigens gibt es die Empfehlung, nur zweimal in der Woche Fleisch zu essen, das ist dann auch gut für unsere Gesundheit

Was passiert aber nun, wenn immer mehr Klimagase in der Atmosphäre sind? Dazu zeigte Herr Voigt einige Bilder und besprach diese mit unseren Kids. Hier einige Beispiele:

  • es wird immer heißer (das haben wir ja letzte Woche mit den höchsten Temperaturen, die bisher im Juni gemessen wurden, erlebt)
  • alles trocknet aus
  • es gibt immer öfter Unwetter, Stürme, Überschwemmungen
  • am Nordpol schmilzt das Eis und das Leben der dortigen Tiere ist bedroht

Nun sammelten unsere Mädchen und Jungen noch Ideen, welche Personen wir außer unserer engsten Familie noch interviewen könnten und die Interviewtreppe wurde entwickelt. Mit Hilfe dieser Treppe probten unsere Schüler*innen dann dreimal vorne vor der Tafel, wie man z.B. bei den Nachbarn so ein Interview durchführen kann. Im Anschluss gab es für die Kinder noch ein Feedback zur Durchführung des Interviews. Malik und Maila wurden z.B. dafür gelobt, dass sie die Interviewtreppe gut genutzt hatten. Es gab aber auch Tipps: Sprich noch lauter! Vergiss bei Stromverschwenderantworten nicht, entsprechende Stromspartipps zu geben! Halte das Klemmbrett nicht vor dein Gesicht, dann bist du nicht gut zu verstehen!

Als Hausaufgabe soll nun jedes Kind noch bis zu 3 weitere Interviews führen. Dafür erhielt jedes Kind einen Energiespardetektivausweis. Dort mussten Name und Klasse eingetragen werden. Außerdem sollen dort alle Interviewpartner notiert werden. Bestätigt wird die Durchführung des Interviews dann durch die Unterschrift/Kürzel des Interviewers. (Go)

Unsere neuen Westen für unsere neuen Streitschlichter*innen

Unsere Streitschlichter*innen trugen bisher immer Streitschlichter-T-Shirts. Ab dem kommenden Schuljahr werden unsere neuen Streitschlichter*innen nun Streitschlichter-Westen tragen, die man in der kalten Jahreszeit einfacher über die Jacken ziehen kann. Gesponsert hat die Westen unser Förderverein. Herzlichen Dank!

Unsere neuen Streitschlichter*innen für das Schuljahr 2026/27 werden zz. noch von Frau Scheller ausgebildet und starten dann im September 2026. Sie heißen:

Frieda, Carlotta, Tom, J., Raond, Lina, Tamara, Sophia, Karim und Khediji. (Go)