Unsere neuen Westen für unsere neuen Streitschlichter*innen

Unsere Streitschlichter*innen trugen bisher immer Streitschlichter-T-Shirts. Ab dem kommenden Schuljahr werden unsere neuen Streitschlichter*innen nun Streitschlichter-Westen tragen, die man in der kalten Jahreszeit einfacher über die Jacken ziehen kann. Gesponsert hat die Westen unser Förderverein. Herzlichen Dank!

Unsere neuen Streitschlichter*innen für das Schuljahr 2026/27 werden zz. noch von Frau Scheller ausgebildet und starten dann im September 2026. Sie heißen:

Frieda, Carlotta, Tom, J., Raond, Lina, Tamara, Sophia, Karim und Khediji. (Go)

Die Aktion „Willis Bewegungspass“ ist beendet!

Morgens um halb 8 in Castrop-Rauxel. Vor den Grundschulen wird es zu dieser Zeit eng: Eltern bringen ihre Kinder zuhauf mit dem Auto zur Schule. Das sorgt nicht selten für brenzlige bis gefährliche Situationen – bei uns an der Wilhelmschule insbesondere am Hangweg vor den Parkplätzen und dem Eingangsbereich zur Wilhelmschule. Verärgert sind auch immer die Mieter*innen im Haus gegenüber (ehemals gab es in dem Haus eine Gaststätte), wenn unsere Eltern da auf den gemieteten Parkflächen stehen. Bitte dort nicht parken!!!

Seit März 2025 hat sich die Situation an der Wilhelmschule allerdings deutlich verbessert. Die Stadt Castrop Rauxel hat in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, Vertreter*innen der Elternschaft, dem Ordnungsamt und der Polizei versucht, den Schulweg sicherer zu machen. Ab dem 21.03.25 wurde deshalb die Sperrung des Hangwegs zu folgenden Zeiten ausgesprochen:
7.30 – 8.00 Uhr sowie 14.45 – 15.15 Uhr. Ausgenommen sind Anwohnende, Radfahrende und Beschäftigte der Schule, der Kirche und der kath. Kindertageseinrichtung Heilig Kreuz. Die temporäre Maßnahme zum Schutz unserer Schulkinder ist durch den Schulwegeerlass ermöglicht worden. Endlich ist zumindest das morgendliche Chaos direkt vor der Wilhelmschule beseitigt!

Trotzdem versuchen wir mit verschiedenen Aktionen (Aktionstag Zu Fuß zur Schule, Glühwürmchen-Aktionstag, Willis Bewegungspass) immer wieder, die Kinder zu motivieren, zu Fuß bzw. mit dem Schulbus zur Schule zu kommen und den Eltern eine Absage zu erteilen, wenn diese sie mit dem Auto zur Schule bringen wollen.

Nach den Osterferien startete erneut die Aktion Willis Bewegungspass. Willis Bewegungspass soll also die Eigenständigkeit unserer Kinder im Alltag fördern. So lernen unsere Schüler*innen, neue Herausforderungen alleine zu meistern und gewinnen mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Außerdem tut frische Luft vor dem Unterricht auch gut, Bewegung ist immer optimal für unseren Körper und es macht auch noch Spaß, wenn man zu zweit oder in einer kleinen Gruppe unterwegs ist. Man kann sich viel erzählen und miteinander Spaß haben. Ziel ist es also, morgens zu Fuß bzw. mit dem Schulbus zur Schule zu kommen UND mittags zu Fuß oder mit dem Schulbus nach Hause gehen bzw. zu fahren. Beide Punkte erfüllt? Dann darf ein Elternteil im Pass unterschreiben. Alle Felder gefüllt? Sehr schön! Nun konnte man Willis Bewegungspass in der Schule abgeben und an der Verlosung teilnehmen. Letzter Abgabetermin war der 27.05.26. Danach nehmen wir leider keine Pässe mehr entgegen. Was gab es denn zu gewinnen? Erlebnisgutscheine (z.B. für das Cineworld Recklinghausen, für die Schwimmbäder Copa ca backum oder Maritimo, für die Buchhandlung Thalia oder für die Boulderhalle in Recklinghausen), Trinkflaschen, Bücher, Zauberhandtücher und viele kleine Trostpreise.

Am Montag, 01.06.26, war es dann soweit. 85 Kinder aus dem 1./2. Jahrgang und 90 Kids aus dem 3./4. Jahrgang hatten ihre Bewegungspässe pünktlich abgegeben und kamen in die „große Lostrommel“. In der Pause wurden alle Preise auf den Schulhof geschafft und nach Jahrgängen geordnet Ausgabestationen aufgebaut. Ein Gewinn wurde hochgehalten, aus den abgegebenen Bewegungspässen ein Pass gezogen, der Name laut ausgerufen und dann der Preis an das Kind ausgegeben. Falls ein Kind nicht anwesend war, klebte man den Bewegungspass an den Preis und die Klassenlehrkraft gab die Preise weiter. So bekam heute jedes Kind einen Preis, vielleicht einen Hauptpreis oder aber zumindest einen kleinen Trostpreis. (Go)

Säule der guten Taten – Kinotag an der Wilhelmschule:

Plakat Säule gute Taten

Und nun war sie endlich voll!!! Geschafft!!! Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber nun war die Säule der guten Taten bis oben gefüllt, d.h., die Chips sind an der oberen Markierung angekommen. Zuletzt gab es ja im letzten Schuljahr als Belohnung ein gemeinsam Picknick mit allen Schülerinnen und Schülern der Wilhelmschule, als wir an der mittleren Markierung waren. Das war ganz toll und alle waren einfach hin und weg!

Wie lief denn der Kinotag am 22.05.26 nun ab?

Punkt 1 – Im Vorfeld wählten alle Klassenlehrer*innen einen Film aus, der im jeweiligen Klassenraum gezeigt werden sollte, ebenso Frau Häuser (Igelraum) und Frau Grüning (Aula). Herr Pyka erstellte anschließend einen Wahlzettel, auf dem die Schüler*innen im Vorfeld am 18.05.26 wählen konnten, welchen Film sie am 22.05.26 sehen möchten (Erst-, Zweit-, Drittwunsch). Diese Wahlzettel wurden dann ausgewertet. Folgende Filme standen zur Auswahl:

  • Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
  • Madagaskar
  • Zoomania 2
  • Vaiana 2
  • Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft
  • Toy Story
  • Yes Day
  • Kung Fu Panda
  • Ratatouille
  • Die drei ??? und der Karpatenhund
  • Swapped – getauscht
  • Oben
  • Spirit, der wilde Mustang

Punkt 2 – Hausaufgabenfrei für alle! Das fanden natürlich ALLE Kids ganz ganz toll!

Punkt 3 – Kinotag! Die Schüler*innen durften sogar Süßigkeiten mitbringen, die sie beim Schauen der Filme futtern durften.

Für Kinder, denen es zu laut oder wuselig wurde, gab es in der Turnhalle einen Rückzugsort, um zur Ruhe zu kommen.

Alle Kinder waren mit dem Tag super zufrieden und begeistert. Die Kuscheltiere, Süßigkeiten und Chips durften an so einem Tag natürlich nicht fehlen. Ein Tag, der hoffentlich für immer in Erinnerung bleibt.

Der perfekte Start in das lange und sonnige Pfingstwochenende.

Unser Waffelbackteam war wieder fleißig. Die Waffeln wurden heute vom Förderverein gesponsert! Vielen lieben Dank 🙂

 

 

Text (Go), Fotos (Py)

 

Känguru-Wettbewerb 2026

Känguru der Mathematik ist ein Wettbewerb für alle Schüler*innen der 3. Klasse bis zum Abitur, mit dem vor allem die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik geweckt und erhalten werden soll. Neben richtigem Rechnen sind also auch kluges Denken, gutes Vorstellungsvermögen, eine Portion Logik und geschicktes Kombinieren gefragt. Bei uns nehmen die 3. und 4. Jahrgänge teil. Hierbei handelt es sich um ein Angebot, d.h., man darf teilnehmen, man muss es aber nicht. Alle Teilnehmer*innen müssen eine Startgebühr von 2,50 € zahlen, erhalten dafür aber auch alle eine Urkunde mit ihrer erreichten Punktzahl und einen Erinnerungspreis – für die Besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles, T-Shirts …

Bei dem Multiple-Choice-Test gibt es vielfältige Aufgaben zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen. Die Mühe lohnt sich jedoch! Dieser Mathe-Wettbewerb ist mit über 900.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutschlandweit mit Abstand der größte, mehr als 13000 Schulen nehmen daran teil. Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Verein Mathematikwettbewerb Kängur e.V., der seinen Sitz am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin hat. Die Organisation dazu übernimmt an unserer Wilhelmschule immer Frau Kastelan. Herzlichen Dank dafür!

In diesem Schuljahr wurden bei uns 36 Kinder zum Känguru-Wettbewerb angemeldet. Mit rauchenden Köpfen wurden die Aufgaben gelöst. Und nun wissen wir auch, welche Kinder besonders gute Leistungen erbracht haben.

Im Rahmen der Bekanntgabe der Sieger*innen der Wilhelmschule erhielten alle Teilnehmer*innen ein Paket Crea Sticks, die Broschüre Mathe mit dem Känguru und eine Urkunde. Die Sieger*innen erhielten ein Buch, Mats bekam auch noch ein T-Shirt, weil er die meisten Sprünge hintereinander gemacht hat, d.h., er hat die meisten Aufgaben hintereinander richtig ausgerechnet, und R. bekam ein Spiel, da sie den 2. Platz deutschlandweit belegte.  (Go)

Die Sieger*innen unserer Schule heißen:

3. Jahrgang 
1. Platz   R.
2, Platz   Lina
3. Platz   Sophie

4. Jahrgang
1. Platz   Zaid
2. Platz   Emma
3. Platz   Mats

Medienseminar für den 4. Jg.: Handy, Computer, Tablet, Internet: So viele versteckte Gefahren lauern!

Heute, 11.05.26, fand erneut wieder der Medientag mit dem Thema Handy, Computer, Tablet, Internet: So viele versteckte Gefahren lauern! bei uns im 4. Jahrgang statt. Jule Engelbart, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Castrop-Rauxel, war heute vor Ort und moderierte in jeder Klasse eine Doppelstunde zu diesem Thema.

Dabei ging es um folgende Themen:

  • Welche Medien gibt es?
  • Smartphone
  • Cybermobbing
  • Messenger und Umgangsregeln
  • Fotos und Videos
  • KI – Künstliche Intelligenz

Welche Medien gibt es?
Zu Beginn fragte Frau Engelbart in der Klasse 4a erst mal nach, welche Medien unsere Schüler*innen denn überhaupt kennen. Da hatten unsere Kids doch direkt viele Ideen: Fernseher, Tablet, Spielekonsolen, Computer, Laptop, digitale Tafeln, Smartphone. Frau Engelbart ergänzte noch um die Smartwatch, den Sprachassistenten (z.B. Alexa), das Radio und das Buch, ja, auch ein Medium.

Smartphone
Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass ca. die Hälfte der Klasse bereits ein Handy besitzt. Weiter ging es mit der Frage Bin ich schon süchtig? Um das herauszufinden, wurde ein kleines Spiel gespielt. Frau Engelbart las eine Frage vor und dazu drei Antworten. Jedes Kind musste überlegen, welche Antwort die passende ist und dann aufstehen/1. Antwort, sitzen bleiben/2. Antwort oder den Kopf auf den Tisch legen/3. Antwort.

Fazit von Frau Engelbart am Ende des Spiels: Die Klasse 4a ist noch nicht handysüchtig!

Danach gab es noch Tipps für ein entspanntes Smartphone-Leben:

  • Handygarage – Auszeit für das Handy/für alle Familienmitglieder
  • Handyzeit – das Handy darf nur zu bestimmten Uhrzeiten oder für eine gewisse Zeit genutzt werden; Antworten der 4a dazu: z.B. bis 18.00 Uhr, bis 20.00 Uhr, 1 Std. zum Zocken, 2 Std. Handyzeit, ab 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr komplett aus
  • Jugendschutzeinstellungen nutzen
  • kein Smartphone beim Lernen oder über Nacht
  • Flugmodus aktivieren (keine Nutzung des Internets mehr möglich, man bekommt keine Nachrichten mehr …)
  • beim Zocken einen Wecker oder Timer stellen und nach der abgelaufenen Zeit wirklich aufhören zu spielen
  • Dinge ohne Smartphone unternehmen: draußen spielen, basteln, ein Buch lesen, Sport treiben, zum Fußballverein gehen, Brettspiele spielen …

Messenger und Apps
Hier staunt man immer, wie sicher unsere Mädchen und Jungen schon anhand der Symbole die verschiedenen Messenger benennen können. Interessant wurde es, als es um die Altersbeschränkungen bezüglich der Messenger ging. Da waren unsere Kids doch erstaunt, was sie alles noch nicht benutzen dürfen.

Besonders geschockt waren sie darüber, dass WhatsApp erst ab 13 und YouTube sowie Spotify erst ab 16 freigegeben sind (FSK). Dafür gibt es natürlich auch Gründe, die Frau Engelbart intensiv mit den Schülerinnen und Schülern klärte. Z.B. können über WhatsApp unbekannte Menschen anrufen, Spam Nachrichten zugeschickt werden. Man kann sich bei YouTube theoretisch alle Filme ansehen, es gibt keinen Filter, also kann ein Kind sich auch Filme mit Gewalt oder sexuellen Handlungen ansehen und das ist nicht gut. Bei Spotify kann man sich Musik herunterladen mit Inhalten wie Schimpfwörtern, Beleidigungen oder auch mit gewalttätigen Texten.

Deshalb müssen Eltern einwilligen, wenn ein Kind die Apps nutzen möchte. Sind sie dagegen, darf man die Apps erst ab dem 18. Lebensjahr nutzen.

Aufgrund der negativen Folgen erhöhter Mediennutzung ist in Australien die Nutzung sozialer Medien erst ab dem 16. Lebensjahr erlaubt. In Deutschland wird das zz. noch diskutiert. Man denkt darüber nach, ein ähnliches Verbot zu erteilen, allerdings mit der Begrenzung auf das 14. Lebensjahr.

Die Klasse 4a zeigte im Rahmen der Diskussion zu diesem Thema, dass die Kinder es gar nicht so schlimm fanden, wenn diese Regelung in Deutschland kommen sollte. Die Klasse 4b hingegen fand diese Vorstellung ganz schlimm.

Cybermobbing
Zu diesem Thema zeigte Frau Engelbart erst einmal einen kleinen Film. Danach ging es um die Aufarbeitung des Films:

  • Cybermobbing ist Mobbing im Internet
  • Cybermobbing kann auf den Plattformen passieren, aber auch im Gruppenchat
  • hierbei handelt es sich z.B. um Beleidigungen durch Worte oder sogar um Bedrohungen, um die Verbreitung von Lügen und Gerüchten
  • Veröffentlichung von privaten Fotos und Videos/ohne Erlaubnis
  • Ausschluss aus Gruppenchats (ohne Begründung/Gespräch im Vorfeld)
  • ständige Belästigungen

Erschreckende Zahlen: Jedes 10. Kind in der Grundschule und jedes 4. Kind in der weiterführenden Schule ist/war bereits von Cybermobbing betroffen!

Tipps gegen Cybermobbing:

  • Bleib immer misstrauisch! Sag deinen echten Namen nicht! Gib keine Adresse, Telefonnummer etc. weiter!
  • Such dir Hilfe!
  • Sammle Beweise! (z.B. Beweisfoto vom Chatverlauf/Screenshot)
  • Blockiere Nummern oder Accounts!
  • Melde solche Vorfälle! – bei den Plattformen, ggf. sogar bei der Polizei

WhatsApp – Der Klassenchat (gilt auch für alle anderen Gruppenchats)

Fotos und Videos
Weltweit werden am Tag 5.000.000.000 Fotos mit Handykameras geschossen. Dabei muss man Folgendes beachten:

  • keine fremden Menschen zu fotografieren/ohne Erlaubnis
  • das Recht am eigenen Bild, d.h., ich darf verbieten, dass man mich fotografiert
  • keine peinlichen Fotos zu verbreiten
  • fremden Menschen keine Fotos zu schicken, auch wenn sie sich das wünschen

KI – künstliche Intelligenz oder auch AI – Artificial Intelligenz (engl. Begriff)

  • Musik kann z.B. heute auch mit KI erstellt werden
  • Bilder/Videos können damit erstellt bzw. bearbeitet werden
  • man kann mit ChatGPT chatten – Erklärung dazu von unseren Kids „wie ein Chat mit einem Roboter“, „fühlt sich manchmal aber an, als wäre es eine echte Person“

Am Schluss spielte Frau Engelbart mit den Kindern noch das Spiel KI oder echt? – Das Quiz. Die Kinder mussten sich entscheiden, ob das gezeigte Foto ein echtes Foto ist oder durch KI erstellt wurde. Gar nicht so einfach! Aber man staunte, wie gut die Kinder ihre Meinung begründen konnten.

Hinweise auf ein durch KI erstelltes Foto können sein: der Hintergrund ist oft verschwommen, wenige Schatten, es wirkt unecht, zu perfekt.

Die Kinder der Klasse 4a zeigten heute an allen Themen ein großes Interesse, konnten ihr Wissen gut darstellen und berichteten sehr gerne von eigenen Erlebnissen, sie waren kaum zu stoppen. Es gongte. Oje! Man war bereit, auf die Pause zu verzichten, um noch weitermachen zu können. Das zeigte das große Interesse an diesem Thema! Aber dann ging es doch ab in die Pause! (Go)