2026/27: Unsere neuen Streitschlichter*innen stellen sich vor

Am 06.11.26 war es wieder soweit. Unsere neuen Streitschlichter*innen haben ihre Ausbildung beendet und stellten sich allen Kindern der Wilhelmschule in der Turnhalle vor. Aufmerksam hörten die Schüler*innen aller Klassen zu, wie die 11 Viertklässler*innen in ihren leuchtend orangefarbenen, von unserem engagierten Förderverein gesponserten Westen, ihre Arbeit erklärten.

Sie möchten keine Hilfslehrkräfte oder Sheriffs sein, sondern streitende Kinder beim Finden einer friedlichen Lösung unterstützen. Dazu dürfen die Kinder in jeder Pause zu den diensthabenden Streitschlichterinnen und Streitschlichtern kommen, die im Eingangsbereich unserer Wilhelmschule sitzen, und mit ihnen gemeinsam ein klärendes Gespräch führen. Damit diese Gespräche auch friedlich und erfolgreich ablaufen, gibt es einige Regeln:

  • vernünftig miteinander reden
  • einander zuhören
  • ausreden lassen
  • ehrlich sein
  • auch mal zu eigenen Fehlern stehen
  • nicht beleidigen
  • keine Vorwürfe machen
  • Unterstützung und Hilfe annehmen

Alle Kinder lauschten gespannt. Erst die Jüngsten aus den Jahrgängen 1 & 2 und dann die 3. & 4. Klassen. Unsere Streitschlichter*innen erklärten alles souverän. Ganz schön spannend! Da hörten alle doch gut zu.

Am Schluss sagten alle Streitschlichter*innen zusammen: „Wir freuen uns auf euch!“

Am Ende der Veranstaltung klärte Frau Scheller noch offene Fragen mit unseren Schülerinnen und Schülern. Eindringlich wies sie noch einmal darauf hin, dass niemand gezwungen werden kann, zu den Streitschlichterinnen und Streitschlichtern zu gehen. Es ist ein freiwilliges Angebot. „Zeugen“ sind bei Gesprächen mit den Streitschlichterinnen und Streitschlichtern nicht erwünscht. Falls Kinder sich bei den Gesprächen nicht an die Regeln halten, kommen sie auf eine „rote Liste“ und dürfen zwei Wochen lang nicht zu den Streitschlichtern gehen.

Die Streitschlichter*innen starten am Montag, 09.11.26, in der 1. Pause mit ihrer Arbeit.

Am Schluss gab es noch einen dicken Applaus für unsere neuen Streitschlichterkinder.

„Geschafft!“, das war doch wirklich ganz schön aufregend heute. Am Ende gab es ein Abklatschen mit Frau Scheller, die die Streitschlichterausbildung an unserer Schule ausführt.

Einen herzlichen Dank an alle neuen Streitschlichter*innen, die jeden Tag in den Pausen bereitstehen, um unsere Wilhelmschule zu einem noch freundlicheren und friedlicheren Ort zu machen! (Go)

Radio Vest vor Ort an der Wilhelmschule

Wenn im Vest die Kleinsten morgens zur Schule unterwegs sind, zählt vor allem eines: bei Dunkelheit, Regen oder dichtem Verkehr gesehen werden. Genau hier setzt die Aktion Radio Vest Schulweg-Schützer an. Radio Vest macht sich stark für sichere Schulwege und besucht Erstklässlerinnen und Erstklässler direkt an ihren Schulen.

Unsere Bewerbung für die Aktion Schulweg-Schützer: Sicher zur Schule mit Radio Vest war erfolgreich und unsere Schule wurde ausgewählt. Am Freitag, 06.11.26, besuchte uns Radio Vest und alle Kids aus dem 1. Jahrgang bekamen reflektierende Überzieher für ihre Tornister. Diese sollen dazu beitragen, dass man unsere Schüler*innen noch besser in der kommenden dunklen Jahreszeit auf ihrem Schulweg wahrnimmt und sie noch sicherer unterwegs sind.

Wenn die Mädchen und Jungen dann noch ihre Warnwesten tragen, die ja freundlicher Weise erneut von der Volksbank über die Bürgerstiftung Emscherlippe-Land gespendet wurden, und etwas Blink-Blink (s. Glühwürmchentag), können die Autofahrer*innen sie doch eigentlich nicht mehr übersehen. Und das ist unser Ziel! Sicherheit auf dem Weg zur Schule, zu Fuß bzw. mit dem Schulbus und nicht mit dem Eltern-Taxi!!

Wir freuen uns sehr, dass das Glück uns hold war und bedanken uns herzlich bei Radio Vest für diese tolle neue Idee. Nur schade, dass der süße Elch nicht noch dabei ist. Er war einfach nur niedlich! Grins! (Go)

Unsere neuen Homepage-Kids stellen sich vor

Das neue Schuljahr ist gestartet und zuerst stellen sich unsere Homepage-Kids erst einmal in ihren Steckbriefen vor, damit wir sie kennenlernen. Danach geht es dann natürlich mit Berichten, Gedichten & Co weiter. (Go/Kno)

Steckbrief Sophie

Steckbrief Ida

Steckbrief Oatan

Steckbrief Zain

Steckbrief Tom

Steckbrief Maximilian

Steckbrief Jonte

Steckbrief Adian

KiJuPa-Wahlen im Schuljahr 2026/27

Schon Grundschulkinder müssen demokratisches Handeln kennenlernen. Deshalb gibt es an unserer Schule Klassensprecher*innen, ein Schülerparlament, einen OGS-Kinder-Rat und eine Beteiligung an den KiJuPa-Wahlen der Stadt Castrop-Rauxel. Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) ist eine gewählte Interessensvertretung der Castrop-Rauxeler Kinder und Jugendlichen, die in Castrop-Rauxel etwas verändern wollen und die seit 28 Jahren zeigen, dass junge Menschen mitbestimmen können und müssen. Die Mitglieder engagieren sich dafür, dass die Meinungen der jungen Menschen innerhalb der Kommunalpolitik berücksichtigt werden. Kinder und Jugendliche bringen ihre Ideen und auch Forderungen in die Politik ein, zeigen Haltung für Vielfalt und Demokratie, starten Projekte, um andere Kinder und Jugendliche zu stärken, organisieren Veranstaltungen, unterstützen soziale und nachhaltige Projekte und vernetzen sich mit KiJuPas im Ruhrgebiet und in Europa.

Das Kinder- und Jugendparlament ermöglicht also den gewählten Mitgliedern ein direktes Mitwirken, Mitgestalten, Mitmischen und Mitreden, um auf ihre Bedürfnisse, Wünsche, Ideen und Kritik bezüglich ihrer direkten Lebensumwelt aufmerksam zu machen und an Veränderungen aktiv mitzuwirken.

Unsere Vertreter*innen erhalten dabei auch die Möglichkeit, an verschiedenen Arbeitskreisen teilzunehmen: z.B. am Kinderrechteteam, Actionteam, Spielraumforscherteam, Umweltteam oder als Reporterkid unterwegs zu sein.

Zu Beginn des Schuljahres wählen die Kinder des 2. – 4. Schuljahres die KiJuPa-Vertreter*innen für zwei Jahre. Dafür erfolgt im Vorfeld in den Klassen des 3. und 4. Schuljahres eine Abfrage, wer Interesse hat, die Wilhelmschule im KiJuPa zu vertreten. Falls es mehrere Kinder geben sollte, finden schon in den Klassen die ersten Wahlen/Vorwahlen statt. Gerne sehen wir es, wenn jede Klasse durch ein Mädchen und durch einen Jungen vertreten wird. Die in den Klassen gewählten Mädchen und Jungen stellen sich dann in der Turnhalle allen Kindern des 2. – 4. Schuljahres vor. Dafür haben sie im Vorfeld eine kleine Wahlrede vorbereitet, die sie dort halten. Frau Heimann-Hindrichs erklärt dann allen Anwesenden, wie die Wahlen erfolgen müssen und was man beachten muss. Anschließend erfolgen in den Klassenräumen die Wahlen.

Mit Magengrummeln saßen am Donnerstag, 01.10.26, erstmals nur 6 Kids vorne in der Turnhalle und starrten gebannt auf ihre Mitschüler*innen aus dem 2., 3. und 4. Schuljahr. Zur Wahl stellten sich heute: Jana/3a, Mila/3b, Liam/3c, R./4a, Akshitha/4b & Jonas/4b. Nun war es soweit, die vorbereiteten Reden zur KiJuPa-Wahl mussten gehalten werden. Die Aufregung war deutlich zu spüren. Leider waren es in diesem Schuljahr nur wenige interessierte Kinder, die zur Wahl antraten, da viele Kids an den Tagen, an denen die Arbeitskreise tagen, andere Verpflichtungen hatten und sich deshalb nicht aufstellen ließen. So fand die Wahl 2026 erstmals ohne die Maßgabe ein Mädchen und ein Junge als Vertreter*in bzw. als Stellvertreter*in statt. Die Wahlen waren heute also geschlechtsunabhängig, jedes Kind hatte deshalb nur eine Stimme.

Interessiert hörten die Kids aus dem 2. – 4. Jahrgang zu. Zwischen den Reden gab es immer einen kräftigen Applaus und am Ende einen dicken Schlussapplaus.

Hier die beiden Reden der Kids, die letztendlich als Vertreterin und Vertreter der Wilhelmschule gewählt wurden.

Jonas: „Hallo, ich bin Jonas, 9 Jahre alt. Ich möchte heute gerne gewählt werden. Wenn ihr mich wählt, dann verspreche ich euch, dass es neue Bälle und Spielsachen für die Pause geben wird  und einen Kunstrasen für den Fußballplatz. Danke, dass ihr mir zugehört habt.“

Jana: „Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, mein Name ist Jana und ich bin in der Klasse 3a. Wir alle wünschen uns eine schöne Schule, in der wir uns wohlfühlen. Und dazu gehört auch eine gesunde Umwelt. Deshalb möchte ich ins Umweltteam* gewählt werden. Hier sind meine wichtigsten Ziele: Wir sollten auf dem Schulhof eigene Blumen oder sogar ein kleines Gemüsebeet anpflanzen. In jeder Klasse müssen die Mülleimer richtig beschriftet sein, damit jeder weiß, was wohin gehört. Wir sollten Insektenhotels bauen, damit die Insekten einen Platz zum Leben haben. Ich möchte nicht nur alleine bestimmen, sondern eure Ideen ins Umweltteam mitnehmen. Jede kleine Idee hilft unserer Natur.“
* Im Rahmen des Kinder- und Jugendparlamentes werden verschiedene Arbeitskreise angeboten, z.B. das Umweltteam.

Im Anschluss wählten die Kinder in den Klassen mit Hilfe eines vorbereiteten Wahlzettels die Vertreter*innen der Wilhelmschule für das KiJuPa, die Klassenlehrer*innen zählten alle Stimmen aus und Frau Heimann-Hindrichs übernahm das Addieren der Klassenergebnisse. 250 gültige Stimmen und eine ungültige Stimme wurden abgegeben. Super!

Folgende Kinder vertreten in diesem Schuljahr die Wilhelmschule im Kinder- und Jugendparlament der Stadt Castrop-Rauxel:

Vertreter*in: Jonas & Jana

Stellvertreter*in: Liam & R.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten ganz herzlich und wünschen unseren Kids ganz viel Spaß im KiJuPa!! (Go)

Unsere Kids aus dem 4. Jg. werden auch im Schuljahr 2026/27 noch einmal zu Energiespardetektiven ausgebildet (Teil 2)

Weiter ging es dann am 13. und 14.10.26 mit Teil 2. Nach einer kurzen Wiederholung, Mirac war hier der absolute Experte, er konnte sich an ALLE Inhalte der letzten Woche erinnern und sie sprachlich gut sowie sehr ausführlich wiedergeben, berichteten die Schüler*innen der Klasse 4c, wie viele Interviews sie durchgeführt haben, mit wem und wie es gelaufen ist. Die Daumenprobe am Ende zeigte, dass die Durchführung der Interviews bei den meisten Kids gut geklappt hat.

Im Anschluss daran ging es mit einer Gruppenarbeit weiter. Die Schüler*innen mussten fünf Gruppen mit jeweils 3-5 Kindern bilden. Jede Gruppe sollte sich einen eigenen Namen ausdenken und eine*n Gruppensprecher*in bestimmen. Das war heute in der Klasse 4c gar nicht so einfach und benötigte doch einige Zeit. Dann stellte Herr Voigt verschiedene Fragen zum Thema Energie und jede Gruppe musste sich immer auf eine Antwort einigen. Die Gruppensprecher*innen mussten das entsprechende Schild A, B, C oder D hochhalten. Für jede richtige Antwort bekam jede Gruppe einen Punkt.

Man startete mit einer Testrunde mit einer witzigen Frage. Welches Instrument spielt Herr Voigt?

A Gitarre   B Schlagzeug   C Klavier   D Flöte

In den Gruppen rätselte man, überlegte gut und einigte sich wirklich leise auf eine Antwort. Das entsprechende Kärtchen A, B, C oder D wurde durch die Gruppensprecherin bzw. den Gruppensprecher hochgehalten. Übrigens spielt Herr Voigt Schlagzeug. Nur eine Gruppe fand heute die richtige Lösung. Hellseherinnen!!! Es war die reine Mädchengruppe.

Konzentriert waren alle dabei und schafften es auch weiterhin, sich wirklich leise in den Gruppen zu besprechen. Sehr schön! Es geht doch, grins!

Hier nun noch zwei Beispiele:
Wie stelle ich das Essen nach dem Kochen in den Kühlschrank?
A im heißen Topf   B warm in einer Schüssel   C ganz abgekühlt

Hier fanden vier Gruppen die richtige Lösung, bei der nächsten Frage waren es drei Gruppen.

Was hilft dir beim Energiesparen?
A Küchenschabe   B Bettwanze   C Kleidermotte   D Wäschespinne

Die richtigen und die falschen Lösungen wurden natürlich nach jeder Frage besprochen und erklärt. Bei einigen Fragen wurde heiß in den Gruppen diskutiert, da es manchmal gar nicht so einfach war, die richtige Lösung zu finden.

In diesem Rahmen ging es dann auch um die verschiedenen Lampen und welche Lampen am besten Energie sparen. Klarer Sieger: LED-Lampen. Das wurde durch Herrn Voigt z.B. mit Hilfe eines Kuchendiagramms erklärt. Zwischendurch musste man sogar noch rechnen, um auf die richtigen Antworten zu kommen. Das war für Oskar kein Problem. Schnell rechnete er aus: 40 W : 2 = 20 W und 20 W : 2 = 10 W. Lösung gefunden! Applaus!

Gewonnen hat heute nur eine Gruppe und zwar die FC Baller-Gruppe mit 7 Punkten. Aber dich gefolgt von den Energiespargirls, den Weltrettern und der Wir haben keinen Namen-Gruppe mit jeweils 5 Punkten. Aber eigentlich haben alle Gruppen gewonnen, denn sie haben viel dazugelernt und das ist noch viel wichtiger.

Weiter ging es mit einem Versuch mit den verschiedenen Lampen.

Die Glühlampe erkennt man an dem Draht in der Mitte, der heiß wird, wenn Strom durchfließt. Sie hält nur ca. 1000 Stunden und in der Regel muss man sie einmal im Jahr austauschen, da sie dann kaputt ist. Man kann sie im Restmüll entsorgen, sollte sie aber in etwas Papier wickeln, damit sich keiner daran schneidet.

Die Energiesparlampe erkennt man daran, dass sie mit etwas Verzögerung angeht und dabei immer heller wird. Sie enthält Quecksilber als Gas und dieses Gas ist sehr giftig. Wenn sie nicht mehr leuchtet, gibt man sie z.B. an einem Schadstoffmobil oder Wertstoffhof bzw. in einem Bau- oder Supermarkt ab, die dafür Sammelbehälter bereitstellen. Sie gehört nicht in den Restmüll! Eine Energiesparlampe hält etwa 5.000 – 10.000 Stunden.

Eine LED-Lampe erkennt man an dem geriffelten Teil und an den gelben Quadraten, die leuchten. LEDs gibt es in verschiedenen Farben. Sie halten ca. 20.000 Stunden. Wenn sie kaputt sind, gibt man sie auch an einem Schadstoffmobil oder Wertstoffhof bzw. in einem Bau- oder Supermarkt ab, da sie wertvolle Stoffe enthalten, die man recyceln kann.

Nun durften alle Mädchen und Jungen noch vorsichtig ausprobieren, wie heiß eine Glühlampe wird und wie heiß LEDs werden.

Als weitere Aufgabe soll nun jedes Kind noch bis zu 3 weitere Interviews führen. Dafür erhielt jedes Kind einen Energiespardetektivausweis. Dort mussten Name und Klasse eingetragen werden. Außerdem sollen dort alle Interviewpartner notiert werden. Bestätigt wird die Durchführung des Interviews dann durch die Unterschrift/Kürzel des Interviewers.

Am Ende erhielten alle Kids eine Urkunde und freuten sich sehr darüber.

Herzlichen Dank an die Verbraucherzentrale NRW und an Herrn Voigt. Herr Voigt hat die Inhalte der beiden Doppelstunden wirklich gut vermittelt und ist der „geborene Lehrer“. Gerne wieder! (Go)