Wilhelmstr. 48
44575 Castrop-Rauxel
Telefon: 02305 18933
Fax: 02305 14770

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Passend zur Jahreszeit wurden in der Homepage-AG Winter-Elfchen verfasst. Viel Spaß beim Lesen! (Go/Schnie)
Am heutigen Mittwoch, 21.01.25, waren jetzt noch die Schüler*innen aus dem 4. Jahrgang an der Reihe. Wie immer startete Frau Engel mit einer Wiederholungsphase, wobei dieser Jahrgang ja bereits dreimal an dem Projekt Gesund im Mund teilgenommen hat. Also alles Zahn-Profis! Im 4. Jahrgang stand danach das Thema Fluoridierung der Zähne im Mittelpunkt der Doppelstunde.
In der Wiederholungsphase ging es um:
Auch die Klasse 4a zeigte sich sehr interessiert und die Kids hatten sich viele Inhalte aus den letzten drei Jahren gut gemerkt. Sie stellten auch offen sofort Fragen, wenn sie etwas nicht mehr wussten. So fragte Mats nach, warum die bleibenden Backenzähne denn versiegelt werden müssen. Frau Engel erklärte, dass die Backenzähne Rillen und Furchen haben, sich schnell etwas darin festsetzen kann und sich dabei auch Bakterien bilden können. Und das ist nicht gut für den Zahn, schnell kann sich dann eine Karies bilden.

Insgesamt gesehen war die Klasse 4a sehr redselig und die Finger flogen nur so nach oben, um kleine Zahngeschichten aus dem persönlichen Alltag zu erzählen. Da ging es z.B. bei Mats, Maxim, Elay, Zahra und Louisa um Weisheitszähne, um bleibende Zähne, die neben dem noch stehenden Milchzahn herauswachsen, um Karies und mehr.
Und dann wurde man doch sehr neugierig und fragte nach, wo Frau Engel denn in einer Zahnarztpraxis arbeitet und wie alt sie wäre. Auch damit ging Frau Engel souverän um und sagte am Ende: „Jetzt kommen wir aber doch etwas vom Thema ab. Weiter geht es mit dem Thema Zahnpasta.“
Es ist sehr wichtig, dass Zahnpasta Fluorid enthält, denn Fluorid schützt die Zähne vor Karies. Frau Engel forderte die Kinder auf, gut darauf zu achten, denn es gibt auch Sorten ohne Fluoride. Fluoride sind ein Stoff der Natur. Sie helfen, Kariesschäden an den Zähnen zu verhüten bzw. sie so klein wie möglich zu halten. Fluoride bewirken, dass der Zahnschmelz nach einem Säureangriff wieder repariert und die Bildung von Karies verhindert wird. Fluoride sind zudem ein natürlicher Baustein des Körpers, der auch für die Knochenbildung und das Wachstum unentbehrlich ist. Allerdings darf man auch nicht übertreiben und z.B. täglich die Zähne zusätzlich mit Elmex Gelee oder einem Alternativprodukt putzen. Dann können dadurch evtl. weiße Flecken auf den Zähnen entstehen, sogenannte white spots. Elmex Gelee & Co darf nur einmal in der Woche nach dem normalen Zähneputzen benutzt werden.
Anschließend erklärte Frau Engel die verschiedenen Stationen, die nun bearbeitet werden sollten.
Station 1 Eier-Experiment – Wie schützen Fluoride unsere Zähne?
Station 1 startete mit einem Experiment. Experimente finden Grundschulkids ja immer toll! Frau Engel hatte morgens bereits Eier hart gekocht. Die Eier sollten sozusagen unsere Zähne darstellen. Sie rieb ein Ei mit Elmex Gelee ein. Dann füllte sie zwei Gläser mit Wasser und etwas Essig. In ein Glas kam ein nicht behandeltes Ei und in das andere Glas das Elmex-Ei. Mit den Gläsern ging Frau Engel durch die Klasse und alle Kids konnten sehen, dass sich in dem Glas mit dem unbehandelten Ei sofort ganz viele kleine Bläschen bildeten, die das Ei angriffen. Für den Stationslauf gab es hier natürlich eine Aufgabe zu lösen.



Station 2 Zahnputzstation – Wie ich meine Zähne richtig putze
Die Schüler*innen übten auch im 4. Jahrgang noch einmal an den Modellen, wie die Zähne mit der KAI-Technik geputzt werden müssen. Die Sanduhren wurden gestellt und natürlich wurden auch die Zwischenräume an den Modellen wieder mit Zahnseidesticks gereinigt.



Station 3 Marketing für Zahnpasta
Hier erhielten unsere Mädchen und Jungen die Aufgabe, Werbung für ihre erfundene Zahnpasta zu machen. Sie durften eine Tube nach ihren Vorstellungen gestalten, in ihren Lieblingsfarben, mit dem Emblem des Lieblingsvereins, mit ihrem Kuscheltier … Dann musste das Bild ausgeschnitten und auf ein Plakat geklebt werden.

Station 4 Das Zahnspiel
Auch ein Spiel durfte nicht fehlen. Wer ist zuerst im Ziel? Zwischendurch mussten aber ggf. Fragen beantwortet werden, wenn man auf ein Fragezeichen kam, oder man musste das machen, was auf dem Kärtchen mit dem Ausrufezeichen stand, wenn man auf einem Ausrufezeichen gelandet war.
Hier zwei Beispiele:
??? „Welche drei Zahnarten kennst du?“ – Richtig beantwortet? „Rücke ein Feld vor.“
!!! „Du benutzt alle drei Monate eine neue Zahnbürste. Rücke ein Feld vor.“

Station 5 Lochkästen mit 16 Fragekärtchen
Jeder Lochkasten war mit 16 Fragekärtchen gefüllt. Man musste die Frage lesen und den Holzstab zur richtigen Antwort stecken. Richtig eingelocht, ließ sich dann die Karte kinderleicht herausziehen.
Station 6 Zahnpasta
Nun ging es darum, verschiedene Zahnpasten genau auf ihren Fluoridgehalt zu untersuchen. Welche Zahnpasta enthält Fluorid, welche nicht? Entsprechend wurde sortiert und dann notiert.
Station 7 Herstellung einer eigenen Zahnpasta
Das ist natürlich das Highlight der vier Jahre Gesund im Mund. Frau Engel erklärte unseren Kids in aller Ruhe sowie mit viel Geduld auch diese Aufgabe und machte vor, wie es geht.


„Nimm dir ein Döschen und schreibe auf den Deckel deinen Namen drauf.“ Frau Engel zeigte, wie es geht und alle Kinder standen im Kreis um die Gruppentische herum. „Gebe zuerst einen Teelöffel Glyzerin in deine Dose. Dann kommt ein gehäufter Teelöffel Schlämmkreide dazu sowie eine Rührspatelspitze Fluorid. Nun musst du alles gut umrühren. Wähle dann eine Geschmacksrichtung aus. Du kannst zwischen Pfefferminze, Früchtecocktail, Blutorange und Zitrone wählen. Deine Lehrerin gibt dann davon 1-2 Tropfen in deine Zahnpasta.“




Eine heißbegehrte Station! Deshalb wählte Frau Kastelan, Klassenlehrerin der Klasse 4a, nach und nach immer 6 Kinder aus, die starten durften. Am Schluss hatte natürlich jedes Kind seine Zahnpasta angerührt und Frau Engel hat auch an die fünf kranken Kids gedacht und für sie Zahnpasta zusammengemischt.

In der Klasse 4c kam es dann hierbei zu einer sehr lustigen Situation. Frau Reimann, Klassenlehrerin der Klasse 4c, hatte sich auch ihre eigene Zahnpasta kreiert. Sofie sollte dann für Frau Reimann den Deckel mit dem Namen beschriften. Leise diskutierten die Mädels, ob sie den Vornamen oder den Nachnamen auf dem Deckel schreiben sollten. Man einigte sich auf den Vornamen, wie bei den Kindern. Aber wie heißt sie denn noch mal? Ach ja, Patricia, mit c! Und das kam dabei raus!!! Da konnten wir uns im Lehrerzimmer doch das Schmunzeln nicht verkneifen. Hört sich irgendwie königlich an! Grins!

Am Schluss der Doppelstunde ging es noch einmal um das o.a. Experiment (Station 1). Das Elmex-Ei mit den Fluoriden war auf den Boden gesunken und darum herum war eine Art Schutzschicht zu sehen. Das nicht behandelte Ei schwamm oben im Wasser und wurde von vielen Blubberbläschen angegriffen.

Auch im 4. Jahrgang gab es dann noch eine Urkunde, einen Elternbrief und ein Kreuzworträtsel zum Thema Zähne. Das Kreuzworträtsel fanden die Schüler*innen ganz toll. Aber noch besser war es, dass es auch hier noch eine Zahnbürste gab, plus Flyer natürlich. Nur die Farbwahl ist in jedem Jahrgang immer ein klitzekleines Problem!


Zum Schluss des Projektes Gesund im Mund möchten wir uns ganz ganz herzlich bei Frau Engel vom Arbeitskreis Zahngesundheit Recklinghausen für die tolle Arbeit, die sie in allen vier Jahrgängen geleistet hat, bedanken. Einfach eine rundum gelungene Sache! (Go)
Am Dienstag, 20.01.26, ging es dann mit dem 3. Jahrgang weiter. Im Sinne eines Spiralcurriculums ist es wichtig, auch eigentlich bereits erlernte Inhalte zu wiederholen und mit neuen Inhalten zu verknüpfen. So ging es heute schwerpunktmäßig erneut um die KAI-Zahnputztechnik im Rahmen der Wiederholung und als neues Thema kamen Zahnaufbau und Kariesentstehung bzw. -ver-hütung dazu. In der Wiederholungsphase ging es um:

Danach wurde das Thema Zahnaufbau mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Neue Begriffe und Infos dazu waren nun ein Thema. Unsere Zähne bestehen aus verschiedenen Schichten:
Folgende Stationen wurden im Vorfeld von Frau Engel wie immer perfekt vorbereitet und nun erklärt:
Station 1 Zahnputzstation – Wie ich meine Zähne richtig putze
Die Schüler*innen übten auch im 3. Jahrgang an den Modellen, wie die Zähne mit der KAI-Technik geputzt werden müssen. Natürlich wurden auch die Zwischenräume an den Modellen wieder mit Zahnseidesticks gereinigt.



Auch heute war ein Kuscheltier mit dabei: Celinas Mo lernte auch das Zähneputzen. Grins!

Station 2 Arbeit am Modell – Wie mein Zahn von innen aussieht
An dieser Station mussten die Kids an einem Styroporzahn die passenden magnetischen Kärtchen in die entsprechenden Bereiche des Zahns heften: Zahnschmelz (weiß), Blutgefäße (rot), Nerven (grün), Zahnbein (gelb), Zahnmark (hellgrau). Die Begriffe und Farben übertrugen die Mädchen und Jungen anschließend auf ein Arbeitsblatt.


Station 3 Schütze deine Zähne vor verstecktem Zucker!
Eine spannende und informative Station! Auf dem Tisch fanden die Kinder fünf Nahrungsmittelbilder und fünf durchsichtige Plastikdosen, die unterschiedliche Mengen an „Würfelzucker“ enthielten. Die Kinder mussten vermuten, welche Zuckermenge in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind. Die richtige Lösung konnte durch das Umdrehen der Plastikdosen am Schluss überprüft werden. Dazu gab es ein passendes Arbeitsblatt. So wurde den Kids heute bewusst, wie viel versteckten Zucker es in unseren Lebensmitteln gibt mit dem Ziel einer bewussteren Ernährung. Frau Engels Kommentar zum Arbeitsblatt: „Hört mir jetzt wieder gut zu! Hier gibt es oft Probleme. Eine ganze Längsreihe sind 10 Würfelzucker. So kannst du leichter zählen und rechnen!“ Sie kennt eben ihre „Pappenheimer“.
Schätzen Sie doch auch einmal!
1 Glas Schokoaufstrich einer bekannten Marke
1 Tüte Gummibärchen
1 Flasche Ketchup
1 Flasche Orangensprudel einer bekannten Marke
1 Flasche Mineralwasser

Lösung: 67 – 60 – 33 – 18 – 0 Zuckerwürfel

Station 4 AB Fragebogen -Wie gut bin ich zu meinen Zähnen?
An dieser Station mussten unsere Kids einen Fragebogen mit Fragen zur eigenen Mundgesundheit beantworten. Sie kreuzten dabei an, welche Antworten für sie persönlich richtig sind. Mit Hilfe einer Punktebewertung bekamen die Schüler*innen individuelle Hinweise und Ratschläge dazu. Die Reflexion des eigenen Verhaltens diente hier der Förderung eines verantwortungsbewussten Verhaltens im Bereich Zahngesundheit.
Und wie sahen die Ergebnisse bei den Mädchen und Jungen aus? Richtig gut! Marlene erreichte mit 30 Punkten die volle Punktzahl. Gratulation! Und Miran war auch richtig gut mit ihren 28 Punkten. Weiter so!
Station 5: Stempelaktion – Kariesentstehung
Die Kinder stempelten an dieser Station viermal einen Zahn auf ein Arbeitsblatt in vier Kästchen. Sie malten dann mit einem schwarzen Stift ein Loch in den Zahn, das von Stempelbild zu Stempelbild größer wurde. Dazu schrieben sie die Signalwörter, die auf dem Arbeitsblatt unterstrichen waren, ab. So entwickelten die Schüler*innen ein Verständnis für die Entstehung von Karies und konnten ihr Sachwissen zu dieser Thematik erhöhen, was sie hoffentlich dazu motiviert, noch mehr auf ihre Zahnpflege zu achten. Am Schluss mussten sie deshalb noch in eigenen Worten formulieren, was sie tun können, um keine Karies zu bekommen.


Station 6 Legestation – Wie mein Zahn von innen aussieht
Auf dem Gruppentisch lag ein großer Zahnumriss aus Pappe. Die Schüler*innen legten dann mit Tüchern den Zahnschmelz (weißes Tuch), das Zahnbein (gelbes Tuch), die Blutgefäße (rotes Tuch), die Nerven (grünes Tuch), das Zahnfleisch (rosafarbenes Tuch) und das Zahnmark (graues Tuch) nach. Außerdem mussten sie laminierte Namenskärtchen richtig zuordnen.

In der Nachbesprechung suchte sich Frau Engel sechs Kinder aus, die mit Hilfe der Tücher (s. Station 6), einen Zahn gemeinsam aufbauten – so ähnlich wie eine Pyramide. Das klappte problemlos.
Nun gab es noch eine Urkunde, einen Elternbrief, eine Geschichte zum Vorlesen in der Klasse und ein Zahnmandala. Noch mehr freuten sich auch die Kids im 3. Jahrgang über die Zahnbürste und den Flyer, den es dann noch für jedes Kind gab.

Auch die Klasse 3a hat heute gezeigt, dass sich unsere Schüler*innen sehr für das Thema Zahngesundheit interessieren. Sie haben gut aufgepasst, fleißig mitgearbeitet und besonders bei der Stationsarbeit ihre Begeisterung gezeigt. Dabei wurde es dann etwas lauter, aber das lag wirklich daran, dass alle voller Elan und Eifer dabei waren. (Go)
Sie vermissen ein Jacke, einen Pulli, Handschuhe, Sportsachen & Co? Vielleicht werden Sie ja bei unserer aktuellen Fundsachenausstellung fündig. Bis nächste Woche Freitag, 23.01.26, haben Sie noch eine Chance, die vergessenen Sachen Ihres Kindes abzuholen (s. Elternbrief). Kommen Sie einfach vorbei und schauen mal nach.

Am Donnerstag, 15.01.26, startete der 2. Jahrgang mit dem Projekt Gesund im Mund. Die näheren allgemeinen Informationen dazu finden Sie im Beitrag Gesund im Mund – Start im 1. Jg. 2026.
Im 2. Jahrgang ging es heute um die KAI-Zahnputzmethode und um die Benennung sowie die Funktion der verschiedenen Zahnarten. Zu Beginn stellte sich Frau Engel vor und die Schüler*innen der Klasse 2b konnten sich auch sofort erinnern, dass Frau Engel im 1. Jahrgang schon da war. Im Rahmen der Wiederholung waren bei jeder Frage immer ganz ganz viele Finger oben. Man erinnerte sich z.B. an die Begriffe Milchzähne und Erwachsenenzähne. Frau Engel erklärte noch einmal, dass Kinder im Alter der Schüler*innen ein Wechselgebiss haben, das bedeutet, die ersten Milchzähne sind ausgefallen und die ersten Erwachsenenzähne sind schon nachgewachsen, es gibt noch Lücken, viele Erwachsenenzähne liegen noch im Kiefer unter den Milchzähnen. Wichtig ist es, die Zähne gut zu pflegen, da man ja nach dem Zahnwechsel keine neue Zähne mehr bekommt. Ein Junge war an dieser Stelle der Meinung, dass es ungerecht wäre, dass er seine Zähne putzen müsse und die Oma, die keine Zähne mehr hat, müsse das ja nicht machen. Frau Engel klärte ihn aber auf, dass auch eine Zahnprothese regelmäßig geputzt werden muss. Auf die Frage, wofür man die Zähne benötigt, kamen alle Antworten wie aus der Pistole geschossen. Lustig war die Antwort einer Schülerin: „Zum Zähne putzen!“ Aber recht hat sie!

Alle Schüler*innen der Klasse 2b waren heute sehr aktiv dabei und am dem Thema sehr interessiert. Sie hatten sich alles aus Klasse 1 gemerkt und zeigten sich äußerst wissbegierig. Elias stellte schon die Frage, woraus denn eigentlich Zähne bestehen. Frau Engel vertröstete ihn auf das 3. Schuljahr und dort wird er sie dann bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen. Das hat sie sich ganz gut gemerkt! Viktoria bewies auch, dass sie eine richtige Zahnexpertin ist. Sie putzt sich sogar täglich dreimal die Zähne und zwischendurch wird auch zu Hause mit Unterstützung von Zahnfärbetabletten kontrolliert, ob sie richtig geputzt hat. Diese Tabletten kann man übrigens in der Drogerie/Apotheke oder online beim Händler Ihres Vertrauens kaufen.
Frau Engel wies noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, pro Halbjahr einmal zum Zahnarzt zu gehen. „Karies ist eine Krankheit. Mama und Papa erkennen nicht immer sofort, ob du Karies hast und du auch nicht. Doch der Zahnarzt, der hat eine Lampe mit einem sehr hellen Licht und sieht Karies.“
Ganz aufgeregt und quasselig wurden die Kids, als es um das Thema Zahnfee geht. Da konnte jeder etwas erzählen. Einige Kids scheinen eine Zahnfee zu kennen, die richtig reich ist und sogar Geldscheine unter das Kopfkissen legt.
Weiter ging es mit dem Thema Zähneputzen.
K Kauflächen – hin und her, ist nicht schwer – putzen wie ein Z
A Außenflächen – von rosa nach weiß immer im Kreis – sieht aus wie Schlaufen
I Innenflächen – der Dreck muss weg – auswischen, wie ein Pfeil, vom Zahnfleisch aus wegputzen
Die Zahnseidensticks kannten fast alle Kinder der Klasse und auch fast alle Kinder haben bereits zu Hause eine elektrische Zahnbürste.
Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie ebenfalls im Bericht Gesund im Mund – Start im 1. Jg. 2026.
Weiter ging es mit den verschiedenen Zahnarten und deren Funktionen. Schnell wurde erarbeitet, dass jeder Mensch 4 Schneidezähne oben und vier unten im Kiefer hat. Die Schneidezähne sind wie eine Schere und können Nahrung abschneiden. Außerdem hat man jeweils 2 Eckzähne oben und unten. Franek wusste schon, dass diese wie eine Zange arbeiten und die Nahrung abreißen. Seine ältere Schwester Leni hatte ihm das nämlich schon mal erklärt. Da staunte Frau Engel aber. Dazu kommen dann noch jeweils 8 Backenzähne oben und unten, macht insgesamt 28 Zähne. Kurz ging Frau Engel auf die Weisheitszähne ein. Wichtig war ihr noch, dass die Backenzähne Rillen haben und eine Fissurenversiegelung bei den bleibenden Backenzähnen durch den Zahnarzt empfehlenswert ist. Auf jedes Thema sprang die Klasse 2b an und die Zeit lief und lief. Kommentar von Frau Engel: „Okay, ihr Lieben, ich schaue mal auf die Uhr.“ Deshalb war es nun an der Zeit, die verschiedenen Stationen zu besprechen, damit der Stationslauf starten konnte. Die Stationen haben übrigens in der Regel Lösungskarten und so können die Kinder selbstständig kontrollieren, ob sie alles richtig gemacht haben. Toll! Wie immer waren alle Stationen schon morgens vor 8.00 Uhr von Frau Engel aufgebaut worden und so konnte man schnell starten.
Station 1 Gummibandkarten – Was machen meine Zähne?
Die Schüler*innen mussten die Sätze lesen und ein Gummi zur richtigen Lösung ziehen. Gar nicht so einfach! Da mussten einige Finger doch kämpfen, aber alle haben den Kampf gewonnen.

Station 2 KAI-Zahnputztechnik
Hier mussten die Kinder drei Minuten lang das Zähneputzen üben. Zur Kontrolle der Zeit stand eine Sanduhr bereit. Danach ging es noch darum, die Zwischenräume mit Zahnseidesticks zu reinigen. Diese Station war sehr begehrt und zu Beginn der Arbeitsphase gab es einen richtigen Run darauf.




Dieses gemeine Gebiss hat den armen Franek gebissen. Gut, dass der Daumen überlebt hat. Da mussten Franek und ich doch lachen!
Station 3 Arbeitsblatt Wie ich meine Zähne richtig putze
Hier war das richtige Lesen, Ausschneiden, Zuordnen und Kleben angesagt. Aber das klappt ja im 2. Schuljahr schon ganz problemlos.

Station 4 Arbeitsblatt So heißen meine Zähne
Station 5 Arbeitsblatt Welche Aufgaben haben meine Zähne?
Auch diese Station war wieder perfekt vorbereitet: Arbeitsblatt, Bleistift, Anspitzdose und Zahn-Radiergummi. Wer hat, der hat!
Station 6 Fühlkasten – Welche Zahnputzbewegung kannst du auf dem Boden des Kastens ertasten?
Die Kids mussten hier zuerst im Kasten fühlen, welche Bewegung wo ist und kleine Kärtchen entsprechend zuordnen. Danach durfte man den Deckel herunterheben und schauen, ob man alle drei Kärtchen richtig zugeordnet hatte.


Station 7 Knetstation – Wie sieht mein Kiefer aus?
Das wäre ja meine Lieblingsstation gewesen! Hier durfte man den Unterkiefer auf einem Knetkiefer mit Plastikzähnen nachbauen. Frau Engel stand dabei oft hilfreich zur Seite. Am Ende wurden die Ergebnisse noch auf ein Arbeitsblatt übertragen.



Station 8 Leporello
Hier durfte man ein Leporello anmalen und anschließend falten. Das fanden die Kinder auch ganz toll.
Auch während des Stationslaufes waren alle Schüler*innen mit Begeisterung und viel Elan dabei. So sprach Frau Engel am Ende der Doppelstunde ein dickes Lob aus. Da freute sich natürlich auch die Klassenlehrerin Frau Dieninghoff drüber.
Die Doppelstunde endete mit einer Nachbesprechung. Im Vorfeld hatte sich Frau Engel drei Kids ausgesucht, die ihr dabei halfen und noch einmal die Zahnarten sowie deren Funktionen mündlich allen Kindern erklärten. Das war für Viktoria, Elias und Leni gar kein Problem!



Dann bekam die Klasse noch eine Urkunde, einen Elternbrief zum Thema, ein Mandala und eine Geschichte zum Vorlesen in der Klasse. Und auch im 2. Jahrgang bekam jedes Kind eine Zahnbürste und dazu noch einen Flyer geschenkt. Herzlichen Dank! (Go)
