Am Dienstag, 20.01.26, ging es dann mit dem 3. Jahrgang weiter. Im Sinne eines Spiralcurriculums ist es wichtig, auch eigentlich bereits erlernte Inhalte zu wiederholen und mit neuen Inhalten zu verknüpfen. So ging es heute schwerpunktmäßig erneut um die KAI-Zahnputztechnik im Rahmen der Wiederholung und als neues Thema kamen Zahnaufbau und Kariesentstehung bzw. -ver-hütung dazu. In der Wiederholungsphase ging es um:
- die Milchzähne und die bleibenden Zähne
- die Zahnarten – Hier waren die Kids der Klasse 3a erst etwas zögerlich, aber dann flogen die Finger nach oben und alle waren aktiv dabei.
- die Zahnpflege und den Schutz der Zähne – Übrigens besitzen auch in dieser Klasse bereits etwa 2/3 der Kinder eine elektrische Zahnbürste.
- die KAI-Zahnputztechnik – An dieser Stelle meinte Lina: „Mein Papa heißt auch Kai.“ Frau Engels Antwort dazu: „Das ist ja praktisch. Dann musst du ja immer an das Zähneputzen denken, wenn du deinen Papa anschaust.“
- das gesunde Frühstück für die Frühstückspause – Also in der Klasse 3a scheint es nur gesunde Inhalte zu geben. Drei Kinder gaben auf die Frage, was sie heute in ihrer Frühstücksdose hatten, folgende Antworten: „Gurke und Tomaten.“ „Apfel, Brot und eine halbe Banane.“ „Ein Brot, eine Gurke, Tomaten und Nüsse.“
- gesunde Getränke
- regelmäßige Zahnarztbesuche einschl. Einfärben und Versiegelung
- Infos dazu finden Sie in den Berichten Gesund im Mund im 1. bzw. 2. Schuljahr

Danach wurde das Thema Zahnaufbau mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Neue Begriffe und Infos dazu waren nun ein Thema. Unsere Zähne bestehen aus verschiedenen Schichten:
- Zahnschmelz – Übrigens die härteste Schicht in unserem Körper, sogar härter als unsere Knochen.
- Zahnbein
- Zahnmark – Tipp: Mark – vom Namen her wurde als Erinnerungshilfe das Wort Tomatenmark erwähnt, das ja in den meisten Familien bekannt ist
- Blutgefäße und Nerven im Zahnmark
- Zahnfleisch
- Kieferknochen
Folgende Stationen wurden im Vorfeld von Frau Engel wie immer perfekt vorbereitet und nun erklärt:
Station 1 Zahnputzstation – Wie ich meine Zähne richtig putze
Die Schüler*innen übten auch im 3. Jahrgang an den Modellen, wie die Zähne mit der KAI-Technik geputzt werden müssen. Natürlich wurden auch die Zwischenräume an den Modellen wieder mit Zahnseidesticks gereinigt.



Auch heute war ein Kuscheltier mit dabei: Celinas Mo lernte auch das Zähneputzen. Grins!

Station 2 Arbeit am Modell – Wie mein Zahn von innen aussieht
An dieser Station mussten die Kids an einem Styroporzahn die passenden magnetischen Kärtchen in die entsprechenden Bereiche des Zahns heften: Zahnschmelz (weiß), Blutgefäße (rot), Nerven (grün), Zahnbein (gelb), Zahnmark (hellgrau). Die Begriffe und Farben übertrugen die Mädchen und Jungen anschließend auf ein Arbeitsblatt.


Station 3 Schütze deine Zähne vor verstecktem Zucker!
Eine spannende und informative Station! Auf dem Tisch fanden die Kinder fünf Nahrungsmittelbilder und fünf durchsichtige Plastikdosen, die unterschiedliche Mengen an „Würfelzucker“ enthielten. Die Kinder mussten vermuten, welche Zuckermenge in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind. Die richtige Lösung konnte durch das Umdrehen der Plastikdosen am Schluss überprüft werden. Dazu gab es ein passendes Arbeitsblatt. So wurde den Kids heute bewusst, wie viel versteckten Zucker es in unseren Lebensmitteln gibt mit dem Ziel einer bewussteren Ernährung. Frau Engels Kommentar zum Arbeitsblatt: „Hört mir jetzt wieder gut zu! Hier gibt es oft Probleme. Eine ganze Längsreihe sind 10 Würfelzucker. So kannst du leichter zählen und rechnen!“ Sie kennt eben ihre „Pappenheimer“.
Schätzen Sie doch auch einmal!
1 Glas Schokoaufstrich einer bekannten Marke
1 Tüte Gummibärchen
1 Flasche Ketchup
1 Flasche Orangensprudel einer bekannten Marke
1 Flasche Mineralwasser

Lösung: 67 – 60 – 33 – 18 – 0 Zuckerwürfel

Station 4 AB Fragebogen -Wie gut bin ich zu meinen Zähnen?
An dieser Station mussten unsere Kids einen Fragebogen mit Fragen zur eigenen Mundgesundheit beantworten. Sie kreuzten dabei an, welche Antworten für sie persönlich richtig sind. Mit Hilfe einer Punktebewertung bekamen die Schüler*innen individuelle Hinweise und Ratschläge dazu. Die Reflexion des eigenen Verhaltens diente hier der Förderung eines verantwortungsbewussten Verhaltens im Bereich Zahngesundheit.
Und wie sahen die Ergebnisse bei den Mädchen und Jungen aus? Richtig gut! Marlene erreichte mit 30 Punkten die volle Punktzahl. Gratulation! Und Miran war auch richtig gut mit ihren 28 Punkten. Weiter so!
Station 5: Stempelaktion – Kariesentstehung
Die Kinder stempelten an dieser Station viermal einen Zahn auf ein Arbeitsblatt in vier Kästchen. Sie malten dann mit einem schwarzen Stift ein Loch in den Zahn, das von Stempelbild zu Stempelbild größer wurde. Dazu schrieben sie die Signalwörter, die auf dem Arbeitsblatt unterstrichen waren, ab. So entwickelten die Schüler*innen ein Verständnis für die Entstehung von Karies und konnten ihr Sachwissen zu dieser Thematik erhöhen, was sie hoffentlich dazu motiviert, noch mehr auf ihre Zahnpflege zu achten. Am Schluss mussten sie deshalb noch in eigenen Worten formulieren, was sie tun können, um keine Karies zu bekommen.


Station 6 Legestation – Wie mein Zahn von innen aussieht
Auf dem Gruppentisch lag ein großer Zahnumriss aus Pappe. Die Schüler*innen legten dann mit Tüchern den Zahnschmelz (weißes Tuch), das Zahnbein (gelbes Tuch), die Blutgefäße (rotes Tuch), die Nerven (grünes Tuch), das Zahnfleisch (rosafarbenes Tuch) und das Zahnmark (graues Tuch) nach. Außerdem mussten sie laminierte Namenskärtchen richtig zuordnen.

In der Nachbesprechung suchte sich Frau Engel sechs Kinder aus, die mit Hilfe der Tücher (s. Station 6), einen Zahn gemeinsam aufbauten – so ähnlich wie eine Pyramide. Das klappte problemlos.
Nun gab es noch eine Urkunde, einen Elternbrief, eine Geschichte zum Vorlesen in der Klasse und ein Zahnmandala. Noch mehr freuten sich auch die Kids im 3. Jahrgang über die Zahnbürste und den Flyer, den es dann noch für jedes Kind gab.

Auch die Klasse 3a hat heute gezeigt, dass sich unsere Schüler*innen sehr für das Thema Zahngesundheit interessieren. Sie haben gut aufgepasst, fleißig mitgearbeitet und besonders bei der Stationsarbeit ihre Begeisterung gezeigt. Dabei wurde es dann etwas lauter, aber das lag wirklich daran, dass alle voller Elan und Eifer dabei waren. (Go)





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