Gesund im Mund im 2. Jahrgang 2026

Am Donnerstag, 15.01.26, startete der 2. Jahrgang mit dem Projekt Gesund im Mund. Die näheren allgemeinen Informationen dazu finden Sie im Beitrag Gesund im Mund – Start im 1. Jg. 2026. 

Im 2. Jahrgang ging es heute um die KAI-Zahnputzmethode und um die Benennung sowie die Funktion der verschiedenen Zahnarten. Zu Beginn stellte sich Frau Engel vor und die Schüler*innen der Klasse 2b konnten sich auch sofort erinnern, dass Frau Engel im 1. Jahrgang schon da war. Im Rahmen der Wiederholung waren bei jeder Frage immer ganz ganz viele Finger oben. Man erinnerte sich z.B. an die Begriffe Milchzähne und Erwachsenenzähne. Frau Engel erklärte noch einmal, dass Kinder im Alter der Schüler*innen ein Wechselgebiss haben, das bedeutet, die ersten Milchzähne sind ausgefallen und die ersten Erwachsenenzähne sind schon nachgewachsen, es gibt noch Lücken, viele Erwachsenenzähne liegen noch im Kiefer unter den Milchzähnen. Wichtig ist es, die Zähne gut zu pflegen, da man ja nach dem Zahnwechsel keine neue Zähne mehr bekommt. Ein Junge war an dieser Stelle der Meinung, dass es ungerecht wäre, dass er seine Zähne putzen müsse und die Oma, die keine Zähne mehr hat, müsse das ja nicht machen. Frau Engel klärte ihn aber auf, dass auch eine Zahnprothese regelmäßig geputzt werden muss. Auf die Frage, wofür man die Zähne benötigt, kamen alle Antworten wie aus der Pistole geschossen. Lustig war die Antwort einer Schülerin: „Zum Zähne putzen!“ Aber recht hat sie!

Alle Schüler*innen der Klasse 2b waren heute sehr aktiv dabei und am dem Thema sehr interessiert. Sie hatten sich alles aus Klasse 1 gemerkt und zeigten sich äußerst wissbegierig. Elias stellte schon die Frage, woraus denn eigentlich Zähne bestehen. Frau Engel vertröstete ihn auf das 3. Schuljahr und dort wird er sie dann bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen. Das hat sie sich ganz gut gemerkt! Viktoria bewies auch, dass sie eine richtige Zahnexpertin ist. Sie putzt sich sogar täglich dreimal die Zähne und zwischendurch wird auch zu Hause mit Unterstützung von Zahnfärbetabletten kontrolliert, ob sie richtig geputzt hat. Diese Tabletten kann man übrigens in der Drogerie/Apotheke oder online beim Händler Ihres Vertrauens kaufen.

Frau Engel wies noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, pro Halbjahr einmal zum Zahnarzt zu gehen. „Karies ist eine Krankheit. Mama und Papa erkennen nicht immer sofort, ob du Karies hast und du auch nicht. Doch der Zahnarzt, der hat eine Lampe mit einem sehr hellen Licht und sieht Karies.“

Ganz aufgeregt und quasselig wurden die Kids, als es um das Thema Zahnfee geht. Da konnte jeder etwas erzählen. Einige Kids scheinen eine Zahnfee zu kennen, die richtig reich ist und sogar Geldscheine unter das Kopfkissen legt.

Weiter ging es mit dem Thema Zähneputzen. 

K   Kauflächen – hin und her, ist nicht schwer –  putzen wie ein Z
A   Außenflächen – von rosa nach weiß immer im Kreis – sieht aus wie Schlaufen
I     Innenflächen – der Dreck muss weg – auswischen, wie ein Pfeil, vom Zahnfleisch aus wegputzen

Die Zahnseidensticks kannten fast alle Kinder der Klasse und auch fast alle Kinder haben bereits zu Hause eine elektrische Zahnbürste.

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie ebenfalls im Bericht Gesund im Mund – Start im 1. Jg. 2026.

Weiter ging es mit den verschiedenen Zahnarten und deren Funktionen. Schnell wurde erarbeitet, dass jeder Mensch 4 Schneidezähne oben und vier unten im Kiefer hat. Die Schneidezähne sind wie eine Schere und können Nahrung abschneiden. Außerdem hat man jeweils 2 Eckzähne oben und unten. Franek wusste schon, dass diese wie eine Zange arbeiten und die Nahrung abreißen. Seine ältere Schwester Leni hatte ihm das nämlich schon mal erklärt. Da staunte Frau Engel aber. Dazu kommen dann noch jeweils 8 Backenzähne oben und unten, macht insgesamt 28 Zähne. Kurz ging Frau Engel auf die Weisheitszähne ein. Wichtig war ihr noch, dass die Backenzähne Rillen haben und eine Fissurenversiegelung bei den bleibenden Backenzähnen durch den Zahnarzt empfehlenswert ist. Auf jedes Thema sprang die Klasse 2b an und die Zeit lief und lief. Kommentar von Frau Engel: „Okay, ihr Lieben, ich schaue mal auf die Uhr.“ Deshalb war es nun an der Zeit, die verschiedenen Stationen zu besprechen, damit der Stationslauf starten konnte. Die Stationen haben übrigens in der Regel Lösungskarten und so können die Kinder selbstständig kontrollieren, ob sie alles richtig gemacht haben. Toll! Wie immer waren alle Stationen schon morgens vor 8.00 Uhr von Frau Engel aufgebaut worden und so konnte man schnell starten.

Station 1 Gummibandkarten – Was machen meine Zähne?
Die Schüler*innen mussten die Sätze lesen und ein Gummi zur richtigen Lösung ziehen. Gar nicht so einfach! Da mussten einige Finger doch kämpfen, aber alle haben den Kampf gewonnen.

Station 2 KAI-Zahnputztechnik
Hier mussten die Kinder drei Minuten lang das Zähneputzen üben. Zur Kontrolle der Zeit stand eine Sanduhr bereit. Danach ging es noch darum, die Zwischenräume mit Zahnseidesticks zu reinigen. Diese Station war sehr begehrt und zu Beginn der Arbeitsphase gab es einen richtigen Run darauf.

Dieses gemeine Gebiss hat den armen Franek gebissen. Gut, dass der Daumen überlebt hat. Da mussten Franek und ich doch lachen!

Station 3 Arbeitsblatt Wie ich meine Zähne richtig putze
Hier war das richtige Lesen, Ausschneiden, Zuordnen und Kleben angesagt. Aber das klappt ja im 2. Schuljahr schon ganz problemlos.

Station 4 Arbeitsblatt So heißen meine Zähne

Station 5 Arbeitsblatt Welche Aufgaben haben meine Zähne?
Auch diese Station war wieder perfekt vorbereitet: Arbeitsblatt, Bleistift, Anspitzdose und Zahn-Radiergummi. Wer hat, der hat!

Station 6 Fühlkasten – Welche Zahnputzbewegung kannst du auf dem Boden des Kastens ertasten?
Die Kids mussten hier zuerst im Kasten fühlen, welche Bewegung wo ist und kleine Kärtchen entsprechend zuordnen. Danach durfte man den Deckel herunterheben und schauen, ob man alle drei Kärtchen richtig zugeordnet hatte.

Station 7 Knetstation – Wie sieht mein Kiefer aus?
Das wäre ja meine Lieblingsstation gewesen! Hier durfte man den Unterkiefer auf einem Knetkiefer mit Plastikzähnen nachbauen. Frau Engel stand dabei oft hilfreich zur Seite. Am Ende wurden die Ergebnisse noch auf ein Arbeitsblatt übertragen.

Station 8 Leporello
Hier durfte man ein Leporello anmalen und anschließend falten. Das fanden die Kinder auch ganz toll.

Auch während des Stationslaufes waren alle Schüler*innen mit Begeisterung und viel Elan dabei. So sprach Frau Engel am Ende der Doppelstunde ein dickes Lob aus. Da freute sich natürlich auch die Klassenlehrerin Frau Dieninghoff drüber.

Die Doppelstunde endete mit einer Nachbesprechung. Im Vorfeld hatte sich Frau Engel drei Kids ausgesucht, die ihr dabei halfen und noch einmal die Zahnarten sowie deren Funktionen mündlich allen Kindern erklärten. Das war für Viktoria, Elias und Leni gar kein Problem!

Dann bekam die Klasse noch eine Urkunde, einen Elternbrief zum Thema, ein Mandala und eine Geschichte zum Vorlesen in der Klasse. Und auch im 2. Jahrgang bekam jedes Kind eine Zahnbürste und dazu noch einen Flyer geschenkt. Herzlichen Dank! (Go)

Gesund im Mund – Start im 1. Jahrgang 2026

Der Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe engagiert sich bereits seit 1983 zum Thema Gesunde Zähne und wir als Wilhelmschule nehmen bereits seit vielen Jahren an dem Programm teil, denn gesunde Ernährung, gesunde Zähne und Bewegung sind Themen, die uns wichtig sind und zu den Leitzielen der Schule gehören. Das Konzept Gesund im Mund wurde und wird übrigens wissenschaftlich evaluiert und findet immer für jede Klasse in Form einer Doppelstunde statt, vier Jahre hintereinander. So wird versucht, bei unseren Kindern eine positive Haltung zum Thema Zahn- und Mundgesundheit aufzubauen. In den vier Jahrgängen der Grundschule ist das Thema Zähneputzen im Sinne eines pädagogischen Spiralcurriculums immer ein Thema. Dazu kommen dann in jedem Jahrgang schwerpunktmäßig weitere wichtige Themen wie z.B. zahngesunde bzw. zahnungesunde Ernährung oder der Zahnaufbau.

Heute, 14.01.26, startete der 1. Jahrgang mit Gesund im Mund in unserer Aula. Die Durchführung übernahm erneut Frau Engel vom Arbeitskreis Zahngesundheit Recklinghausen. Eigentlich kenne ich die verschiedenen Programme für die vier Jahrgänge wirklich schon sehr gut, bin aber in jedem Jahr von der Vielfältigkeit der Stationen wieder begeistert. Genauso soll Sachunterricht sein!

Im 1. Jahrgang steht neben dem Zähneputzen das Thema zahngesunde bzw. zahnungesunde Ernährung auf dem Programm. Nicht nur der bekannte Haushaltszucker setzt den Zähnen zu, sondern auch alle anderen Zuckersorten wie z.B. der Fruchtzucker im Obst. Kindern deshalb Süßigkeiten und süßes Obst zu verbieten, wäre aber absolut unrealistisch. Besser ist es, wenn sie lernen, damit richtig umzugehen. So hat z.B. häufigeres oder längeres Naschen – oft über Stunden verteilt – eine viel stärkere Karieswirkung, als wenn die gleiche Menge nur gelegentlich gegessen und die Zähne zwischendurch ausreichende Erholungsphasen erhalten. Alles was klebt, macht den Zähnen übrigens besonders zu schaffen, wie z.B. Bonbons, Müsliriegel oder Bananen. Aber auch Knabbereien wie Chips, Salzstangen, Flipse & Co gefährden unsere Zähne. Und das gilt auch für süße Limonaden und fruchtsäurehaltige Getränke wie z.B. Eistee oder Säfte. Ganz wichtig ist es, nach dem Verzehr von Süßem die Zähne zu putzen, um Karies zu verhindern. Schließlich haben wir Menschen kein Revolvergebiss wie der Hai, der ein mehrreihiges Gebiss hat. Hinter jeder aktiven Zahnreihe stehen mehrere Ersatzreihen, die wie bei einem Revolver nachschießen, wenn vordere Zähne abbrechen, was ständig beim Hai passiert. So kann ein Hai im Leben bis zu 30000 Zähne verlieren und hat trotzdem nie eine Zahnlücke.

Zu Beginn gab es eine einleitende, gemeinsame Unterrichtsphase, in der an die vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen der Schüler*innen angeknüpft wurde. So konnte das Vorwissen der Kids aktiviert werden und sie wussten, wie es heute weitergehen wird. Die Klasse 1c zeigte ein großes Vorwissen, alle waren sehr interessiert, passten gut auf und es kamen gute, manchmal auch lustige Antworten auf alle Fragen. Die Kinder wussten z.B. wozu man Zähne benötigt. Zum Essen, zum Reden, zum Kauen und Frau Engel ergänzte noch zum Anlächeln.

Alara hatte ihren Otter Ole mitgebracht. Es kann ja nicht schaden, wenn der auch alles über Zähne weiß.

Heute ging es auch um die richtige Zahnputztechnik KAI (s. Station 2). Die Kinder wussten, dass man mindestens morgens und abends seine Zähne 3 Minuten putzen muss, um die Zähne zu schützen und Karies zu verhindern. Mittags ist das Putzen wünschenswert, aber in Schule bzw. OGS nicht umsetzbar. Einzelne wollten übrigens die Zähne auch zwei Stunden putzen, das ist aber dann doch zu lange.

In diesem Zusammenhang kam Frau Engel auf die Inhalte der Butterbrotdosen zu sprechen. Was berichteten die Kids denn an dieser Stelle? „Ich habe einen Apfel, ein Toastbrot mit Nutella, aber ganz wenig, Actimel und Colabonbons dabei.“ Frau Engel erklärte noch einmal, wie wichtig es ist, auch in der Schule nicht zu viele Süßigkeiten zu essen, weil man sich dann schlecht konzentrieren kann. Auf die Frage nach einem Getränk kam Eistee als Antwort. Frau Engels Antwort: „Das schlimmste Getränk überhaupt! Das ist nicht gut für die Zähne und nicht für den Körper! Besser ist es Wasser zu trinken, ggf. eine Zitrone oder Orange auszupressen und den Saft dazuzugeben, wenn man etwas Geschmack haben möchte.“

Auf die Frage, welche Person denn helfen kann, die Zähne zu schützen, kam sofort die Antwort der Zahnarzt. Ein Kind wollte täglich zum Zahnarzt gehen, aber einmal pro Halbjahr ist doch ausreichend. Bei einigen Kids hatte der Zahnarzt die Zähne auch schon blau oder lila eingefärbt, um so zu kontrollieren, wie gut die Zähne geputzt sind. In diesem Zusammenhang wies Frau Engel darauf hin, dass man einmal in der Woche die Zähne mit Elmex Gelee putzen soll. Alternativ kann man auch Tooth Mousse nutzen, das es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt, man muss es allerdings bestellen (z.B. in der Apotheke oder online beim Händler des Vertrauens).

Zur Auflockerung ging es jetzt erst mal mit einem Bewegungsspiel zum Thema Zähne putzen weiter. „Ich werde wach und stehe auf und ziehe mich an. Ich putze mir die Zähne. Ich trinke etwas. … Ich gehe ins Bett und schlafe.

Danach ging es mit dem Lernen an Stationen weiter. An den Gruppentischen wurden dafür verschiedene Angebote gemacht. Die Kinder konnten selbstständig über die Auswahl, die Reihenfolge, die verwendete Zeit pro Aufgabe und ggf. die Sozialform entscheiden. So konnten sie ohne Zeitdruck und nach ihrem eigenen Rhythmus alleine oder in Kooperation mit anderen Mädchen und Jungen selbstbestimmt arbeiten. Frau Engel erklärte die Stationen im Vorfeld und mahnte am Schluss: „Jeder macht so viel, wie er schafft. Jeder arbeitet dabei in Ruhe und ordentlich! Am Schluss wird die Station wieder aufgeräumt. Es ist kein Wettkampf!“

Station 1 Wie gesund sind die Lebensmittel für unsere Zähne?
Hier mussten die Kinder die Karten den richtigen Smileys zuordnen. Am Schluss mussten die Lösungen, die hinten auf den Karten standen, natürlich kontrolliert werden.

Station 2 Die KAI-Zahnputztechnik
Wenn Zahnpflege für uns Große selbstverständlich ist, dann fällt es auch nicht schwer, bei den Kleinen darauf zu achten. Und das von Anfang an! Denn die Milchzähne haben eine wichtige Funktion im Mund. Sie sind die Platzhalter für die nachwachsenden Zähne. Unbehandelte Milchzähne, die kariös sind, können übrigens im ganz Körper zu vielfältigen gesundheitlichen Schäden führen. Deshalb ist eine regelmäßige Mundhygiene schon ab dem Kleinkindalter unerlässlich. Durch einen sehr frühen Verlust der Milchzähne, wird der Zahnwechsel erheblich gestört, wodurch es evtl. später zu einer kieferorthopädischen Behandlung (z.B. Zahnklammer) kommen kann. Deshalb sollte man von Beginn an die Zahnhygiene systematisch ausführen. Dafür bietet sich die KAI-Zahnputzmethode an.

  1. Mund gründlich ausspülen und Zahnbürste anfeuchten, Zahnpasta darauf geben
  2. Mund weit öffnen und zuerst die Kauflächen mit kurzen hin-und-her-Bewegungen bürsten. Von oben beginnend von hinten nach vorne und zurück, danach dasselbe unten.
  3. Zähne aufeinander stellen und die Außenflächen mit kleinen Kreisbewegungen von hinten nach vorne und wieder nach hinten putzen.
  4. Mund wieder weit öffnen und die Innenflächen mit herausfegenden Bewegungen erst oben und dann unten reinigen.
  5. Zahnpastaschaum ausspucken, die Zahnbürste abspülen und ausklopfen. Das Nachspülen mit Wasser oder einen Spülung wird ausdrücklich nicht empfohlen. Die Bürste steht mit dem Kopf nach oben im Zahnputzbecher.

Die Sanduhr wurde umgedreht, die Zähne wurden 3 Minuten geputzt und anschließend mussten die Zahnzwischenräume mit einem Zahnseidenstick, besonders geeignet für Kinder, gesäubert werden. Ein Kind meinte, ist das nicht ein Zahnstocher. Nein, der Unterschied wurde noch mal erläutert.

Übrigens soll jede Zahnbürste viermal im Jahr getauscht werden. Tipp: Immer in den Ferien neue Zahnbürsten kaufen und austauschen! Das passt dann genau und man muss nicht überlegen, wann habe ich sie zuletzt gewechselt. Interessant ist übrigens, dass immer mehr Kinder im Grundschulalter bereits eine elektrische Zahnbürste benutzen. Empfehlenswert sind dabei Zahnbürsten mit einem Signalton, der signalisiert, wenn ein zu hoher Druck auf den Zahnschmelz ausgeübt wird. Aber auch hier muss man den Bürstenkopf regelmäßig wechseln. In der Klasse 1c benutzten ca. 2/3 bereits eine elektrische Zahnbürste. Auch hierbei nutzt man die KAI-Methode und geht dabei mit der Bürste von Zahn zu Zahn.

Station 3: Angelspiel
Eine Lebensmittelkarte wurde geangelt und musste dann auf den richtigen Teller gelegt werden. Gesund oder ungesund für die Zähne war hier wieder die Frage?

Station 4: Ausmal- und Bastelstation
Hier durften sich die Kids Bilder aussuchen, anmalen, ausschneiden und mussten sie dann auf das richtige Plakat kleben.

Station 5: Fühlsäckchen
Eine ganz spannende Station: Lebensmittel ertasten, benennen und wieder ordnen. Und auf keinen Fall die Gummibärchentüte aufreißen und die Bärchen essen!

Station 6: Das Zahnteufel-Würfelspiel
Hier spielte der Zahnteufel gegen unsere Schüler*innen. Wer hatte zuerst sechs Lebensmittel im Einkaufskorb und somit gewonnen?  Hoffentlich konnten die Kids der Klasse 1c den Zahnteufel besiegen!

Station 7: Arbeitsblätter
Hier ging es um das richtige Lösen von zwei Arbeitsblättern. Welches Bild ist die richtige Lösung? Wer hat das beste Frühstück dabei?

In der Schlussphase wurden dann noch die behandelten Inhalte reflektiert, Erfahrungen ausgetauscht, diskutiert sowie (Er-)Kenntnisse vertieft und Arbeitsergebnisse der Schüler*innen gewürdigt. Auf die Frage, welche Station ihnen am besten gefallen hätte, antwortete Mia: „Alle!“ So soll es im besten Fall sein. Grins! Alara fand die Zahnputzstation am besten und Ilja das Angelspiel. Die Lösungen der Arbeitsblätter hatten alle im Kopf und ruckzuck war alles besprochen.

Und dann gab es am Ende auch noch ein Geschenk für jedes Kind. Jedes Kind erhielt eine Zahnbürste und durfte sich sogar die Farbe aussuchen. Warum denn das? Weil es auch wichtig ist, die Zahnbürste alle zwei bis drei Monate zu erneuern, spätestens dann, wenn sich die Borsten auseinander biegen (s.o.). Außerdem gab es eine Urkunde, einen Elternbrief, Tipps für die Frühstücksdose, ein Mandala und eine Geschichte zum Vorlesen in der Klasse. Ganz schön abgesahnt! (Go)

 

Hurra! Hurra! Der Nikolaus war da!

Bei uns in der Wilhelmschule ist in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit wieder richtig was los.

Im Eingangsbereich steht unser Weihnachtsbaum, der traditionell immer vom 3. Jahrgang geschmückt wird. Ein dickes Lob an unsere Klassen 3a, 3b und 3c. Das habt ihr toll gemacht! Unser Baum sieht wirklich wieder schön aus. Gesponsert wurde er in diesem Jahr von Familie Tiris.

Außerdem zogen in dieser Woche in einige Klassen kleine Wichtel ein. In der Klasse 3c hat es sich der kleine Nosse erneut bequem gemacht. Gerne spielt er den Kindern kleine Streiche. Gestern war ihm recht kalt, da er kein Feuerholz hatte, aber die Klasse 3c hat ihm geholfen. Trotzdem war er heute verschwunden und es lag kein Brief für die Kinder bereit. Wo ist er bloß? Die Kids waren doch etwas in Sorge.

Frau Yigit las gerade eine Weihnachtsgeschichte vor, natürlich bei einem digitalen Kaminfeuer.

In die Klasse 3b ist in diesem Jahr nicht nur ein Wichtel eingezogen, sondern direkt eine ganze Wichtelbande. So kurz vor Weihnachten haben die Wichtel viel zu tun. Aber Mikke, Tilda, Nisse, Ponte, Fenja, Milla und Bente sind sehr tollpatschig und so geht ihnen auch oft etwas schief. Zu ihrem Glück haben sie ja die Kinder der Klasse 3b gefunden, die ihnen bei den Vorbereitungen gerne helfen. Und so strengen sich alle ganz doll an, um bis Weihnachten alles fertig zu bekommen.

In vielen Klassen wird gewichtelt und man kann die eingepackten Geschenke bewundern. Adventskalender dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Weihnachtliche Deko, wohin man auch schaut. Manchmal auch etwas winterlich.

Mal in großer und mal in kleiner Ausführung.

Adventskränze u. Ä. dürfen nicht fehlen und selbstverständlich werden Adventsgeschichten oder Bücher vorgelesen.

Zwischendurch backen die Klassen gerne Weihnachtskekse, die dann gemeinsam in den Klassen gefuttert werden.

Die Erdmännchen aus der Klasse 3a sind auch schon im Weihnachtsmodus angekommen.

Am 05.12.25 war ab ca. 8.00 Uhr unser Waffelbackteam wieder fleißig. Schließlich mussten ca. 350 Waffeln gebacken werden. Dafür benötigt man Zeit, Nerven und Durchhaltevermögen. Das alles besitzt unser tolles Waffelbackteam und so wurden problemlos alle Klassen mit Waffeln versorgt.

Als Dank an das Waffelbackteam erhielten heute alle helfenden Mütter ein herzliches Dankeschön von allen Schülerinnen und Schülern. Außerdem überreichten Frau Heimann-Hindrichs und Herr Pyka jedem eine weihnachtliche Blumengabe. In diesem Rahmen gab Herr Pyka die Gewinnerklassen der Garderoben-Challenge aus den Monaten Oktober und November bekannt. Aufgrund eines Gleichstands gab es keinen zweiten und dritten Platz, sondern gleich drei Siegerklassen. Über eine 15-minütige Pausenverlängerung dürfen sich die Klassen 2b, 3c und 4a freuen.

Kurz nach 8.00 Uhr traf am heutigen Nikolaustag der Nikolaus an der Wilhelmschule ein und überraschte die kleinen und großen Schüler*innen in den Klassen. Er nahm sich die Zeit, durch alle 12 Klassen zu gehen und Rosi Rentier unterstützte ihn dabei. Sein großes, goldenes Buch hatte der Nikolaus nicht vergessen und dort stand einiges über unsere 12 Klassen drin. Wie gut, dass Knecht Ruprecht auch in diesem Jahr keine Zeit hatte.

Da staunten die Kinder in den Klassen nicht schlecht. Ein großer Nikolaus mit Brille und einem goldenen Buch. Booo! Und was der so alles wusste! Einfach nur unglaublich! Nur mit der Mütze hatte man ein Problem. Sie hing hinten am Mantel und unser Nikolaus hatte sie nicht auf. Schließlich war es ganz schön warm in unseren Klassen. Eben ein modernes Outfit! Wer hat, der hat! Gespannt lauschten die Klassen, was denn wohl im goldenen Buch über sie zu finden war. In einigen Klassen gab es sogar am Schluss einen Applaus für den Nikolaus oder ein lautes DANKE!

Auszüge aus dem goldenen Buch:

Klasse 1a: „Guten Morgen ihr lieben Löwinnen und Löwen, ihr seid nun ein Teil der Wilhelmschule und seht mich hier zum ersten Mal. Meine kleinen Helferlein haben mir berichtet, dass ihr es in diesem Jahr geschafft habt, auf der Liste der artigen Kinder zu stehen. Ihr seid eine liebe Klasse und zeigt meistens Freude am Lernen. “

Klasse 1b: „Eure Lehrerin hat mir verraten, dass ihr manchmal schon richtig leise und konzentriert arbeiten könnt und ich wünsche mir von euch, dass ihr das noch viel öfter schafft.“

Klasse 1c: „Ihr habt in eurer Klasse bereits neue Freundschaften geschlossen, helft euch gegenseitig und achtet darauf, wie es euren Mitschülern geht. Das finde ich wirklich klasse!“

Klasse 2b: „Mir ist aufgefallen, dass einige Kinder ihre Dienste sehr ernst nehmen und dass der Garderobendienst sehr tolle Arbeit macht und immer aufpasst, dass im Flur alles ordentlich ist.“

Klasse 2c: „Ho ho ho, ich grüße euch herzlich aus dem Norden! Ich habe gehört, dass ihr in eurer Klasse viele tolle Ideen habt, einander gern helft und gemeinsam lacht. So soll es sein! Denn nur zusammen seid ihr so stark wie das Team meiner Rentiere.“

Klasse 3b: „An einem Samstag haben viele von euch mit ihren Eltern Plätzchen verziert. Die Plätzchen sehen super aus. Auch eure Fensterbilder, die ihr am dem Nachmittag in der Schule gebastelt habt, gefallen mir richtig gut.“

Klasse 4c: „Liebe Fledermausklasse, heute sehe ich euch schon zum vierten Mal – jedes Jahr seid ihr ein Stück größer, ein Stück mutiger und ein Stück selbstständiger geworden. Und nun ist es gar nicht mehr so lange hin, bis ihr die Wilhelmschule verlasst und an einer neuen Schule euren eigenen Weg weitergeht. In den nächsten Monaten entscheidet sich einiges: Ihr arbeitet auf ein Zeugnis hin, das wichtig für euren Schulwechsel ist und zeigt, was ihr in den letzten Jahren gelernt habt. Ich weiß, dass ihr viel könnt. Deshalb lohnt es sich, jetzt noch einmal alles zu geben und dranzubleiben.“

Igelgruppe: „Ihr arbeitet jeden Tag fleißig mit Frau Häuser. Ich habe gehört, ihr helft euch oft gegenseitig. Das ist wunderbar!“

Rosi Rentier begleitete den Nikolaus und brachte für alle Kinder Waffeln und einen kleinen Schokonikolaus mit, beides bezahlte unser toller Förderverein.

Einige Kinder sahen ebenso wie unser Waffelbackteam schon richtig weihnachtlich aus und Rosi Rentier hatte ganz viele kleine Rentiere mitgebracht, die man in den Klassen entdecken konnte.

Wir bedanken uns bei allen, die unseren Kindern so einen schönen Nikolaustag in der Schule ermöglicht haben: beim Nikolaus, bei Rosi Rentier, beim Förderverein und bei den helfenden Waffelbackmüttern. DANKE SCHÖN! (Go/Py)